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Holz und Naturstein im Garten

eigene Holz-, Metall- und Steinarbeiten (215 Einträge)

Eiche, Hartwachs Eiche, Hartwachs Eiche, Hartwachs
88 mal angesehen
05.06.2014, 18.27 Uhr

Holzterrasse (Teil 1)


Heute beginne ich mal ganz anders.

Meine Baustelle zur Zeit. zwei Häuser auf einem Grundstück,
hintereinander, dazwischen ein Pool, der Garten dazu ist
meine Aufgabe.
Zu beiden Häusern gehört je eine Holzterrasse, eine ist schon
fertig, geplant vom Bauträger, gefertigt von Schreinern, die
für den exzelenten Innenausbau verantwortlich waren.
Die Holzterrase zum zweiten Haus wurde vom Landschafts-
gärtner geplant und wird auch von mir gerade gebaut und
dann auch darüber berichtet.
Ohne Kompetenzen und handwerliche Fähigkeiten anderer
Gewerke zu schmälern, möchte ich ausnahmsweise anhand
eines schon fertigen Vergleichsobjektes darstellen, warum
ich gerade bei Holzterrassen Dinge anders mache und auch
was ich dann anders mache.

Der Planer dieser Terrasse hatte nur Gutes im Sinn.
So sollte das Holzdeck den Innenraum optisch vergrößern,
wenn alle Fensterflügel zur Seite geschoben werden.
Deshalb wurde als Material auch Eiche gewählt, wie man es
im Wohnzimmer vorfindet, und auch die Verlegerichtung
der Außendielen ist gleich der im Wohnzimmer.
Was also gäbe es zu nörgeln?
Im Gegensatz zur fugenlosen Dielenverlegung im Wohnzimmer
sind die Außendielen von oben geschraubt, das stört schon
mal die Optik.
Dann entsteht durch die unterschiedliche
Oberflächenversiegelung innen und außen der Eindruck, es
handele sich im verschiedene Hölzer.
Und das schlimmste ist eigentlich, daß die Außendielen nicht
rechtwinklig zur Fensterfront verlegt wurden, die Spiegelung in
den Terrassentüren macht es deutlich.
Eine rechtwinklige Verlegung zur Fensterfront würde optisch
zu gerade durchlaufenden Fugenlinien führen.
Hier sind diese Linien stark abgeknickt und auch bei geöffneten
Türen wird deutlich, daß Wohnzimmerdielung und
Terrassendielung nicht in gleicher Richtung verlaufen.

Ja, und dann noch das Handwerliche. Ungern schaue ich auf
Stirnseiten von Dielen, wenn sie nicht ordentlich bearbeitet
sind.
Wenn die Bretter wie hier seitlich eine Fase haben, dann
sollten es an den Stirnseiten auch so sein.
Wenn man an den radialen Brandspuren die hektische
Bedienung der Gehrungssäge erkennt, erahnt man Unlust
beim Bau dieser Terrasse.
Wenn ich dann die Stirnseten schon sehen muß, erkenne ich
auch, ob alle Dielen mit der gleichen Seite nach oben zeigen,
der A-Seite, also die der Stammitte zugewandte, um späteres
"Schüsseln" zu vermeiden.
Wenn sich jetzt schon, zwei Wochen nach Fertigstellung,
Risse und Verwerfungen zeigen, gibt es planerische und
konstruktive Mängel, was die Berücksichtigung großer
Temperaturdifferenzen zwischen Sonnen- und Schattenbereich
anbelangt und auch Unterschiede zwischen beregneten und
nicht beregneten Bereichen wurden bei dieser überdachten
Terrasse nicht konstruktiv berücksichtigt.
Auch sollte die gleiche Fuge, die zwischen den einzelnen Dielen
zu finden ist, auch zwischen Dielen und sekrechter Blende
vorhanden sein, ein kleiner Überstand der Dielen eine
vorteilhafte Schattenfuge bilden.
Das fehlende Entgraten nach dem Sägen und noch vor dem
Versiegeln erwähne ich hier erst gar nicht.


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