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o'pflanzt is !

Unser Gemeinschaftsgarten in München (85 Einträge)

Salat, Ringelblume, Melde, Kohl Kartoffel, Ringelblumen, Johanniskraut Beinwell
165 mal angesehen
30.05.2014, 13.54 Uhr

Kunterbunte Mischkultur und selbstgemachter Schnelldünger!

Hallo!

Hier ist unsere Mischkultur in einem unserer drei Wabebeete zu sehen:

Im Ersten Bild seht ihr vorne rechts Salat,
vorne links und in der Mitte Ringelblumen,
die Distel wird entfernt,
rechts und in der Mitte Melde (mit Spinat verwandt, kann man als Salat essen, kochen, blanchieren) sie sind die Nachfahren einer ausgesäten Meldepflanze im letzten Jahr und keimen nun überall im Beet.
Hinten rechts ist Kohl zu sehen

Im zweiten Bild sind:
vorne rechts Kartoffel, (wir haben unterschiedliche Sorten gepflanzt, darunter auch recht alte Kulturen)
vorne links Ringelblumen (prima Ringelblumentee, oder Salbe!)
hinten, Mitte Johanniskraut (hat sich selbst ausgesät)
außerdem wurden Zwiebeln ausgebracht, die man hier leider nicht sieht.

Das dritte Bild zeigt unseren schönen Beinwell in Blüte, wir haben drum herum noch mehr!
Er ist ein guter Schnelldünger für Tomaten, in dem wir von den Blättern regelmäßig Jauche ansetzen, sie einige Wochen später verdünnen und die Tomaten ca. 1x/ Woche damit gießen.
Beinwell wird gesagt, nimmt keine Schadstoffe auf, an könne ihn in verseuchte Erde pflanzen und davon ernten.

Viele der Kräuter findet man bestimmt in den beiden Links,
wie hier nochmal im Kräuter- Almanach den Beinwell:

[www.kraeuter-almanach.de]

[nafoku.de]

Dahinter sieht man unser selbst gebautes Gewächshaus, in dem die Tomaten nun vier Bodenbeete erhalten. Letztes und vorletztes Jahr zogen wir sie in gebrauchten Plastik- Reissäcken. Wir möchten jedoch so weit wie möglich auf Kunststoffe im Garten verzichten.
Jutesäcke werden außerdem mit sehr vielen Chemikalien imprägniert!

Aus Brennnesseln kann man selbst auch einen wunderbaren Schnelldünger herstellen.
Man erntet (am besten mit Lederhandschuhen) ca. 1 kg Brennnesseln,
setzt sie in einen Eimer mit 10l Wasser an (kein Metall!),
lässt den Sud mehrere Wochen stehen, bis sich das Grün aufgelöst hat.
Um den Geruch einzudämmen streut man etwas Urgesteinsmehl darüber,
das ihn bindet und um einiges erträglicher macht.
Urgesteinsmehl hält die Feuchtigkeit im Boden, enthält viele Spurenelemente, die das Gemüse jeweils in unterschiedlicher Zusammensetzung und Menge braucht und unterstützt die Mikroorganismen.

Zum Düngen verdünnt man 1:10 bis 1:20
Pur sollte man diese „Suppe“ nicht in den Boden bringen, da sie die Wurzeln verbrennen könnte, die Mikroben werden damit auch erstmal nicht unterstützt sondern in ihrer „Arbeit“ gestört oder sogar abgetötet.

Wenn man in einem kleinen Garten oder auf dem Balkon Gemüse ziehen möchte muss man nicht auf Brennnesselsud verzichten, weil man die Nachbarn stören könnte!
Man setzt sie wie oben beschrieben an, lässt den Sud jedoch nur bis zu drei Tage stehen und verteilt ihn pur als Gießwasser. Danach füllt man das Gefäß mit den Brennnesseln wie gewohnt mit Wasser auf. Falls man verreist, lässt man sie abtrocknen, bis man sie wieder mit Wasser ansetzen möchte.


Mit den grünsten Grüßen!
Sonnenblume

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Kommentare

31.05.2014 16:00 Hubraum
Bis auf den letzten Absatz alles richtig. Aber so kannst das nicht stehen lassen. Das festlegen von Nähstoffen liegt keinesfalls an den Künstlichen Düngemitteln sondern hat komplexere Ursachen. Und wenn man es ganz genau nimmt ist Brennesseljauche auch ein künstliches Düngemittel.
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