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Aus der Garten-Redaktion

(43 Einträge)

Blumenwiese Mähen mit der Sense Schmetterling auf Schafgarbe
163 mal angesehen
12.05.2009, 11.33 Uhr

Der Traum von einer Blumenwiese

Die Anlage einer Blumenwiese ist gar nicht so schwierig. Für eine große Artenvielfalt sind passende, möglichst magere Böden ideal. Daher wird statt Humus und Kompost feiner und grober Splitt oder Sand in den Boden eingearbeitet, jegliche Düngung vermieden, nur unmittelbar nach der Ansaat gewässert und höchstens zwei Mal im Jahr mit Sense oder Balkenmäher gemäht.

Das Mähgut kann zu Heu getrocknet werden. Dabei fallen die Samen der einjährigen Kräuter aus und sorgen für ihre Erhaltung. Bis es schließlich gelingt, eine schöne Wiese zu erhalten, vergehen allerdings einige Jahre Zeit. Manchmal glückt dies auch nach Jahren nicht, und es stellen sich hochwüchsige Gräser mit kaum blühenden Blumen ein. Je nach Bodenverhältnissen kann dies verschiedene Ursachen haben.

Für Blumenwiesen werden verschiedene Saatgutmischungen angeboten. Bei der Auswahl der Arten sollte man sich auf heimische Pflanzen beschränken. Die benötigte Menge ist von der Artenzusammensetzung abhängig und liegt zwischen 2 und 10g/m².

Saatgutmischungen enthalten neben einem hohen Gräseranteil eine Vielzahl von Kräutern und Blumen. Ein Teil der gekeimten Pflanzen wird immer eingehen, bzw. im 2. Standjahr nicht mehr auftauchen, da durch die gegebenen Bodenverhältnisse selbst unter optimalen Bedingungen eine Starke natürliche Selektion stattfindet. Andersherum siedeln sich dafür auch passende Arten aus dem Umland an.

Vom Rasen zur Blumenwiese

Auch aus einer alten Rasenfläche kann sich eine Wiese entwickeln. Meistens haben sich darin schon einige Blumen wie Gänseblümchen, Margeriten und Wiesenschaumkraut angesiedelt. Auch hier muss man für einen nährstoffarmen Boden sorgen, damit sich weniger Gräser und mehr Blumen einstellen.
Man magert also den Boden ab, indem man feinen Splitt oder Sand 2 – 4 cm stark aufbringt und zwischen die Gräser einarbeitet.

Bei dem im ersten Jahr noch häufigen Mähen (3 - 4 Mal) muss unbedingt das Mähgut entfernt werden, um dem Boden möglichst viele Nährstoffe zu entziehen. In den Folgejahren wird dann die Mäharbeit allmählich reduziert, mit dem Ziel die üblichen Termine Anfang Juni und Ende September einzuhalten.

Nach dieser Methode benötigt der Wandel vom Rasen zur Blumenwiese mehrere Jahre, je nach Standort, Boden und Ausgangszustand des Rasens. Durch Einsaat und Anpflanzung verschiedener Kräuter kann man die Entwicklung etwas beschleunigen.

Textquelle: Gartenfreude rund ums Jahr, blv Verlag
Bilder:pixelio.de

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