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Holz und Naturstein im Garten

eigene Holz-, Metall- und Steinarbeiten (215 Einträge)

Stainzer Gneis Stainzer Gneis Stainzer Gneis
74 mal angesehen
22.02.2014, 04.07 Uhr

Polygonale Natursteinplatten (Teil 3)


Afrikahaus im Botanischen Garten München

Diese interessante Wegegestaltung zeigt große polygonale
Natursteinplatten integriert in eine Reihenpflasterung aus
hochkant eingebauten "Mauersteinen" aus Stainzer Gneis.
Beeindrucken kann die konsequente parallele Verlegung der
sichtbaren Schichtungen des Gesteins rechwinklig zur
Wegerichtung, an beiden Seiten des Gewächshauses entlang.
Jeder von uns beiden Meistern, die die Natursteinarbeiten
dort ausgeführt haben, hat je einen Seitenweg im
Gewächshaus gepflastert. Eine gleiche "Handschrift" ist von
beiden gefragt, was bei der Verlegeart hier zunächst einmal
nicht schwirig erscheint, doch bei der Anpassung der
"Mauersteine" an die Ränder der Polygonalplatten, wo die
Zeilen in unterschiedlichsten Winkeln auftreffen, ist schon
ein ähnliches handwerkliches Geschick von Nutzen.

Die großen Felsbrocken mußten natürlich auch hereingeschafft
und in Szene gesetzt werden, wie auch Gruppierungen
"kleinerer" Felsen zu Formatiomen, die einem Schema
folgen.
Die beiden großen Felsen auf dem linken Foto konnten
mit keinem motorbetriebenen Gerät durch die kleine
rückseitige Doppeltür des Gewächshauses geschafft werden.
Wir haben sie vor dem Gewächshaus mit dem
Radlader auf einen flachen eisernen Rollwagen gelegt.
Dieser sollte dann auf einer mit Schaltafeln ausgelegten
schiefen Ebene hinabfahren, an Tempo gewinnen, so dass
am unteren Ende der Schaltafelbahn die vordere
Rolle des Wagens sich durch das Gewicht in den dort lockeren
Untergrund gräbt, unmittelbar zum Stehen kommt, und
der schwere Felsbrocken dann seinerseits durch den Schwung
und die Trägheit der Masse vom Wagen rutscht und sich
ebenfalls dann aber vor dem Wagen in den Untergrund gräbt,
als hätten Kräfte der Natur ihn dort hinbewegt.
Da diese Felsen mit ihrer lagigen Schichtung auch
dem Schema der anderen Felsformationen folgen sollten,
war schon wichtig, wie er auf dem Wagen abgelegt wurde um
dann auch in der geplanten Endposition auf die gewünschte
Weise zum Liegen zu kommen.
Also - die Natur hätte es nicht besser machen können.
Sie liegen jetzt am Anfang eines Trockenflußbettes vor
zwei großen Steinplatten, die diese Senke überqueren, als
lägen sie schon immer dort.




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Kommentare

24.02.2014 19:15 BarbaraKrasemann
Wirklich sehr beeindruckend, Deine Steinarbeiten
LG Barbara, die leider noch nicht die Zeit gefunden hat, sich das Afrikahaus anzusehen
26.02.2014 13:35 merlincurry
Tolle Arbeit ! Und auch eine wirklich abenteuerliche "Verlegetechnik "!
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