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Wolfram Franke - Mein Gartenbl...

Herausgeber der Zeitschrift kraut&rüben (87 Einträge)

Japanische Säge Astschere Schneidgiraffe
352 mal angesehen
10.02.2014, 14.52 Uhr

Unersetzbare Schneidwerkzeuge

Während von September bis ins nächste Frühjahr hinein die motorbetriebenen Kettensägen röhren, bevorzuge ich Schneidgeräte, die ich mit eigener Muskelkraft bewege.
Außer meiner Gartenschere ist das ein Astschneider. Meiner ist schon uralt. Doch er leistet mir immer noch gute Dienste und schneidet hervorragend. Das zweite ist die Schneidgiraffe, eine Schere an einer langen Stange, die ich mit einem starken Kunststoffband betätige. Und wenn ich mit ihr immer noch nicht an den gewünschten Zweig heranreiche, kann ich die Stange durch eine weitere noch einmal verlängern. Damit erspare ich mir mache halsbrecherische Kletterei. Das dritte Gerät ist die passende Säge dazu, eine japanische Säge, die einem Säbel ähnelt. Ich kann sie an der Stange der Giraffe befestigen und dann ebenfalls Äste in beachtlicher Höhe absägen. Und da diese Säge sehr gut schneidet, strengt das gar nicht mal übermäßig an. Passend zu dieser Säge habe ich eine kurzen Haselstock geschnitten, als handlichen Griff, den ich statt der langen Stange an der Säge befestige. Mit dieser Säge kann ich auch ziemlich dicke Äste schneiden. Gewiss dauert das etwas länger als mit einer Kettensäge. Doch im Gegensatz zu diesem mörderischen Gerät muss ich muss nicht in eine einer Ritterrüstung ähnlichen Schutzkleidung steigen, ich muss weder Schutzbrille noch Ohrenschützer tragen, und ich mute weder mir noch meiner Umwelt Abgase und Höllenlärm zu.
Für unsere Eberrautenhecken und ein paar Meter Buchshecken wünschte sich meine Frau einmal eine elektrische Heckenschere. Die macht keinen großen Lärm und verbraucht auch nicht viel Strom. Doch bald stellte sich heraus, dass sich zumindest Buchs viel besser mit einer gut geschärften Handheckenschere in Form halten lässt. Und sind die Triebe der Eberraute über den Winter ein wenig knorrig geworden, bleiben sie zwischen den Messern der elektrischen Schere hängen und blockieren sie. Auch da muss ich dann mit einer ganz normale Heckenschere ran. Und eine Gehölzschere für Rosen und andere Sträucher ist sowieso durch nichts zu ersetzen.
Man merke: Motor- oder elektrisch betriebene Geräte erleichtern nicht immer die Arbeit im Garten. Doch mein Hand-Schneidwerkzeuge sind durch nichts zu ersetzen!

[www.gartenschreiber.de]
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WolframFranke

WolframFranke

Alter: 69 Jahre,
aus Vaterstetten
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