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Juglans nigra Schwarznuss
725 mal angesehen
28.11.2008, 16.28 Uhr

Juglans nigra

So sieht sie nun aus, die Schwarznuss. Natürlich erkannte ich sie wieder. Schließlich hatte ich so eine Nuss vor über zwanzig Jahren einmal gesät. Aber inzwischen ist daraus ein stattlicher Baum geworden. Verwandt mit der Walnuss, erinnert sein Laub allerdings eher an das Blattwerk des Essigbaumes. Das glauben zumindest immer meine Gartengäste bei meinen Führungen. Der Baum blüht etwa drei Wochen nach der Walnuss.

Die Schwarznuss wird zusammen mit der grünen Hülle fast so dick wie ein Pfirsich. Und wenn dann der Winter naht, hat man die Bescherung. Hunderte von schweren, grünen Kugeln stürzen zu Boden. Ihr fällt nämlich im Traum nicht ein, die Nuss frei zu geben, so wie es die Walnuss tut.

Nein, im Gegenteil, die grüne Schale, fest mit der zackigen Nuss verbunden muß man rauspulen, sogar bürsten. So eine Tortur!
Dann wird es erst richtig gemein. - Wer knackt jetzt diese Nuss???

Man richte einen Holzklotz her. Man suche einen Schraubstock, nicht zu klein. Wenn man dann noch eine Axt besitzt, hat man vielleicht gewonnen - nur Mut und immer beherzt draufschlagen.

Leider ist das ausgepulte Resultat garantiert immer zerstört und zerbröselt und schmeckt auch nicht besser als eine Walnuss.

Nun fragt man sich, warum nur steht dann so ein Ding in "Bärbels Garten"??

Ganz klar, ich weiß, dass man die Nüsse schon Anfang Luli abernten muß. Ich stelle daraus einen Likör nach einem alten Rezept her. Der soll die Abwehrkräfte stärken. Das kann auch ich im Winter sehr gut gebrauchen.

In der Apotheke kann man zwar zu diesem Zweck eine Schwarznuss - Tinktur kaufen, aber die schmeckt niemals sooooooo gut, wie mein Likör!!!

Auf Euer Wohl

Eure Barbara, die Waldfrau

p.s.Schwarznuss, weil nach dem Genuss die Zunge kurzfristig schwarz ist
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Geschrieben von

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BarbaraKrasemann

BarbaraKrasemann

Alter: 63 Jahre,
aus Thalmässing OT Dixenhausen
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Schlagwörter

gesundheit, juglans nigra, likör, rezept, schwarz, schwarznuss, sommerernte

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

28.11.2008 16:53 wovo
Danke - sehr interessant , informativ
28.11.2008 21:55 Rebe
Ja, die Schwarznuss wird übrigens als Unterlage zur Veredlung von Walnüssen verwendet.
29.11.2008 13:18 hinueber
Ist das eine einheimische Pflanze??
29.11.2008 16:27 BarbaraKrasemann
hinueber schrieb:

Ist das eine einheimische Pflanze??


Nein, Juglans ist nicht einheimisch, jedoch wurden einige Sorten seit dem ersten Jahrhundert nach Christus bereits im Rheinland angebaut.
Juglans regia, die Walnuss und Juglans nigra, die Schwarznuss stammen ursprünglich aus dem Nahen Osten, Ostasien und aus Nord-, Mittel- und Ostamerika.


LG Waldfrau
29.11.2008 18:29 hinueber
Waldfrau schrieb:

Nein, Juglans ist nicht einheimisch, jedoch wurden einige Sorten seit dem ersten Jahrhundert nach Christus bereits im Rheinland angebaut.
Juglans regia, die Walnuss und Juglans nigra, die Schwarznuss stammen ursprünglich aus dem Nahen Osten, Ostasien und aus Nord-, Mittel- und Ostamerika.


LG Waldfrau

Danke für die Antwort. Na ja, nach 2000 Jahren kann man ja fast schon von einheimisch sprechen, da hat sich die Insektenwelt sicher drauf eingestellt.
02.12.2008 18:20 geli59
Hallo

ich bin leider seit einigen Jahren auf Walnüsse allergisch,
da wäre die Schwarznuss doch ein Versuch wert.
Wie hoch wird der Baum?

grüsse geli
02.12.2008 18:40 BarbaraKrasemann
Die Schwarznuss soll angeblich eines Tages mal 35 Meter hoch werden und 25 Meter im Durchmesser erreichen. Ich schätze, dass meiner heute, 22 Jahre nach der Aussaat, wohl ca. zwölf Meter hoch ist.

Grüsse Waldfrau
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