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Vollherbst Astern Herbst Wein
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21.10.2010, 10.57 Uhr

Gartenarbeiten in den Vollherbstphasen

Die Abschlussarbeiten in diesem Garten- und Naturjahr

Nun liegt das Hauptaugenmerk auf Aufräum- und Pflegearbeiten zur Vorbereitung auf den Winter. Auf den Beeten geben vorwiegend die Herbstastern den Ton an, doch die meisten Pflanzen richten sich schon auf die Winterruhe ein. Viele von ihnen benötigen jetzt die Hilfe des Gärtners.

Zur Fruchtreife der Stiel-Eiche und zum Blattfall der Rosskastanie

Gewächshaus: Kräuter, Spinat, Winterkopfsalat und Feldsalat säen.

Frühbeet: Schnittsalat, Endivie, Rettich, Radieschen und Spinat für die Winterernte aussäen.

Freiland: Wintersteckzwiebeln stecken, Wintersalat und Gründüngung säen.

Obstgarten: Späte Obstsorten sollten nicht zu früh geerntet werden, jeder Sonnentag kommt ihnen noch zugute. Fröste bis -5°C können ohne Schaden überstanden werden, doch niemals im gefrorenen Zustand ernten. Erst warten, bis die Früchte am Baum aufgetaut sind, auch wenn es ein paar Tage dauert!
Die meisten Obstgehölze können gepflanzt werden. Nur Pfirsiche, Aprikosen, Walnüsse, Weinreben und Brombeeren bevorzugen eine Pflanzung am Ende des Erstfrühlings zur Löwenzahnblüte bis in Vollfrühling. Spätester Termin zum Anlegen von Leimringen um Obstbäume als Schutz gegen Frostspanner. Fallobst einsammeln, Rhabarber pflanzen.

Ziergarten: Kalt- und Frostkeimer unter den Wiesenblumen können jetzt ins Freiland gesät werden, Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht pflanzen. Zimmer-, Balkon- und Terrassenpflanzen ins Winterquartier bringen oder zumindest eine Folie zum Schutz vor leichten Nachtfrösten bereithalten; verblühte Stauden zurückschneiden und teilen oder verpflanzen, Pfingstrosen pflanzen. Dahlien, Gladiolen, Knollenbegonien etc. aus dem Boden nehmen und kühl lagern.
Neben der Apfelblütenphase im Vollfrühling ist jetzt die beste Zeit für die Raseneinsaat und für Verbesserungsmaßnahmen am Rasen. In der Zeit vom Vollherbst bis zum Vorfrühling wachsen Laubgehölze nicht mehr. Wahrend dieser Zeit sind die Pflanzen gut in Form zu bringen. Beim Heckenschnitt braucht man sich nicht auf das Zurückschneiden der neuen jungen Triebe zu beschränken, sondern kann schon einmal radikaler schneiden. Bei Temperaturen unter -5°C sollte nicht mehr geschnitten werden. Jetzt ist die Hauptpflanzzeit für sommergrüne Gehölze sowie Rosen.
Edelrosen, Hortensien, jungen Hibiskus und Schmetterlingsflieder anhäufeln.

Sonstiges: Bodenproben nehmen und analysieren; Vorbereitung des Bodens für den Winter. Stecklinge von immergrünen Nadel- und Laubgehölzen schneiden.

Ernte: Weintrauben, spätes Obst, Kiwis, Quitten, Nüsse, insbesondere Walnüsse, Spätkartoffeln, Trockenbohnen, sobald die Hülsenschalen eingeschrumpft und trocken sind, letzte Zwiebeln und Radieschen, Zucchini, Radicchio, Bleichsellerie, Wintermöhren, Herbstrüben, Rettich, Knollensellerie, Knollenfenchel, Chinakohl, Weißkohl, Feldsalat, Endivien, Rot Bete‚Schwarzwurzeln, Grün- und Rosenkohl (nach dem ersten Frost), Tomaten, die man ggf. nachreifen lässt.
In der Natur sammeln oder ernten: Preiselbeeren, Haselnüsse, Kastanien, Wurzelkräuter, Sauerdorn und Schlehe, letztere erst nach dem ersten Frost.

Quelle: Gärtnern nach den 10 Jahreszeiten, blv Verlag
online

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