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Wolfram Franke - Mein Gartenbl...

Herausgeber der Zeitschrift kraut&rüben (83 Einträge)

Tag der offenen Gartentür Tag der offenen Gartentür Tag der offenen Gartentür
449 mal angesehen
11.06.2013, 08.57 Uhr

Tag der offenen Gartentür am 30. Juni

Scheiß Klimawandel! – Dabei will ich mich gar nicht mal beklagen. Angesichts der Flutkatastrophen überall im Land geht es mir ja in meinem Garten ja noch gut. Die einzigen Gewässer in meinem Wohnort Vaterstetten sind ein paar verstreute Gartenteiche, darunter mein neuer Badeteich. Und wenn der überläuft, versickert das Wasser sofort im Kiesboden der Schotterebene. Doch wie es scheint, sind die einzigen, die vom Klimawandel profitieren: die Schnecken. Weder Schneckenzaun noch kontinuierliches Absammeln können sie vom Fressen abhalten. Meine Möhren habe ich bereits im März gesät. Schön waren sie aufgegangen. Doch dann bekam die Reihe kräftiger Sämlinge immer mehr Lücken. Nun habe ich noch einmal nachgesät. Ebenso die Mairüben, die schon nach zwei Tagen keimten. Von den Schwarzwurzeln und Pastinaken ist so gut wie nichts gekommen.

Schlimm hat’s auch die Zucchinipflanzen erwischt. Nachdem die Schnecken die Sämlinge sofort abgegrast hatten, habe ich zwei Pflanzen gekauft und eingesetzt. Über Nacht haben sie die Schnecken schon wieder angenagt. Nach ein paar sonnigen Tagen fing es am Sonntag gegen Abend wieder an zu regnen. Ich ging sofort im Garten auf Schneckenjagd. Auf den Zucchinipflanzen saßen je drei Schnecken, die ich sofort absammelte. Nach meiner Schneckensammelrunde durch den ganzen Garten saßen wieder zwei Schnecken an den Zucchini. Noch einmal sammelte ich sie ab, ging anschließend in meinen Gartenschuppen, um das nützlingsschonende Schneckenkorn Ferramol zu holen, doch als ich zurück kam, saßen abermals auf jeder Pflanze zwei Schnecken. – So viel Schneckenkorn wie in diesem Frühjahr habe ich noch nie gestreut. Bisher habe ich dieses Mittel nur selten, im äußersten Notfall eingesetzt. Aber den habe ich, im Hinblick auf die Schnecken, nun schon seit Wochen.

Meine Tomaten waren schöne kräftige Pflanzen, 40 Zentimeter lang mit ausladendem Laub, als ich sie aus dem Gewächshaus in den Garten pflanzte. Sie haben arg unter dem Regen und der Kälte gelitten. Zur Stärkung habe ich die Blätter mit Gesteinsmehl bestäubt. Nun ist auch meine Brennnesseljauche vergoren, so dass ich die Pflanzen nächste Woche damit düngen kann. Dabei naht der „Tag der offenen Gartentür“, zu dem ich meine Besucher diesmal wohl an all meinen Misserfolgen teilhaben lassen kann.

Ein Gutes hat diese Schlechtwetterperiode: Sie hat die Blüte der meisten Rosen in meinem Garten verzögert. Denn die wären etwa jetzt voll aufgeblüht. Doch bisher blühen bei mir nur die Apfelrose, die Zimtrose, die Weihenstephaner Vitaminrose sowie die Rosa inermis ‘Morletti’. Alle anderen sind noch knospig. Ich hoffe, sie bleiben es noch eine Weile und blühen erst zum 30. Juni auf, dem „Tag der offenen Gartentür“, zu dem ich Sie herzlich einlade.

Eine genaue Beschreibung meines Kreativgartens sowie eine Skizze und Anfahrtsbeschreibung finden Sie auf meiner homepage [www.gartenschreiber.de]
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Geschrieben von

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WolframFranke

WolframFranke

Alter: 68 Jahre,
aus Vaterstetten
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Kommentare

11.06.2013 10:16 himbeerbaer
Ich bin nicht allein ---- welch ein Glück! Und ich dachte schon, dass ich alles verkehrt gemacht habe, weil ich gerade eine Schachtel Ferramol kaufen MUSSTE...
Die Rosen sind auch bei mir ein Lichtblick!
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