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Gartentagebuch

(189 Einträge)

Alpenveilchen Alpenveilchen Alpenveilchen
65 mal angesehen
04.10.2008, 12.26 Uhr

Efeublättriges Alpenveilchen

sie stehen in voller Blüte, die rosafarbenen Alpenveilchen ( Cyclamen hederifolium) . Die weißen sind schon verblüht. Dort ist inzwischen das Blattwerk voll ausgebildet, das über den Winter bestehen bleibt und sich erst im Frühjahr zurückzieht. Im Sommer machen die winterharten Alpenveilchen ein Päuschen, um im August wieder mit neuen Blüten aktiv zu werden. Bei mir wachsen sie unter der Lärche - wo es im Sommer arg trocken ist. Alpenveilchen möges es im Sommer trocken - aber so ab Juli beginne ich dann doch mal dort zu gießen - ist es dort doch schon arg trocken.
Das Efeublättrige Alpenveilen braucht sauren Boden - in der Humusschicht der Lärche steht es diesbezüglcih recht gut bei mir. Leider hat es bisher noch keine Anstalten gemacht, sich zu vermehren

Am Donnerstag kam noch eine Lieferung mit Frühlingsalbpenveilchen (Cyclamen coum)
Dieses blüht oft schon ab Februar Im Gegensatz zum Herbstalpenveilchen bevorzugt es kalkhaltigen Boden. Ich habe es mal zusammen mit Christrosen gepflanzt, die es ja auch kalkhalitg mögen. Bin mal gespannt, wie sie sich bei mir entwickeln

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Kommentare

05.10.2008 12:49 Bienek
Wenn sie erst einmal anfangen sich zu vermehren, durchziehen sie alles unter den Hecken. Aus drei Knollen sind tausende geworden. Ich gieße überhaupt nicht, lasse sie einfach verwildern. Jetzt blühen sie (siehe Fotos von den Ausschnitten, die ich heute als Beitrag zu "Herbstboten" beigab).
Ende Novemberg ist dann meistens Schluß bis auf einige Nachzügler. Dafür kommen die Blätter aber. Die machen dann dicht an dicht alles zu. Ich mußte andere für mich wertvolle Pflanzen wie Leberblümchen, Lungenkraut usw. umsiedeln, sonst wären sie erstickt. Allerdings kalke ich einmal im Jahr.
05.10.2008 13:56 wovo
Hallo Bienek,

Du sprichst auch vom Cyclamen hederifolium ???

Meine Quellen sagen, das dieses Alpenveilen SAUREN Boden mag - also KEINEN Kalk ?????
Meine stehen auf saurem Boden (obere Schicht) . Die 3 Knollen haben sich prächtig entwickelt - bloß findet noch keine Selbstausaaat statt, was ich aber auf ZU trockenen Standort : direkt am Stamm unter einer Lärche - zurückführe - daher auch mein "gießen" im Spätsommer.
05.10.2008 21:54 geli59
Wenn ihr euch einig seid, kann ich entscheiden, ob ich die richtigen Vorraussetzungen habe, um sie anzusiedeln...

Also, auer oder klakig???

grüsse geli, die sie wunderschön findet
05.10.2008 22:11 wovo
hier wird gesagt, das sie kalkempfindlich sind:

[www.gartendatenbank.de]

im Gegensatz zum Cyclamen Coum, dem Früjahrsblühenden Alpenveilchen :

[www.gartendatenbank.de]

Diese info habe ich auch bei anderen Quellen gelesen .
Erstaunen tut mich natürlich die Pracht der Alpenveilchen von Bienek - die ist ja wirklich phaenomenal !!!

Ich denke aber, meine stehen ZU trocken . Den jetzt neu gepflanzen Frühjahrsalpenveilchen werde ich hin und wieder mal Eierschalen zugute kommen
06.10.2008 09:41 Bienek
wovo schrieb:

hier wird gesagt, das sie kalkempfindlich sind:

[www.gartendatenbank.de]

im Gegensatz zum Cyclamen Coum, dem Früjahrsblühenden Alpenveilchen :

[www.gartendatenbank.de]

Diese info habe ich auch bei anderen Quellen gelesen .
Erstaunen tut mich natürlich die Pracht der Alpenveilchen von Bienek - die ist ja wirklich phaenomenal !!!

