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Aus der Garten-Redaktion

(43 Einträge)

Rose Rosenherz Blattlausbefall
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28.05.2009, 11.37 Uhr

Schönheitspflege für die Schönen

Der Juni ist der Monat der Rosen. Ihr erster Flor ist ab Monatsmitte in voller Pracht. Regelmäßiges Entfernen der verblühten Blüten sorgt für lang anhaltende Freude. Sind die Blütenstände komplett abgeblüht, entfernen wir sie mit der Schere 2-3 Laubblätter unterhalb der Blütenverzweigung über einem eventuell schon vorhandenen Nebentrieb. Stark treibende Sorten etwas tiefer schneiden.

Sommerschnitt

Dieser sommerliche Rückschnitt sorgt für eine gleich bleibende Höhe der gesamten Rosenpflanze. Unterbleibt er, baut sich die Rose durch den dominanten Austrieb des dem Blütenstand folgenden Auges immer höher auf und bildet zu viele Neutriebe, die sich nur schwach entwickeln können. Eine zunehmende Blühfaulheit ist die Folge. Durch den tiefen Rückschnitt nach dem Abblühen des ganzen Blütenstandes baut sich die Rose dagegen von unten mit wenigen, kräftig entwickelten Trieben neu auf, behält damit ihre sortenspezifische Höhe und verfügt über genügend blühwilliges Jungholz.

Mulchen und düngen

Vor der zunehmenden Bodenerwärmung durch die sommerliche Hitze schützen wir die Rosen durch eine Mulchschicht aus Grasschnitt. Die fällige Düngung der Rosen bringen wir bereits vor dem Mulchen aus. Nach dem Abblühen des ersten Blütenflors ist die richtige Zeit für die zweite und damit letzte Düngung der Rosen. Da auch Rasenschnitt oder Mist Nährstoffe enthalten, müssen wir die Düngergaben entsprechend reduzieren. Je nach Art und Stärke der Mulchschicht kann die auf der Düngerverpackung empfohlene Aufwandsmenge bis auf die Hälfte reduziert werden.
Im Handel sind sowohl mineralische als auch organische Rosendünger erhältlich, deren Nährstoffverhältnisse auf die Bedürfnisse der Rosen abgestimmt sind. Wird das Rosenbeet mit Rindenmulch abgedeckt, sollte auf keinen Fall Rohrinde aus dem Wald oder dem Sägewerk verwendet werden. Sie enthält Harze und Gerbstoffe, die im Lauf der Zeit zu Pflanzenschäden führen können. Bei der Verwendung abgelagerter Rinde muss man der üblichen Düngung einen durch die Rinde bedingten erhöhten Stickstoffbedarf zurechnen. Dieser kann durch Hornmehl gedeckt werden. 50g/Jahr, auf 2-3 Gaben verteilt, genügen.

Schutz vor Pilzkrankheiten und Schädlingen

Bereits jetzt müssen wir gegen verschiedene Pilzkrankheiten unserer Rosen vorbeugen. Mehltau und Sternrußtau können sich mit zunehmender Erwärmung ausbreiten und lassen sich durch regelmäßige Spritzungen eindämmen. Blattläuse entwickeln sich während der ersten warmen Tage oft explosionsartig. Neudosan wirkt z.B. zuverlässig und ermöglicht Blattlausvertilgern wie Marienkäfern, Florfliegenlarven und Schlupfwespen ihre Arbeit.

Textquelle: Gartenfreude rund ums Jahr, blv Verlag
Bilder: Pixelio
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