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Wolfram Franke - Mein Gartenbl...

Herausgeber der Zeitschrift kraut&rüben (87 Einträge)

Feldsalat Grünkohl Roter von Verona
280 mal angesehen
21.01.2014, 13.39 Uhr

Frisches Gemüse – den ganzen Winter hindurch

Dieser Winter scheint nicht statt zu finden. Vielleicht hätte ich meine Tomatenpflanzen gar nicht abräumen sollen. Fast möchte ich glauben, dann wären noch ein paar Früchte dran gekommen. Wären natürlich nicht! Denn Tomaten brauchen zum Reifen ja nicht allein Wärme, sondern auch genügend Licht und da reichen selbst die ungewöhnlich vielen Sonnentage im Winter nicht aus. Abgesehen davon, gab ‘s ja auch schon Temperaturen bis zu – 7 °C. Also Spaß beiseite ...

Den Grün- und Palmkohl habe ich dieses Jahr schon relativ früh abgeerntet. Und seit jeher streiten sich meine Frau und ich darüber, was denn nun besser sei, den Kohl zu köpfen, damit er an den Blattnarben noch einmal kräftig austreibt oder den Schopf stehen zu lassen, damit dessen Blätter noch nachwachsen. Letzteres streitet meine Frau hartnäckig ab. So haben wir einen Teil der abgeernteten Kohlpflanzen geköpft, um den seitlichen Austrieb zu fördern und einen bei einem anderen Teil der Kohlpflanzen lassen wir die Schöpfe wachsen. Klar, ein geköpfter Palmkohlstiel triebt an den Seiten kräftig aus. Groß werden die Blätter sicher nicht, aber für eine kleine Beilage reichen sie alle Mal. Meiner Betrachtung nach sind auch die Schopfblätter des Grünkohls schon wieder etwas gewachsen, was meine Frau abstreitet.

Wie dem auch sei: in unserem Kreativgarten auf dem Vaterstettener Reitsbergerhof – mein Bauer, Georg Reitsberger, ist übrigens letzten Herbst zum Bürgermeister gewählt worden, auch mit meiner Stimme – haben wir ja noch mehr im Garten, von dem wir den ganzen Winter hindurch ernten können. Feldsalat zum Beispiel, der inzwischen in weiten Teilen sein Eigenleben führt. Ein paar Möhren hatten wir vergessen zu ernten. Mal sehen, wie gut die Wurzeln noch erhalten sind. Ebenso Winterrettich. Der ist ja auch fast nicht klein zu kriegen. Und dann Haferwurzeln. Die sind zwar etwas kleiner als Schwarzwurzeln aber durchaus delikat. Die Teltower Rübchen hebe ich mir noch ein wenig auf. Es sind dieses Jahr nicht allzu viele. Die Schnecken waren wieder einmal schneller als ich.

Nicht nur eine Delikatesse, sondern auch ein Schmuckstück für den Garten ist der Zichoriensalat ‘Roter von Verona’. Der bildet im Lauf des Winters karminrot mit weiß marmorierte Köpfe aus, die man in der Regel erst im März erntet. Nach dem Schnee sieht es manchmal aus, als wären die Köpfe verfault. Aber das sind nur die äußeren Blätter, die sich leicht entfernen lassen, und der Kopf darunter ist frisch und mit seinem etwas bitteren Geschmack äußerst delikat.

Wer von Ihnen in der Nähe von Vaterstetten wohnt, ist herzlich zu meinem Vortrag am kommenden Montag, den 27. Januar um 19.30 in der Gaststätte „Zur Landlust“ auf dem Reitsbergerhof, Baldhamer Straße 99 in Vaterstetten willkommen.

[www.gartenschreiber.de]


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WolframFranke

WolframFranke

Alter: 69 Jahre,
aus Vaterstetten

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