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Hochbeet

2011 Zeit für neue Hochbeete (5 Einträge)

Alles quillt über Es wuchert ! Bau eines Hochbeetes
333 mal angesehen
24.05.2011, 07.45 Uhr

Hochbeet

Vor vier Jahren hatte ich meinen Mann endlich soweit....er baute mir ein Hochbeet !
Vier Pfosten in die Erde gerammt, mit ungesäumten Brettern umnagelt und, damit die Erde nicht durch die Löcher rieselt, von Innen mit alten Fußbodenbalag(Linoleum) ausgekleidet.
Das war im Spätwinter und ich begann es mit Zweigen vom Obstbaum- und Beerensträucherschnitt zu befüllen. Die Weinranken, Staudenreste und Gräser und einige Eimer Küchenabfälle wanderten da rein. Viel Stroh und Reste von der Kaninchenfütterung und Mist....
Als ich an meinen Kompost ran kam , wurde der auch drauf verteilt und dann begann ich mit Radieschen...
Seitdem wuchern da jedes Jahr Radieschen,Gurken, Kohl,Tomaten,Aubergienen....

In diesem Jahr hatte mein Mann günstig einige Periplatten erstanden. Die sind extrem robust und belastbar und werden meist auf dem Bau als Schalung für Beton benutzt.
Und weil das alte Hochbeet immerwieder für wirklich schöne Ernten gesorgt hatte und weil im Fernsehen auch einige Beiträge darüber gezeigt wurden...und weil in meinen Garten die Kohlhernie keinen Anbau von Filderkraut zulässt....,wir aber das Sauerkraut davon so mögen,..... hat er im Fruhjahr beschlossen Neue zu bauen.
Also wieder je vier angespitzte Pfosten mit Periplatten umnagelt, aufgestellt und zuerst mit allen moglichen Gartenschnittabfällen angefangen (1/4). Dann Lehm, der vom Bau übrig war und weg musste(1/4) und zu einem weiteren Viertel Pferdemist. Zum Schluss holten wir von der Komposterei noch Erde zum Abdecken.
Zu Ostern pflanzte ich kleine Pflänzchen von Filderkraut, Kohlrabie, Salat und Blumenkohl, und legte Einlegegurken.
Darüber konnte ich einfach ein Vlies legen....und los geht es !
Meine Nachbarin lächelte da noch mitleidig.....heute staunt sie nur noch
Von Außen sind sie noch gewöhnungsbedürftig, da mus erst noch die Kapuzienerkresse an den Sichtseiten und die Gurken an den Längstseiten rüberwuchern.
Die Fotos sind auch schon wieder zwei Wochen alt. Letztes Wochenende fanden davor noch die letzten Dalien ihren Platz ....bald weitere Fotos !
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merlincurry

merlincurry

Alter: 64 Jahre,
aus Potsdam-Mittelmark

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Kommentare

24.05.2011 09:40 Paradiesgarten

Der Erfolg gibt Dir Recht !
01.06.2011 15:34 gerueu
Zum Thema Hochbeet:
wir haben vor ca. 34 Jahren hier in Eubigheim gebaut und 6 Hochbeete angelegt mit alten Brettern, die mein Mann irgendwo gefunden hat. Jedes Jahr wir eins erneuert. Das heißt, alle Erde rausgraben auf ein Nachbarbeet, dann Baumschnitt, Laub, Gartenabfälle, Rasenschnitt wieder eingefüllt, zum Schluss den halbfertigen Kompost und anschließend wieder die Erde vom Nachbarbeet obendrauf. Man sollte nicht vergessen, bevor man den Kompost beigibt Hornspäne auf dem Reisigmaterial zu verteilen. Allerdings muss man in heißen Sommern mehr gießen, wenn es aber regnet, ist das Beet sehr schnell wieder abgetrocknet. Der Nachteil ist, dass auch manchmal Wühlmäuse ihr Unwesen unten drin treiben. Aber im Frühjahr kann ich dann schon bald mit dem Aussäen und Auspflanzen beginnen, da es von unten doch recht warm ist. Im Herbst, wenn die Blätter fallen und die Beete abgeerntet sind, werden alle Blätter auf den Beeten verteilt. Im Frühjahr ist dann die Erde unter der Laubdecke gahz feinkrümelig und warm. Die Reste der Blätter wandern dann entweder in den Kompost oder in ein neues Hochbeet. Außerdem wird bei uns alles geschreddert und wieder gemulcht. So bleibt alles im Garten. Ich stelle ein paar Fotos ein.
Liebe Grüße
gerueu
06.06.2011 07:02 merlincurry
Vielen Dank für die Idee mit dem Laub Das habe ich bisher nur zum Abdecken für Topinambur benutzt, um bei Frost an die Knollen zu kommen. Also werde ich in diesem Jahr alle Nachbarn fragen, ob sie ihr Laub gleich bei mir abgeben Also bisher sind meine Ernteergebnisse toll, ich werde in zwei Wochen, wenn die Gurken richtig zu Gange sind, wieder neue Bilder machen !
LG
29.03.2016 15:16 fuchsjaegerin
gerueu schrieb:
Zum Thema Hochbeet:
wir haben vor ca. 34 Jahren hier in Eubigheim gebaut und 6 Hochbeete angelegt mit alten Brettern, die mein Mann irgendwo gefunden hat. Jedes Jahr wir eins erneuert. Das heißt, alle Erde rausgraben auf ein Nachbarbeet, dann Baumschnitt, Laub, Gartenabfälle, Rasenschnitt wieder eingefüllt, zum Schluss den halbfertigen Kompost und anschließend wieder die Erde vom Nachbarbeet obendrauf. Man sollte nicht vergessen, bevor man den Kompost beigibt Hornspäne auf dem Reisigmaterial zu verteilen. Allerdings muss man in heißen Sommern mehr gießen, wenn es aber regnet, ist das Beet sehr schnell wieder abgetrocknet. Der Nachteil ist, dass auch manchmal Wühlmäuse ihr Unwesen unten drin treiben. Aber im Frühjahr kann ich dann schon bald mit dem Aussäen und Auspflanzen beginnen, da es von unten doch recht warm ist. Im Herbst, wenn die Blätter fallen und die Beete abgeerntet sind, werden alle Blätter auf den Beeten verteilt. Im Frühjahr ist dann die Erde unter der Laubdecke gahz feinkrümelig und warm. Die Reste der Blätter wandern dann entweder in den Kompost oder in ein neues Hochbeet. Außerdem wird bei uns alles geschreddert und wieder gemulcht. So bleibt alles im Garten. Ich stelle ein paar Fotos ein.
Liebe Grüße
gerueu


von wegen der Mäuse: beim nächsten Aufbau ganz unten feinen Maschendraht (Kükendraht) einbauen
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