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Holz und Naturstein im Garten

eigene Holz-, Metall- und Steinarbeiten (215 Einträge)

Hochbeetanlage Hochbeetanlage Hochbeetanlage
156 mal angesehen
22.09.2013, 05.42 Uhr

Konzept "Gartenzimmer" (Teil 5)


Konstruktion der Anlage

Wenn man beim Bau von Hochbeeten Holz verwendet
und eine lange Haltbarkeit erzielen möchte, sollte man
einige wichtige Aspekte bedenken und in einem
schlüssigen Konzept vereinigen.
Dabei sind die Fragen, wo das Hochbeet aufgebaut
wird und ob es dauerhaft dort stehen soll, in die
Gestaltung mit eingebunden ist, meistens schon lange
geklärt. Ideen und Gedanken sind schnell, bis man es
dann aber anpackt, vergeht oft etwas mehr Zeit.

Die Holzarten, die ohne Behandlung im Gartenbau
Verwendung finden, sind Douglasie, Lärche, Robinie,
auch Kastanie und Eiche.
Mein Favorit ist, wie in anderen meiner Blogeinträge
schon beschrieben, Douglasie.
Um wirklich eine lange Haltbarkeit zu erreichen, sollte
das Holz so verbaut werden, dass es keinen
Bodenkontakt hat. Ein Holzkasten, der mit einem
kleinen Abstand zur Belüftung auf Steinen steht und
innen mit einer Noppenfolie ausgekleidet ist, erfüllt
diese Bedingungen ja schon weitestgehend.
Man muss natürlich darauf achten, dass die durch
die Noppenfolie gewährleistete Hinterlüftung der
Konstruktion auch dauerhaft erhalten bleibt, der Spalt
nicht durch eigene Arbeiten im Beet mit der Zeit
einfach mit Erde zufällt. Auch Insekten bringen gerne
Materialien in solche Hohlräume hinein.

In diesem Falle hier besteht die eigentliche
Beeteinfassung aus hochkant eingebauten alten
Abrissterrassenplatten 60 x 40 cm. Diese, mit etwas
Beton nebeneinander in einen Graben gesetzt bilden
die Grundform der Beetanlage.
Alles was hier an Holzeinfassung mit Sitzrand zu sehen ist,
wurde elementeweise vormontiert und dann an die
Platteneinfassung angehängt, an den Ecken dann
miteinander verschraubt. Selbst die kurzen Pfosten an
den Ecken hängen in der Luft, haben nur eine optische
Funktion.
Auch die langen Pfosten der tragenden Konstruktion
wurden ohne Bodenkontakt einbetoniert.
Dazu wird ein Loch gegraben, welches tiefer ist, als der
Pfosten in den Boden reichen soll, bis auf die Höhe
der Pfostenunterkante mit wasserdurchlässigem Kies
gefüllt, damit es später nicht zu einem
"Blumentopfeffekt" kommt und der Pfosten bei Regen
im Wasser steht.
Wenn ich, wie an dieser Anlage sehr viele Pfosten
setzen muß, die oben auf gleicher Höhe enden, dann
ist es, gerade wenn man alleine arbeitet einfacher, sie
auf gleicher Höhe in die Löcher einzusetzen. In diesem
Falle setze ich in jedes Loch einen Stein ein, bringe
diese Steine auf die gleiche Höhe und brauche dann
nur die gleich lang geschnittenen Pfosten beim
Einbetonieren auf diese Steine aufstellen. Der
eizusetzende Teil des Pfostens ist bis zur anschliessenden
Geländehöhe auch mit einer Noppenfolie, die Noppen
zum Holz zeigend, eingeschlagen.
In das Loch auf den Stein gesetzt, positioniert, wird das
Loch dann mit flüssigem Beton vergossen. Der Luftspalt
bleibt erhalten, der Pfosten steht nach der Aushärtung
fest, dauerhaft auch fester als in einem einbetonierten
verschraubten verzinkten Pfostenträger.





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