Zur mobilen Version wechseln »
kraut&rübenlandlive.deGartentippsArbeitskalenderGut einkaufenCommunityShopNewsletterworlds of food
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Tagebuch einer Staudengärtnere...

Was ein Staudengärtner so tut. (24 Einträge)

Wasserähre - reichlich Blüten auf dem Teich im November Wasserähre - Detail
144 mal angesehen
11.11.2010, 16.09 Uhr

Dufte Wasserpflanze - die Wasserähre

Blüten auf dem Herbstteich!

Heute gibt es nur einen ganz kurzen Blog mit Aufnahmen von unserem Teich. Zur Zeit blühen, wie auf den Bilder zu erkennen ist, sehr viele Wasserähren. Die Einzelblüte ist sehr schön anzusehen, aber der Clou ist der intensive Duft. Besonders im ausgehenden Winter verbreiten die Pflanzen einen intensiven vanilligen Duft. Und was ich noch nicht wußte ist, dass man die Pflanze auch Essen kann. (Wasserähre bei Wikipedia).
Heimisch ist die Wasserähre in Süd-Afrika. Trotzdem ist sie bei uns winterhart, wenn man sie richtig pflanzt. Sie sollte etwa 30-40 cm unter der Wasserlinie stehen. Dann kommt sie gut durch den Winter und treibt auch reichlich Blüten.

So, und nun kommt die Ernüchterung: Die Pflanze blüht in unserem Seerosenhaus. Sie stehen dort geschützt, aber ungeheizt! Im Gartenteich kommt die Blüte erst im Frühjahr ...

Gruß Matthias

Stauden Junge
offline

Geschrieben von

Private Nachricht schreiben »

StaudenJunge

StaudenJunge

Alter: 49 Jahre,
aus Hameln

Schlagwörter

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

11.11.2010 19:06 geli59
Warum sollte ich mir einen Neophyten in den Teich setzen?

Kopfschüttelnde grüsse geli
11.11.2010 19:51 StaudenJunge
geli59 schrieb:
Warum sollte ich mir einen Neophyten in den Teich setzen?

Kopfschüttelnde grüsse geli

Nun, müssen tut das keiner Schön ist eine Blüte auf dem Teich zu haben, wenn die Seerosen noch nicht blühen. Und da die Wasserähre nicht als invasiv zu bezeichnen ist kann ich es durchaus vertreten diese in einen Teich zu setzten ....
Aber das ist natürlich alles freiwillig

Gruß Matthias
11.11.2010 20:56 wovo
Geli, wenn ich das recht verstehe, handelt es sich bei diesr Pflanze nicht um einen Neophyt - die sind nämlich inwzischen hier HEIMISCH (indisches Springkraut etc.).
Ich denke, ich stehe da nicht alleine, dass ich in meinem Garten durchauch Pflanzen einsetzte, die hier absolut NICHT heimisch sind wie Azaleen, Rhododendren, Eriika u.e.m. - will ich den Garten doch auch genießen und Pflanzen, die ich sehr mag, dort sehen. (mit vielen Pflanzen geht das, ohne dabei die einheimische Natur stark zu beeinträchtigen - was wiederum diese Neophyten oft tun
12.11.2010 09:28 StaudenJunge
@Wovo: Doch, es ist ein Neuphyt, alle bei uns eingeführten Pflanzen (ob nun absichtlich oder nicht) sind Neophyten, aber die wenigsten sind invasive Neophyten. Hierzu zählt z.B. das genannte Springkraut. Gärten ohne Neophyten gibt es sicherlich nur sehr, sehr wenige ...

Zur Definition unter Wikipedia

Interessant ist die Anzahl an Neophyten insgesamt und die der problematischen. Hab mal gerechnet: 0,27 %, wobei das den Schaden, den diese Pflanzen anrichten nicht mindert, aber es bringt halt alle in Verruf...
12.11.2010 18:37 geli59
Hallo, ihr Zwei

ich habe auch Pflanzen im Garten, die nicht einheimischer Natur sind, z.B. Forsythie und Buddleja, Anfangsfehler
Ich bin Deinem link gefolgt, Matthias und las das:
Wegen ihrer Tendenz zur Verwilderung ist jedoch Sorge zu tragen, dass sie nicht in natürliche Gewässer gelangt

Deshalb mein Kommentar,
grüsse geli
12.11.2010 20:39 StaudenJunge
Nach meinen Erfahrungen mit dieser Pflanze ist ein massenhaftes Verbreiten in der freien 'Wildbahn' eher unwahrscheinlich, da sie nach meinen Erfahrungen nicht im Sumpf steht, auch nicht auf 1 m Wassertiefe, sondern 30-40cm als optimal erachtet. Und wenn sie dann noch so gut schmeckt machen die Enten u.ä. Tiere ihr schnell den Garaus ...

Abgesehen davon muss ich Wovo zustimmen, dass unsere Gärten heutzutage in vielen Teilen aus Neophyten bestehen. Ich würde gerne jemanden kennen lernen, der mich durch seinen Garten mit nur heimischen Pflanzen führt. Zum anderen glaube ich, dass sich ein Garten- und Naturbild wandelt. Es sind ja nicht nur Menschen, die diese Pflanzen 'einschleppen', sondern auch Tiere. Ich persönlich nutze die Möglichkeit mir die Neophyten herauszusuchen, die in meinen Garten passen und werde diese sicherlich auch beoabchten. Es sind auch wieder welche herausgeflogen, wenn sie mir - aus welchen Gründen auch immer- nicht passen.

Interessant hierzu ist auch dieser Artikel über die Flora an Autobahnen. Ich bin beeindruckt was für eine Vielfalt dort herrscht auch wenn man das wieder aus zweierlei Sicht betrachten kann...

Matthias

Tipp für iPhone-Benutzer: Du kannst alle Kommentare durchblättern, indem du zwei Finger zum Scrollen verwendest.
Zum Seitenanfang