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19.03.2010, 14.44 Uhr

Gartenarbeit in den Vorfrühlingsphasen

Im Frühjahr ist die Witterung für das gelingen der Gartenarbeit von entscheidender Bedeutung. Mit der zunehmenden Tageslänge und steigenden Temperaturen halten es viele Gärtnerinnen und Gärtner nicht mehr länger im Haus aus.

Am liebsten würden sie bei der ersten warmen Hochdruckperiode in den Garten gehen, um sogleich mit der Arbeit zu beginnen. Doch wahrscheinliche Kälteeinbrüche und Nachtfröste können allzu früh ausgebrachte Samen und Pflanzungen wieder zunichtemachen.

Blüht aber erst einmal das Schneeglöckchen, ist der phänologische Winter geschafft und die Arbeiten im Garten können nach diesem natürlichen Startsignal endlich, aber immer noch mit Bedacht beginnen.

Beim Erblühen des Schneeglöckchens, etwas zeitgleich erblüht auch der Winterling, hat der Boden ein Temperaturniveau erreicht, bei dem die meisten Pflanzen ihre Vegetationsphase beginnen. Die Starttemperatur wird im Allgemeinen zwischen 5 und 6 Grad angegeben.

Beginnt man die Arbeiten erst ab der Huflattichblüte, ist man selbst in raueren Lagen auf der sicheren Seite. Dann sich bereits auch blühende Buschwindröschen, Leberblümchen, Gänseblümchen und Veilchen zu finden.

Arbeiten zur Schneeglöckchenblüte


Glashaus

Paprika, Sellerie und Tomaten können gepflanzt werden. Zum Schutz vor stärkeren Nachtfrösten und wegen eines eventuellen Kaltlufteinbruchs muss möglicherweise eine Heizung eingesetzt werden.

Frühbeet

Erste Radieschen, Spinat, Dill, Pflücksalat und Kresse können ausgesät werden.

Folie

Kohlrabi und Kopfsalat können jetzt schon gepflanzt werden, für einen warmen Fuß im Frühbeet sorgt Pferdemist, sonst lieber noch nach der Huflattichblüte warten.

Nutzgarten

Wenn der Boden frostfrei ist, können die Gemüsebeete vorbereitet werden. Grubbern, auflockern, fein krümeln und nach Bedarf Kompost aufbringen.

Obstgarten

Austriebsspritzung gegen überwinternde Schädlinge an Obstbäumen, Gehölzen und Koniferen. In der Zeit zwischen dem Schwellen der Knospen und dem Sichtbarwerden der Blattspitzen sind Schädlinge besonders empfindlich.

Zu dicht gewordenen Kronen von Apfel- und Birnbäumen auslichten, aber: keinen „Kleingartenschnippelschnitt“ durchführen, sondern schneiden Sie besser ganze Astpartien weg als nur Zweige kleiner oder mittlerer Stärke.

Größere Schnittstellen stets mit Baumwachs bestreichen. Nach der Säuberung der Obstbaumstämme können diese jetzt zum Schutz vor Rindenrissen durch Temperaturschwankungen weiß gekalkt werden.

Beerenobst, egal ob Stachelbeere oder Jostabeere, muss einmal im Jahr geschnitten werden. Es gibt hierfür zwei ideale Schnitttermine – jetzt oder direkt nach der Ernte. Zu Beginn des Vorfrühlings geschnittene bleistiftdicke Äste kann man sofort als Steckholz verwenden.

Ziergarten

Ab jetzt bis zum Beginn der Stachelblüte ist die beste Zeit, um Blühgehölze wie Blasenspiere, Deutzie, Erbsenstrauch, Felsenbirne, Gewürzstrauch, Hasel, Kolkwitzie, Pfeifenstrauch, Pracht – und Scheinspiere, Schneeball und Weigelie zu schneiden.

Ernte

Den letzten Feldsalat, Rosen – und Grünkohl, Winterlauch und Rosenkohl.


Quelle: Gärtnern nach den zehn Jahreszeiten der Natur, blv München.

[www.dlv-shop.de]
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