Ich denke aber, meine stehen ZU trocken . Den jetzt neu gepflanzen Frühjahrsalpenveilchen werde ich hin und wieder mal Eierschalen zugute kommen


Hallo Wovo, hallo Geli,
als ich die Knollen kaufte, hießen sie noch C. neapolitanum, ist identisch mit hed. An die Kalkempfindlichkeit kann ich nicht so recht glauben. Was Ihr auf den Bildern saht, ist etwa 1/3. Genau so große Flecken sind noch an anderen Stellen. Inzwischen kommen auch die Blätter der Jungpflanzen, so daß ich sehe, daß die Alpenveilchen wieder 3 bis 4 qm erobert haben. Das geht wahrscheinlich so: Sobald eine Blüte abgeblüht hat, bleibt der Fruchtknoten zurück und ringelt sich ein, das sieht aus wie der Kern in einem Planeten. So bleibt der bis zum Sommer nächsten Jahres. Dann wird die Haut des Knotens weich und die Samen (ca. 20 bis 30 pro Blüte) fallen heraus, sind aber relativ weich und eigentlich schon kleine Knollen. Die Vögel durchsuchen das Laub und werfen mit den Schnäbeln die Erde nach allen Seiten und damit auch die Samen. Die liegen noch bis Ende September. Dann kommt ein enzelnes, rundes Blatt, noch vor den Blättern der Altpflanzen. Das ist weise eingerichtet, sonst hätten sie keine Chancen. Die Altpflanzen machen einen so dichten Teppich, daß da keine Jungpflanze durchkommt. Was um die Altpflanzen liegt, hat ohnedies keine Chancen. Im Jahr drauf kommt aus einer kleinen Knolle ein etwas größeres Blatt. Je nach Ernährung kommt dann im 3. Jahr noch ein zweites Blatt. Im vierten Jahr kommen dann 1 bis 3 Blüten und jedes Jahr mehr, bis zu 150 habe ich schon gezählt.
Was den Boden angeht, stelle ich keine besondere Empfindlichkeit fest. Meine Schwester hat reinen Sandboden. Dort blühen sie auch. Allerdings vermehren sie sich fast nicht. Obwohl es eine Pflanze der lichten Wälder ist, marschiert sie bei mir in Rasen und Wiese. Das Foto mit den vielen Blüten aus einer Knolle stammt von einer Pflanze unter freier Sonne mitten im Gras. Unkraut brauche ich da nicht bekämpfen, das machen die Blätter allein. Nur den Jungen muß ich manchmal ein Bißchen helfen.
Wenn Du auf das Foto mit den Blüten vor dem Bienenstock schaust, wirst Du feststellen, daß da Seidelbastbüsche stehen. Im Sommer stehen da auch noch Türkenbundlilien, Salomonssiegel u. ähnliche kalkliebende Pflanzen. Deshalb werfe ich, meistens im Frühjahr, Kalk wie der Bauer Getreide. Sonst kümmere ich mich überhaupt nicht. Sie stehen sehr trocken, weil die Hecken der Blätter kein Wasser durchlassen. Aber ich sprenge nur in Ausnahmefällen, wenn der Rasen (besser Wiese) Wasser braucht. Wenn es im Mai trocken wird, zieht die Knolle ohnedies ein, ist also vor der Trockenheit geschützt. Und jetzt ist es schon wieder feucht.

In Pareys Bergblumenbuch steht beim C. europäum "auf Kalksteinböden" bis 2.000 m, beim hederifolium: steinige Orte, Gebüsche bis 1.200 m, südl. Alpen, ital. Alpen, Julische Alpen, Apeninnen, Großbrit.. Und das sind teilweise Kalkgebiete. Wären sie wirklich kalkempfindlich, wären sie schon eingegangen. Stattdessen machten sie dieses Jahr wieder ein paar tausend Jungpflanzen. Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.
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