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Aus der Garten-Redaktion

(43 Einträge)

Selbstgezogener Basilikum Kräuter in der Küche Kräuter
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11.03.2009, 13.47 Uhr

Vitamine von der Fensterbank

Es wird heuer noch eine Weile dauern, ehe frische Kräuter im Garten oder Balkonkasten zu schneiden sind. Wer gar keinen Garten hat, muss auch nicht auf frisches Grün verzichten. Es reicht sogar das Fensterbrett für die frischen Vitaminlieferanten aus.

Bis diese allerdings sprießen, könnt ihr euch mit einer auswachsenden Zwiebel aus dem Zwiebeltopf behelfen. Zwiebeln fangen jetzt gerne von selbst zu treiben an, für viele ein Grund, das Gemüse wegzuwerfen. Dafür sind sie viel zu schade. Steckt sie lieber in ein Töpfchen mit Erde oder in ein Glas mit Wasser.

Es kann auch ein gerade freies Hyazinthenglas sein. Die Zwiebel treibt einerseits schnell Wurzeln, andererseits Grün, das sich wunderbar als Schnittlauchersatz für Salat und Suppen oder als Brotbelag eignet. Es lohnt sich, alle paar Tage eine neue Zwiebel aufs Glas zu setzen, somit hat man für den Küchenbedarf laufend Zwiebelgrün.

Zurück zu den Kräutern: Da fast alle Kräuter viel Licht brauchen, ist eine Fensterbank in Südost- bis Südwest-Ausrichtung als Plätzchen für Kräutertöpfe oder -kistchen am günstigsten. Kräuter, die mehr Platz brauchen wie Salbei, Liebstöckel (Maggikraut) oder Beifuss sollte man lieber in Kübel oder große Körbe, die mit Folie ausgeschlagen werden, damit die Feuchtigkeit in der Erde bleibt, pflanzen. Diese staudigen Kräuter sind ohnehin im Garten besser aufgehoben.

Besonders bewährt fürs Fensterbrett haben sich die täglich gebrauchten Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Bohnenkraut, Kerbel, Dill, Majoran, Portulak oder Schnittsellerie. Das sind einjährige Kräuter, die sich gut in die Gemeinschaft fügen und auch nicht zu üppig und hoch wachsen. Was man als Jungpflanzen in einer guten Gärtnerei bekommt, sollte man im Töpfchen kaufen.

Kräuter wie Dill, Kerbel oder Bohnenkraut lassen sich auch gut aus Samen heranziehen. Man sät die Samen in Töpfchen (Quarkbecher mit Löchern am Boden wegen des Wasserabzugs) in Anzuchterde aus. Die erstarkten Jungpflanzen später in größere Behälter umzupflanzen, sollte man besser bleiben lassen.

Die empfindlichen Pflanzen nehmen möglicherweise Schaden. Man erntet sie besser aus dem Aussaatbehälter. Von Bohnenkraut, Borretsch, Dill, Kerbel, Portulak kann man alle vier bis sechs Wochen Folgesaaten vornehmen, um immer frisches Grün ernten zu können.

So manches kann man nach dem Sommer dann auch über den Winter, mit Tannenzweigen gut zugedeckt, im Freien stehen lassen und im nächsten Frühjahr weiter kultivieren. Thymian, Oregano, Majoran gehören dazu. Rosmarin übersteht in unseren Breiten den Winter kaum unbeschadet. Bewährt hat sich auch Rucola.

Die Pflanze überwintert, sät sich von selbst den Sommer über aus und man im nächsten Frühjahr dann wieder junge Pflanzen. Da Kräuter in Töpfen oder Kästen schneller austrocknen als im Gartenbeet, muss regelmäßig gegossen werden.
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