Zur mobilen Version wechseln »
kraut&rübenlandlive.deGartentippsArbeitskalenderGut einkaufenCommunityShopNewsletterworlds of food
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
UploadBlogsTermineMitglieder

Wolfram Franke - Mein Gartenbl...

Herausgeber der Zeitschrift kraut&rüben (83 Einträge)

Ringelblume Bienen Tomate
849 mal angesehen
05.02.2013, 11.23 Uhr

Blüten, Früchte, flotte Bienen

Das Blütenjahr in meinem Garten beginnt mit Schneeglöckchen und Winterlingen. Wenn sich die ersten Blüten der Krokusse öffnen, fliegen auch schon die Bienen aus und laben sich am ersten Pollen. Bald darauf blühen die ersten Obstbäume. Da ist es gut, die Immen in der Nähe zu haben, die für eine reiche Befruchtung sorgen.

Seit dem vorigen Jahr im Juni habe ich wieder Bienen. Ein Volk schenkte mir einmal 15 und ein weiteres Mal 13 Kilo Honig. Dieser Vorrat reicht zum Verzehr für ein ganzes Jahr. Doch auf den Honigertrag allein kommt es mir nicht an.

„Erst stirbt die Biene, dann der Mensch“, soll Albert Einstein sinngemäß gesagt haben.
Unabhängig davon, ob dieses Zitat wirklich von dem großen Physiker stammt: Es stimmt. Denn 80 Prozent aller Nutzpflanzen werden von den Honigbienen bestäubt. Und ohne die Bienen würde uns sowie auch anderen Lebewesen so viel Nahrung fehlen, dass unsere Überlebenschancen zumindest fraglich wären. Dabei sind Bienen in ihrer Existenz bedroht, durch Pestizide oder den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen, durch Mangel an Nahrung und die Varroa-Milbe. Den letzten beiden Bedrohungen lässt sich leicht entgegen wirken. Möglichst viele Nahrungspflanzen im Garten ansiedeln, und die Varroamilbe rechtzeitig mit biologischen Mitteln bekämpfen.
Ich habe meine Bienenvölker von einem älteren Imker erworben, der mir bereitwillig hilft, wenn ich einmal nicht mehr weiter weiß.

Für mich sind die Bienen wie Haustiere. Ich erfreue mich an ihnen, wenn ich sie im Frühling ausschwärmen sehe und in den Blüten der Kirsche, der Birne, der Apfelbäume und Beerensträucher und vielen Blumen emsig Nektar und Pollen sammelnd widerfinde. Wenn ’s dann auch noch Honig gibt, ist dies eine besondere Belohnung.

Ich revanchiere mich bei meinen Bienen mit möglichst viel blühenden Pflanzen, von Frühling bis in den Spätsommer und Herbst hinein, wo noch Sonnenbraut, Staudensonnenblumen, Sonnenhut, Goldrute, Herbstsedum, Herbstanemonen und jede Menge Herbstastern blühen. Und das alles nur, damit meine Bienen flott bleiben.

Am Donnerstag, den 7. März halte ich um 12 Uhr einen Vortrag auf der Messe „Garten München“ zu diesem Thema.

Mein gesamtes Vortragsprogramm finden Sie auch unter
www.gartenschreiber.de






offline

Geschrieben von

Private Nachricht schreiben »

WolframFranke

WolframFranke

Alter: 68 Jahre,
aus Vaterstetten
Anzeige

Schlagwörter

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

Anzeige
Zum Seitenanfang