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Gruppe Gesund&Schön

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Gesund mit Kräutern

(1 Eintrag)

Purpursonnenhut
461 mal angesehen
22.10.2007, 08.56 Uhr

Heilkräuter

Viele der seit Jahrhunderten bekannten Heilpflanzen wachsen heute als Zierpflanzen in unseren Gärten. Mancher erfreut sich an deren Schönheit, ohne etwas von ihrer Heilkraft zu ahnen.

Zum Beispiel die Stockrose (Alcea rosea): Aus ihren Blütenblättern wird traditionell ein Tee zubereitet, dessen Inhaltsstoffe gereizte Schleimhäute beruhigen und entzündungshemmend wirken.

Damit es gar nicht so weit kommt: Der wunderschön blühende Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) stärkt die Abwehrkräfte. Neue Sorten zeigen sich in schillerndem Orange oder mit Doppeldeckerblüten als wunderschöne Zierpflanzen.

Sogar Primeln sind Heilpflanzen: In der Medizin werden die Nachkommen der wilden Wiesenschlüsselblume (Primula veris) als Heilpflanzen gegen fiebrige Erkältungen und Husten verwendet. Auch das Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) hilft:

Tee aus den zur Blütezeit gesammelten Blättern wirkt gegen Halsentzündungen, Husten und Heiserkeit. Seine getupften Blätter sind eine Augenweide im herbstlichen Garten. Im Frühjahr schmückt sich das Lungenkraut mit blauen, rosa oder roten Blüten.

Schon seit Jahrhunderten wird Schafgarbe (Achillea millefolium) gegen Fieber, Erkältungen, Arthritis und Bluthochdruck eingesetzt. Früher fand man die Heilpflanze meist wild auf Wiesen. Heute wachsen die neuen Sorten mit ihren warmen Rot-, Orange- und Gelbtönen in vielen Gärten.

Hübsch sind auch die weißen Blütendolden des Mutterkrauts (Tanacetum parthenium). Seine Heilwirkung kennt man bei uns bisher kaum, in England dafür umso mehr. Dort ist sein Name Programm: Fever few – wenig Fieber.

Herbstbepflanzung von Balkonkästen oder Beeten erscheint ohne Heide (Calluna vulgaris) fast undenkbar! Allzu strahlend leuchten ihre vielen kleinen Blüten. Was viele nicht wissen: In der Naturheilkunde gelten die Blüten des Heidekrauts, als Tee getrunken und mit Heidehonig gesüßt, auch als unterstützendes Mittel gegen Harnwegsinfektionen und Gichtattacken.

Die Echte Goldrute (Solidago virgaurea), die mit ihren sattgelben Blüten bis in den Oktober hinein leuchtet, besitzt ebenfalls harntreibende und desinfizierende Eigenschaften. Im Garten findet man die heimische Art selten, obwohl es mit 'Minutissima' und 'Goldzwerg' zwei auch für kleine Gartenräume und Kübel geeignete Zwergsorten gibt.

Manche Gartenpflanzen enthalten Gerb- und Bitterstoffe, die gegen Magen- und Darmverstimmungen eingesetzt werden können. Der Echte Ziest(Stachys officinalis) gehört dazu, der mit hübschen, straff aufrechten, violetten Blütenständen in der Wildstaudenrabatte wächst.

Schon die alten Griechen wussten, dass er als sanft wirkendes Heilmittel bei Durchfall und Verdauungsstörungen, aber auch gegen Stress und Spannungen verwendet werden kann.

Der Salbei schmückt die Beete nicht nur mit seinen vielen kleinen violetten Blüten, er wird sowohl in der Küche als auch in der Phytomedizin geschätzt. Sein Name leitet sich vom lateinischen Begriff salvare – heilen – ab.

Er wirkt antibakteriell, hilft gegen Magenbeschwerden, Blähungen und Durchfall, lindert Hals- und Zahnfleischentzündungen, löst Krämpfe und verringert übermäßiges Schwitzen.

Für Tees und Tinkturen werden meist die Blätter der Echten Salbei (Salvia officinalis) verwendet, von dem all die schönen Buntsalbei abstammen, die heute Kästen, Kübel und Beete schmücken. Die Inhaltsstoffe des stattlichen Muskateller-Salbei (Salvia sclarea) stehen denen des Echten Salbei kaum nach.

Neben dem Violett der Salbeiblüten leuchtet das Gelb und Orange der Ringelblumen (Calendula officinalis) besonders kräftig. Auch sie können mehr als nur schön blühen: Auszüge aus Ringelblumen wirken abschwellend, entzündungshemmend und beruhigen die Haut.

Wer seinen Blick dafür schärft, wird erstaunt sein, welche Schätze der Naturheilkunde selbst im eigenen Garten zu entdecken sind. Es lohnt sich, etwas genauer hinzusehen, an den Pflanzen zu schnuppern und die Aromastoffe zu genießen. Denn viele Gartenpflanzen sind nicht nur unbeschreiblich schön, sondern richtig heilsam!

Quelle: CMA.de
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