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Holz und Naturstein im Garten

eigene Holz-, Metall- und Steinarbeiten (215 Einträge)

maulwurf Der Weg zum Baum maulwurf
145 mal angesehen
20.09.2013, 15.34 Uhr

Natursteinpflaster im Garten (Teil 11)

Pflastermotive

Beim Pflastern von Motiven, Familieninitialien, Stadtwappen,
Ornamenten oder auch von Kleinflächen, wo es besonders
auf den Fugenverlauf ankommt, ist es manchmal sehr hilfreich,
diese Dinge möglichst maßstäblich naturgetreu vorher zu
zeichnen, auch für mich, wenn ich selbst der Pflasterer bin.

Dabei kann ich mich schon im Vorfeld auf zu verwendende
Steingrößen einstellen, Fugenverläufe und Richtungen von
Zeilen festlegen, das virtuelle Werk schon vorher auf mich
wirken lassen, Proportionen prüfen, Korrekturen vornehmen.
Das Vorzeichnen von Pflastermotiven kostet Zeit, mehr Zeit,
als diese Vorlage dann beim Pflastern einspart.

Aber es ist auch entspannend, meditativ, für mich auf jeden
Fall. Es gibt mir Kraft für die eigentliche Arbeit und auch den
letzten Tritt in den H......, endlich mit der Arbeit zu
beginnen, um so bald wie möglich die Entwurfsskizze mit
dem fertigen Produkt zu vergleichen, das Reale dann auf mich
wirken zu lassen, die Eindrücke zu inhalieren, und wenn es geht,
genau so lange einfach nur zu schauen, wie ich zuvor
gezeichnet habe.

Wenn Ihr das rechte Bild mal heranzoomt, dann seht Ihr
die Möglichkeit, einen schmalen Weg mit einem
Schuppenpflaster auszupflastern, bei dem sich halbe
Schuppen jeweils gespiegelt aneinanderreihen.
Im Original ist das dann sehr aufwendig zu pflastern, umso
mehr , wenn der Weg nicht nur gerade verläuft,
sondern auch noch einen Bogen beschreibt und die
Schuppen diesem Bogen folgen müssen. Das ist nur mit
einer Schablone als Hilfsmittel möglich und anspruchsvoll.

Noch ein Tipp für den Hobbypflasterer. Nach dem Pflastern
muß die fertige Fläche mit dem Bettungsmaterial eingekehrt
und zur Stabilität verdichtet werden. Das geschieht ja
überwiegend mit einer Rüttelplatte. Nun arbeitet eine
Rüttelplatte so, dass sie sich selbst vorwärts bewegt,
durch kreisende Bewegung also nicht senkrecht auf die
Steine trifft, somit wird auch das sauber gepflasterte
Motiv verzerrt, exakte Fugenverläufe verwischen.
Um das zu vermeiden und die wichtigsten Fugenlinien
verwerfungsfrei zu erhalten, also den äußeren Umriss
zum Beispiel, oder bei dem kleinen Maulwurf hier auch die
Trennfuge zwischen den verschiedenen Farben, lege
ich nach dem Pflastern, aber vor dem Einkehren, einen
in Form gebogenen Draht in die Fuge, die ich vor
Verzerrung bewahren will. Danach wird
eingekehrt und abgerüttelt. Der dort verbleibende Draht
sorgt dafür, dass an diesen Stellen auch beim Abrütteln
die Fuge exakt erhalten bleibt und die Pflastersteine
sich an dieser Stelle nicht gegeneinander verschieben.
Als Draht nehme ich da den kunststoffbeschichteten
stabilen Spanndraht aus dem Zaunbau.

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Kommentare

22.09.2013 10:33 Britta
Gute Idee
23.09.2013 09:16 grey
Gerade lass ich meine neue Mini-Terrasse aus Natursteinpflastern machen.
Was tust du denn, damit die Fugen nicht nach einiger Zeit voller Unkraut sind? (Bei mir lieben alle Unkräuter meine Fugen. )
Hast du für mich vielleicht Vorschläge, wie das auf der neuen Terrasse nicht passiert?
Sie soll vom Stil her so werden, wie es im kleinen Grey-Bild zu sehen ist.
Liebe Grüße!
Jutta

23.09.2013 17:06 maulwurf
grey schrieb:
Gerade lass ich meine neue Mini-Terrasse aus Natursteinpflastern machen.
Was tust du denn, damit die Fugen nicht nach einiger Zeit voller Unkraut sind? (Bei mir lieben alle Unkräuter meine Fugen. )
Hast du für mich vielleicht Vorschläge, wie das auf der neuen Terrasse nicht passiert?
Sie soll vom Stil her so werden, wie es im kleinen Grey-Bild zu sehen ist.
Liebe Grüße!
Jutta



Da bist Du ja bei mir genau an der "richtigen"
Adresse.
Ein Sinn des Plasterns war und ist ja die
Fugenoffenheit, um Flächen nicht zu
versiegeln, Also entweder Fugen gewollt
begrünen mit speziellen Fugen-Kräuter-
Samenmischungen oder die Fugen gewollt
verschließen, es gibt da moderne
Fugenmörtel, Kunstharz-Sand-Gemisch,
flexibel, etwas wasserdurchlässig, wenn
gut gemacht, dann sieht es klasse aus,
wenn schlecht gemacht, dann sieht es
sch..... aus, vom Fachmann machen lassen.

Liebe Grüsse Jürgen
23.09.2013 19:58 grey

Die Fugen-Kräuter-Samenmischung kommt mir sehr entgegen! Ein toller Tipp!
In meinem Garten dürfen Löwenzahn, Akelei und Maiglöckchen zwischen den Fugen wohnen. Und Moos mag ich sehr! Auf den Steinen und dazwischen, verschiedene Moosarten sogar, das gefällt mir besonders!
Aber es gibt so viele "Unkrautpflanzen" (wie immer sie alle heißen), die mag ich nicht.
Insofern ist das ein sehr guter Vorschlag!!!
Vielen Dank!!!
Jutta
24.09.2013 03:21 maulwurf
grey schrieb:

Die Fugen-Kräuter-Samenmischung kommt mir sehr entgegen! Ein toller Tipp!
In meinem Garten dürfen Löwenzahn, Akelei und Maiglöckchen zwischen den Fugen wohnen. Und Moos mag ich sehr! Auf den Steinen und dazwischen, verschiedene Moosarten sogar, das gefällt mir besonders!
Aber es gibt so viele "Unkrautpflanzen" (wie immer sie alle heißen), die mag ich nicht.
Insofern ist das ein sehr guter Vorschlag!!!
Vielen Dank!!!
Jutta


Wenn der Pflasterer, der Deine Terrasse
macht, dann variirt mit Fugenbreiten,
an den Stellen, wo man nicht gerade
läuft, sitzt, läßt auch mal größere Lücken,
aber nicht einfach nur zwei Steine fehlen,
für flache Kräuter, kann das ein Kleinod
werden.
Wenn du bestimmte Unkräuter nicht magst,
weil sie vielleicht mit langen Stängeln
aus den Fugen herauswachsen, dann
nimmst Du ausnahmsweise mal
"Roundup", ziehst einen Gummihandschuh
an, benetzt ihn mit der angemachten
Flüssigkeit und berührst damit die
Unkrautpflanze, die weg soll.
Würdest Du sie herausreißen wollen,
kommen die benachbarten Kräuter
gleich mit, und so nicht. Ist sie abgetrocknet,
schneidest du sie unten ab.

LG Jürgen
25.09.2013 16:52 grey
Aha!
Jutta
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