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Holunderblüten Rosenblüte
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15.06.2010, 11.20 Uhr

Gartenarbeiten in den Frühsommerphasen

Die Blüte des Schwarzen Holunders und der Heckenrose zeigt uns an, dass die Zeit der Frühjahrsbestellung vorbei ist. Die erste Phase des Sommers hält in Garten, Feld und natur Einzug. Wärmere Luft- und Bodentemperaturen lassen die Saaten gut keimen und die Pflanzen zügig wachsen. Deshalb sind eine gute Bodenbearbeitung, Düngung und das Mulchen wichtige Voraussetzungen für eine gute Ernte. Die Königin der Blumen, die Rose, erobert jetzt mit ihrem Blütenflor wieder die Gärten. Die relativ kurze Frühsommerphase endet und belohnt uns mit den ersten reifen Süßkirschen und Erdbeeren.

Zur Holunderblüte

Nutzgarten: Säen später Möhren, Bohnen, Radicchio, Kopf-, Schnitt, Pflück- und Eissalat, Kerbel, Portulak, Löffelkraut, Winterporree, Herbst- und Wintersorten von Rettich und Roter Bete für die Wintereinlagerung, Kohlrabi und Winterendivie. Erste abgeerntete Gemüsebeete werden dafür schon wieder bereitstehen.
Pflanzung von Paprika, Tomate, Aubergine, Kürbis, Brokkoli und vor allemWinterkohl, wie dem Rosenkohl, der ausreichend Platz (50x50cm) und eine längere Entwicklungszeit braucht. Eine Daueraufgabe bis zum Herbst bleibt das Ausgeizen an Tomatenpflanzen.
Kartoffeln sollten jetzt dicht gemulcht (Rasenschnitt) oder angehäufelt werden, um grüne Knollen zu vermeiden. Rhabarberblüten entfernen, sie kosten die Pflanze zu viel Kraft. Wer die imposante, große Blüte liebt, kann einen "Blütenturm" wachsen lassen, sollte diesen aber spätestens nach dem Ausblühen entfernen.

Obstgarten:

Düngen von Beerenobststräuchern und Erdbeeren sowie Ableger von Erdbeeren abnehmen und topfen. Starke Wasserschosse, das sind senkrecht nach oben wachsende Zweige, an Obstbäumen sollten jetzt ganz entfernt werden, sie kosten dem Baum zu viel Kraft, die den Früchten letztendlich fehlt. Bei schwächeren Trieben kann ein sogenannter Sommerschnitt vorgenommen werden. Sie werden auf drei bis vier Augen eingekürzt. An ihnen bilden sich im Laufe des Jahres Blütenknospen, die im Folgejahr Früchte bringen. Absenker von Beerenobst können zur Vermehrung auf dem Boden verankert werden.

Ziergarten
:

Stauden, Rosen und Ziersträucher düngen. Eine Analyse des Gartenbodens etwa alle drei Jahre gibt Aufschluss über die erforderliche Düngermenge und -art.
Zweijährige Blumen wie Bartnelke, Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Tausendschön und Goldlack benötigen im Gegensatz zu den einjährigen Sommerblumen zur Blütenentwicklung zwei Vegetationsperioden. Sie werden im Frühsommer bis Anfang Hochsommer ausgesät und blühen dann im Folgefrühling.
Kopf- und Grundstecklinge von Blütenstauden jetzt schneiden; bei Ziergehölzen können Absenker angelegt werden; Stecklinge von Rosen nehmen, Sommerblumen regelmäßig ausputzen und für eine zweite Blüte evtl. zurückschneiden. Ausschneiden abgeblühter Blühgehölze wie Flieder, Spireen und Weigelie. Den für natürliche Beeteinfassungen wieder in Mode gekommenen Buchs jetzt zurückschneiden oder in Form bringen.
Der Frühsommer ist die Zeit des Beginns der Rosenblüte. So manches Gärtnerherz gerät da ins Schwelgen. Unzählige Rosensorten werden nun auch in den Pflanzenmärkten angeboten. Rosen mit Topfballen pflanzt man jetzt vorzugsweise um die Zeit der Holunderblüte.
Etwa a Ende Frühsommer legen die Rasengräser eine Pause ein, sie wachsen in dieser Zeit schwächer als im Frühjahr oder im Frühherbst. Stellen Sie die Schnitthöhe des Rasenmähers jetzt nicht unter 4-5 cm ein, sonst verbrennen die Gräser und Wildkräuter nehmen überhand.

Ernte:

Salate, Spinat, Karotten, Radieschen, Rettich, Rote Bete, Blattmangold, Zuckererbsen, Kohlrabi, Frühkohl, zahlreiche Gartenkräuter, Spargel, Süßkirschen und Erdbeeren. In der Natur lassen sich sammeln oder ernten: Holunderblüten, Zitronenmelisse, Birkenblätter, Brennnessel, Johanniskraut, Rosenblüten, Lavendel, Ringelblume, Hirtentäschel, Schafgarbe, Sauerampfer, Augentrost, Gundermann, Wegwarte, Taubnessel.


Quelle: Gärtnern nach den Jahreszeiten, blv Verlag
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