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Tagebuch einer Staudengärtnere...

Was ein Staudengärtner so tut. (24 Einträge)

Lampenputzergras im Herbst Aster, Knöterich und Blutgras Steingartenbeet Neuanlage
172 mal angesehen
04.11.2010, 12.22 Uhr

Die Schönheit des Herbstes - Teil I

Nachdem wir uns zwei Monate nicht gemeldet haben, gibt es heute etwas mehr zu schreiben. Und ich habe auch mehr als drei Fotos!
Bevor ich zu den Arbeiten komme, die ein Staudengärtner im Oktober und November zu erledigen hat, hier ein paar Erläuterungen zu den Bildern.

Bild 1:
Ein Lampenputzergras (Pennisetum) in seiner ganzen Herbstpracht. Diese Pflanze ist jetzt etwa vier Jahre alt und wird jedes Jahr schöner. Ganz wichtig: Erst im Frühjahr zurückschneiden und so lange wie möglich die Schönheit der verblühten Pflanze genießen. Gerade solche Gräser geben dem Garten im Winter noch Struktur.

Bild 2:
Dies ist ein Bild aus unserer Schaupflanzung. Es wurde heute, am 4. November, aufgenommen. Im Vordergrund steht eine Herbstaster (Aster lateriflorus 'Lady in Black'), die einen gut 1,2 m hohen Busch bildet, der übervoll mit kleinen Blüten besetzt ist. Direkt dahinter steht das Blutgras (Imperata cylindrica 'Red Baron'), welches das ganze Jahr über mit leuchtend rotem Laub beeindruckt, im November beginnen die Spitzen der Blätter langsam braun zu werden. Im Hintergrund steht der Knöterich 'Firedance' (Polygonum amplexicaule, Synonym Persicaria amplexicaulis). Seine Blüten sind bereits seit August zu sehen. Ein Dauerblüher, der bis zum ersten kräftigen Frost durchhält. Das Bild zeigt anschaulich, dass man in einem Staudenbeet Blüten bis über das Ende des Oktobers hinaus erhalten kann.

Bild 3:
Diese zwei Kreise haben wir für unsere Steingarten-Mutterpflanzen angelegt. In die Kreise haben wir sehr mageres Substrat gefüllt, damit die Pflanzen auch standortgerecht stehen. Unser eigener Boden ist sehr lehmig und auf Dauer nicht für Steingartenpflanzen geeignet. Die zwei Beete sind direkt von der Straße aus zu sehen. Ich bin gespannt auf den Eindruck im nächsten Frühjahr.
Begriffsklärung: Mutterpflanzen sind die Pflanzen, die wir benötigen um von diesen nach ein bis zwei Jahren Stecklinge zu schneiden. Sie sind sozusagen die Mütter der später zu kultivierenden Kinder . Natürlich haben diese Beete außerdem noch eine Funktion als Schaupflanzung!

Was haben wir nun gemacht zwischen Anfang September und Ende Oktober? Wie im letzten Blog zu sehen war, sind die letzten Pflanzen Ende August getopft worden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist alles so weit gewachsen, dass wir es verkaufen können.
In der ganzen Zeit haben wir noch reichlich Pakete gepackt und über das ganze Land verschickt. Der Herbst ist für den Garten- und Landschaftsbau, den wir durchgehend beliefert haben eine wichtige Pflanzzeit, in der Regel hält die bis Mitte Dezember an, wobei es mit einsetzendem Schneefall schnell zu Ende gehen kann. Vermehrungsarbeiten gab es in dieser Zeit nur wenig. Das geht erst wieder richtig los, wenn wir Mitte Januar aus der Winterpause kommen.

Soweit Teil 1 – hier geht es zum nächsten Blog

Matthias Großmann
Stauden Junge
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StaudenJunge

StaudenJunge

Alter: 49 Jahre,
aus Hameln
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