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Naturschutz
562 mal angesehen
16.02.2009, 12.39 Uhr

Naturschutz im Winter

Oft scheint unser Ordnungssinn dem Schutz der Natur im Wege zu stehen. Wir karren mühevoll unseren Gehölzschnitt Kilometer weit weg bis zur nächsten Kompostieranlage oder zum nächsten Gartencontainer.
Nur nichts liegen lassen , das ist die Devise.
Und in den seltensten Fällen verfügt ein Hobbygärtner über einen ausreichend starken Häxler. In den meisten Fällen ist ab einer Gehölzstärke von 3-4 cm schon Schluß.

Und ganz nebenbei lese ich hier vor wenigen Tagen die Frage: "wie baue ich ein Insektenhotel?"

Ich habe erst garnicht daran gedacht, aber seit über zwanzig Jahren besitze ich so ein Insektenhotel.

Fast komplett um meinen 8500qm großen Garten herum, räume ich nach jedem Gehölzschnitt das Totholz fein säuberlich, auf vielen hundert Metern, auf diese Weise auf.
Die starken Äste wandern in die Holzlege zum Trocknen. Schließlich brauche ich auch Brennmaterial für das Backhaus und mein Dörrhaus.

So eine Hecke bietet tausenden von Insekten, aber auch Amphibien und Igeln einen idealen Unterschlupf.
Die Mikroorganismen verwandeln das Holz ununterbrochen zu Humus, sodass sich die Schicht immer wieder setzt und ich frisches Material hinzufügen kann.

Und noch einen Vorteil hat diese Hecke. Hier gelangt kein Reh mehr in den Garten.

Wie gefällt Euch diese Methode?


Es grüßt Euch

Barbara, die Waldfrau




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BarbaraKrasemann

BarbaraKrasemann

Alter: 63 Jahre,
aus Thalmässing OT Dixenhausen
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Schlagwörter

brennholz, gehölzschnitt, hecke, igel, insektenhotel, nützlinge, totholz, unterschlupf, winterarbeit

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

17.02.2009 19:52 kruemel
Unsere Vermieter machen es in ihrem großen Garten genauso wie du. Auf jeden Fall sinnvoller als entsorgen!
17.02.2009 21:10 BarbaraKrasemann
kruemel schrieb:

Unsere Vermieter machen es in ihrem großen Garten genauso wie du. Auf jeden Fall sinnvoller als entsorgen!


Danke für das positive Statement. Vielleicht sollte ich auch noch erwähnen, dass man eigentlich nur an ganz wenigen Stellen diese Totholzschichtung sehen kann. Meistens ist es hinter Pflanzungen versteckt.

LG Barbara, die Waldfrau
20.02.2009 11:05 Paradiesgarten

bei der Größe deines Gartens macht es auf jeden Fall Sinn, es gehört praktisch zu einem tollen Naturgarten
LG
20.02.2009 18:16 geli59
Hallo

ich habe vor zwei Jahren angefangen das Schnittgut zwischen die Hecke zu legen, den Totholzhauen gibt es seit sieben Jahren, mit einer Tonröhre in der Erde, für die Kröten.
Im Brennholz liegen zwischendrin angebohrte Äste und kleine "Strohballen", die werden besser angenommen, als das gebaute Insektenhotel.
Ich freu' mich schon, wenn ich Dein Reich sehen kann!

grüsse geli
23.02.2009 19:40 Waldgarten
Auch ich mache es in meinem Naturgarten wie Waldfrau. Rund um den ganzen Garten, auch zwischen Sträucher und Bäume lege ich alle abgeschnittenen Äste und Zweige aufeinander.Die dickeren Äste verarbeite ich auch zu Brennholz oder lege sie in die Beete oder als "Abgrenzung". Bei mir im Garten tummeln sich alle Arten von Bienen und anderen Insekten.Auch Igel und Kröten.Zum angrenzenden Feld habe ich es besonders hoch aufgebaut, das Feld wird konventionell beackert und wird natürlich gespritzt. Ich möchte auch dem Garten nichts wegnehmen!! Viele hier verbrennen alles beim Osterfeuer, ich bin froh, dass ich ein wenig dazu beitragen kann, einmal meinen sehr kargen Boden zu bereichern u. z. anderen den Tieren Unterschlupf zu bieten.Ich mach es jetzt auch schon 20 Jahre so.Eine Nachbarin macht es jetzt auch ein wenig so.
Liebe Grüße Waldgarten
24.02.2009 12:37 BarbaraKrasemann
Ich freue mich sehr über so eine positive Resonanz. Ich hoffe, wir alle miteinander stecken noch viele Gartenfreunde mit unseren Ideen für einen naturnahen Garten an.

danke
LG Waldfrau
09.04.2009 16:37 Callunasilvestris
Moin! Mein Garten ist zwar nicht so groß, aber an einer Grundstücksgrenze habe ich auch viel Material aufgehäuft.
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