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Wolfram Franke - Mein Gartenbl...

Herausgeber der Zeitschrift kraut&rüben (83 Einträge)

grüne Folie Wasserpflanzen Badeteich voll Wasser
367 mal angesehen
07.05.2013, 09.15 Uhr

Ja der Teich ist voll – Ju-Huhu!

Kennen Sie noch diesen Sketch von Helga Feddersen und Didi Hallervorden: „Ja die Wanne ist voll?“ – Ich kann jetzt jubeln: „Ja der Teich ist voll – Ju-Huhu!“ Mit dem Hineinsteigen muss ich noch ein paar Wochen warten, denn das über mehrere Stunden hinein gelaufene Wasser ist noch eiskalt. Außerdem werde ich noch jede unnötige Wasserbewegung vermeiden, bis die Pflanzen gut eingewurzelt sind.

Zunächst einmal habe ich die grüne Folie erhalten und auf dem Boden des Schwimmbereichs ausgelegt. Ihre Kanten noch unter die Balken der Abgrenzung zu quetschen, gelang leider aufgrund des hohen Gewichts der Balken nicht. So schnitt ich sie an allen sechs Ecken ein wenig ein und faltete sie nach unten um. Dann ließ ich Wasser einlaufen und begann im Vegetationsbereich außerhalb der Holzabgrenzung die Wasserpflanzen einzusetzen. Dies waren vor allem zwei Unterwasserpflanzen, nämlich Hornkraut und die Wasserpest. Die sind für die Wasserreinigung am wichtigsten. Sie entnehmen ihre Nährstoffe direkt dem Wasser und entziehen sie somit den Algen. Außerdem setzen sie unter Wasser Sauerstoff frei, der den Mikroorganismen, die das Wasser sauber halten, zugute kommt. Man legte diese Pflanzen bündelweise auf den Teichboden und beschwert sie mit ein paar Steinen. Dort breiten sie sich dann teppichartig aus.

Aus meinem Hausgartenteich holte ich die Seerose ‘Gisela’, die einmal nach meiner Frau getauft wurde, sowie den Ableger einer anderen, rosa blühenden Seerose, deren Sortennamen ich vergessen habe. Außerdem eine Sumpfdotterblume, ein paar Ableger des Froschlöffels (Alisma plantago-aquatica) und des Kalmus (Acorus calamus). Der Schwimmteichbauer hatte mir außerdem ein paar Wasserschwertlilien (Iris pseudacorus) und ein paar Binsen sowie den Molchschwanz (Saururus cernuus) mitgebracht. Diese Pflanzen setzte ich in den Flachwasserbereich des Teiches ein.

Abends, bevor ich nach Hause ging, stellte ich das Wasser ab. Der Kies und Sand, die Folie, alles sollte sich ein wenig setzen. Am nächsten Tag füllte ich bis zum oberen Rand des Holzeinsatzes auf und stellte das Wasser noch einmal für ein paar Stunden ab. Um meine Pflanzen brauchte ich nicht zu bangen, denn längst war auch ein Teil der Vegetationszone unter Wasser und die Feuchtigkeit war bis hinauf an den Teichrand gezogen. Schließlich ließ ich das Wasser bis zum Folienrand einlaufen.

Ein wenig trübe ist es noch, bedingt durch den aufgeschwemmten Kies und Sand. Dann erwischte ich gleich am zweiten Tag eine Gans, die sich vom Bauernhof in den Garten geschmuggelt hatte. Sie schwamm mitten auf dem Teich. Die musste ich natürlich verjagen und anschließend alle möglichen Schlupflöcher an meinen Gartengrenzen dicht machen. Jetzt warte ich mal ab, wie schnell sich der Teich entwickelt.

Gestern Nacht habe ich eine Bildserie über den Bau meines Badeteichs mit einem ausführlichen Bericht auf meine Homepage gestellt:
[www.gartenschreiber.de]


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WolframFranke

WolframFranke

Alter: 68 Jahre,
aus Vaterstetten
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