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Wolfram Franke - Mein Gartenbl...

Herausgeber der Zeitschrift kraut&rüben (87 Einträge)

Permakulturgarten von kraut&rüben Gartenführung Christof Wegner Blick in den kraut&rüben-Garten
208 mal angesehen
02.09.2013, 10.14 Uhr

Gartenparadies der sieben Sinne

Was war das für ein Sommer? Nach Dauerregen im Mai und Juni folgte eine nicht mehr enden wollende Hitzewelle und anhaltende Trockenheit. Dennoch ist es kein schlechtes Gartenjahr. Und noch immer verwöhnt der Garten alle sieben Sinne.

Augenweide
Angefangen von Hasel und Kätzchenweide, Krokussen, Tulpen und Narzissen über die Rosen und viele Kräuter bis zur Lindenblüte und nun den Stauden des Spätsommers blüht es. Nicht zuletzt zeigen auch Bohnen, Erbsen, Gurken, Kürbis, Zucchini und so gar Tomaten sehr schöne Blüten.

Musik statt Lärm
Gut, dass ich eigene Bienen habe. Ich finde sie in jeder Blüte. Außerdem haben mir die beiden Bienenvölker fast 70 Kilo Honig beschert.
Bienen und Vögel erfreuen mich mit ihrer Musik, ihrem Summen und Zwitschern. Nicht zuletzt darum verzichte ich gern auf lärmende und kaum die Arbeit erleichternde Motorgeräte.

Betörender Duft
Bienen, wie auch andere Insekten orientieren sich am Geruch. Meist sind es Düfte, die auch uns erfreuen, angefangen von duftenden Tulpen und Narzissen bis zu den Rosen und Kräutern. In meinen beiden Gärten wuchert neben einigen Ramblern die herrlich duftende Apothekerrose, die älteste Kulturrose, die es gibt.
Der Geruch spielt auch bei meinen Mischkulturen eine wichtige Rolle. Da hat es der Kohlweißling schwer, meinen Spitzkohl ‘Filderkraut’ zu finden, wenn neben ihm Sellerie und Tomaten ganz andere Gerüche als Kohl verbreiten.

Gaumenfreuden
Bienen bestäuben 80 Prozent unserer Nahrungspflanzen. Da sie in meinem Garten leben, kann ich mich umso mehr an reifen Beeren, Äpfeln, Birnen ebenso erfreuen wie an Tomaten, Gurken ... Jetzt reifen die Haselnüsse. Deren Kätzchen waren die erste Nahrung der Bienen im zeitigen Frühjahr. Ebenso die frühen Blüten der Kornelkirsche, an der jetzt viele, sich rot färbende Früchte hängen.
Mein Holunder ‘Haschberg’ ist groß und trägt vielmehr als meine Frau verwerten kann. Der Rest ist für die Vögel, die so manchen ungebetenen Mitesser fernhalten.

Kratzen und streicheln
Und damit die Vögel auch vor räubernden Katzen sicher sind, finden sie Schutz in der Hundsrose, von deren Hagebutten sie sich außerdem ernähren können. Dafür nehme ich gern auch mal einen Kratzer der stacheligen Triebe in Kauf. Entschädigt werde ich an anderer Stelle durch den Wollziest, dessen silbrige, weiche Blätter sich wie das Fell eines Tieres streicheln lassen und so auch meinen Tastsinn verwöhnen.

Angenehmes Klima und Gleichgewicht
In meinem Kreativgarten schützt ein Erdwall nach Norden und Westen vor kalten Winden und öffnet sich nach Süden zu einer Sonnenfalle. Trockenmauern speichern die Sonnenwärme ebenso wie mein neuer Badeteich und geben sie bei Nacht und an kälteren Tagen langsam ab. Und alle sechs Sinne zusammengenommen ergeben den siebenten Sinn: ein harmonisches Gleichgewicht zwischen allen Lebewesen.

Gartenparadies der sieben Sinne lautet auch das Thema meines Vortrags, den ich am Samstag den 7. um 12 Uhr und Sonntag, den 8. September um 13 Uhr auf der Illertisser Gartenlust in der Staudengärtnerei Gaissmayer in Illertissen halte. In unserem kraut&rüben-Permakulturgarten treffen Sie Naturgärtner Christof Wegner an, der mit Ihnen gern über alle möglichen Gartenfragen philosophiert. Ich würde mich freuen, Sie dort anzutreffen.
Siehe auch [www.gaissmayer.de] und [www.gartenschreiber.de]
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WolframFranke

WolframFranke

Alter: 69 Jahre,
aus Vaterstetten
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