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Mein Hund "Arko" Das Beweis-Photo
643 mal angesehen
23.01.2009, 14.46 Uhr

Mein Hund ist kein Hasenschreck

Schaut der nicht lieb drein, mein junger Arko, mit seinen neun Monaten? Im Stillen hatte ich ja die Hoffnung, dass sich künftig kein Hase mehr in meinen großen Garten wagt.

Mindestens dreißig bis vierzig Jungbäume und Sträucher waren 2008 von mir gepflanzt worden. 2007 waren es ebenso viele. Lange habe ich überlegt, im November mir wieder die Mühe zu machen, alle Jungpflanzen einzuzäunen.

Der Züchter meines "Deutsch Langhaar" meinte, es sei völlig überflüssig. Schließlich hätte ich jetzt einen Jagdhund. . . dass ich nicht lache.
Sicher hat mein vierbeiniger Liebling eine hervorragende Nase und spürt zu hundert Prozent jeden Garten-Mitbewohner auf, aber natürlich nur zu seiner Unterhaltung.

Wenigstens würden seine "Hinterlassenschaften" die ich aus diesem Grund sogar jetzt im Winter im Garten zuließ, die gefräßigen Hasen verschrecken und von einem Besuch in "Bärbels Garten" abhalten.

Falsch gedacht; anscheinend hat Herr Hase regelmäßig in der Nacht meinem Hund aufgelauert und ihn noch einmal seine Notdurft verrichten lassen. Kaum war Arko wieder verschwunden und die Haustür geschlossen, hoppelte er, frech grinsend, rein in den Garten.
Ohne große Umwege, ging es ab zu meinen zarten Jungpflänzchen.

In der Kälte wollte ich meinem Hund keine Nachtschicht als Gartenwächter zumuten. Er schläft viel lieber in der warmen Stube.

Also zog ich wieder meinen Hasendraht aus der Scheune und wickelte mit klirrend kalten Händen doch noch meine Pflänzchen ein.
Wie man sieht, hat es so auch meine Zwerg-Kastanie unbeschadet überstanden.

In Zukunft gehe ich davon aus, dass kein Hundehaufen groß genug sein kann, um einen Hasen fern zu halten. Und das Schild "Hier wache ich!" hat der Hase auch nicht gelesen.

Liebe Grüße

Eure Waldfrau




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BarbaraKrasemann

BarbaraKrasemann

Alter: 64 Jahre,
aus Thalmässing OT Dixenhausen
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Schlagwörter

hasendraht, hasenspuren, jungpflanzen, schnee, wildverbiss, winter

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Kommentare

23.01.2009 23:00 gundel
aber hast du ihm auch gesagt das er verjagehund ist
außerdem muß er doch auch noch lernen und ist doch noch ein hundekind grins

aber süß ist er,richtig zum knudelln.da hast du besimmt viel freude,
ich hoffe er hat alles gut überstanden ?
24.01.2009 09:32 BarbaraKrasemann
gundel schrieb:

aber hast du ihm auch gesagt das er verjagehund ist
außerdem muß er doch auch noch lernen und ist doch noch ein hundekind grins

aber süß ist er,richtig zum knudelln.da hast du besimmt viel freude,
ich hoffe er hat alles gut überstanden ?


Ja, er ist wieder fit. Der histologische Befund war auch negativ. Ich bin ganz glücklich.
Natürlich muss er noch sehr viel lernen. Da bleib ich am Ball.

LG Barbara
24.01.2009 14:55 gundel
Waldfrau schrieb:

Ja, er ist wieder fit. Der histologische Befund war auch negativ. Ich bin ganz glücklich.
Natürlich muss er noch sehr viel lernen. Da bleib ich am Ball.

LG Barbara


ohh ,da freu ich mich mit.
24.01.2009 18:21 wovo
25.01.2009 13:41 Sisa
Wart´s ab, es wird sich unter den Hasen bald herumsprechen,wer jetzt bei Euch eingezogen ist. Total schuckelig, die kleine Hundeschnauze......ich bin mit einem Münsterländermischling aufgewachsen, der anfangs auch kein Wässerchen trüben konnte, dann aber als erwachsener Hund uns mehr von seinem ausgeprägten Jagdtrieb zeigte. Seit dieser Zeit möchte ich keinen Hund, der diese Gene in sich trägt, die sind mir viel zu anstrengend.
Wobei sich mir die Frage stellt, dürfen Hunde auf dem eigenen Grundstück Kaninchen jagen?
Unser Hund war damals allerdings spezialisiert auf die Hühner der Nachbarn, das war nicht schön...
26.01.2009 10:34 BarbaraKrasemann
Wobei sich mir die Frage stellt, dürfen Hunde auf dem eigenen Grundstück Kaninchen jagen?
Unser Hund war damals allerdings spezialisiert auf die Hühner der Nachbarn, das war nicht schön...[/quote]

Also, mit Hühnern und meinen vorherigen Hunden, habe ich nur beste Erfahrungen gemacht. Sie waren immer darauf dressiert, das Federvieh aus dem Garten zu scheuchen. Das war manchmal schon ein wildes Geflatter, aber die Hühner haben dabei niemals auch nur eine Feder verloren. Waren sie einmal hinter dem Zaun, war Ruhe. Meine eigenen Hühner befanden sich in meinem Garten in einem Gehege. Zum Füttern konnte ich sogar den Hund mit hinein nehmen.
Und genau wie Du sagst, lernen die Gejagten auch schnell, dass sie nicht erwünscht sind.

Aber diese Wildhasen kommen in der Nacht. Ich muß mal abwarten. Das Verbißproblem stellt sich ja nur im Winter.

Ich glaube, das Töten von Hasen ist im eigenen Garten verboten.
(Es wäre unwaidmännisch) Mir würde es reichen , sie zu vergraulen.

LG Waldfrau

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