Zur mobilen Version wechseln »
kraut&rübenlandlive.deGartentippsArbeitskalenderGut einkaufenCommunityShopNewsletterworlds of food
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche

Holz und Naturstein im Garten

eigene Holz-, Metall- und Steinarbeiten (215 Einträge)

Detail Detail Detail
97 mal angesehen
24.06.2014, 03.56 Uhr

Holzterrasse (Teil 3)


Pingelig schon wieder...

Die Auswahl von Schrauben und Werkzeugen ist auch nicht
so unwichtig.
Besonders aus der Nähe betrachtet zeigt sich, welche
Auswirkungen Unbedachtes haben kann.
So liefert der Holzverkäufer auch gleich Schrauben mit, schnell
soll alles gehen, ohne Vorbohren.
Immer muß alles schnell gehen, dabei macht das Vorbohren
selbst ja auch Spaß, manchmal, mit entsprechendem Bohrer...

Doch zurück zum Thema. Auf dem linken Foto, so von oben
betrachtet, aus der Perspektive des Schraubers, sieht alles noch
ganz harmlos aus.
Aber die Sonne bringt ihn an den Tag, den Unterschied zwischen
einfach nur Anschrauben,
oder aber Vorbohren, Senken und erst dann Anschrauben.

Was nutzt mir also diese Schraube? Das Vohrbohren mit der
bohrerförmigen Spitze der Schraube hilft zwar ganz gut, durch
die Planke zu dringen, zerschneidet aber auch gleichzeitig
Fasern imTraghaolz darunter, und mindert damit den Widerstand
gegen die Zugbelastung, der die Schraube ausgesetzt ist,
gerade dann, wenn das gewählte Holz für die Beplankung sich
stark verwirft.

Dann gibt es zwischen dem "normalen" Gewinde und dem
Schraubenkopf noch einen Bereich mit einem steileren Gewinde.
Der Zweck ist, im letzten Moment des Festschraubens die Planke
etwas vom Tragholz abzuheben, an den Kopf heranzuziehen.
Die Idee, die dahinter steckt, ist zunächst löblich, ermöglicht sie
doch der Planke mehr Bewegungsfreiheit bei Spannungen, ohne
daß die Schrauben abreißen.
Nur, fördert dieses Gewinde auch gleichzeitig etwas von dem
durch das Vorbohren frei gewordenen Material nach oben unter
den Schraubenkopf, wo sowieso schon zuviel zu verdrängen ist
und begünstigt damit das unerwünschte Aufplatzen rund um den
Schraubenkopf.

Wenn der Schraubenkopf ein umlaufendes, nach unten zeigendes
Messer hätte, wie man es bei Holzbohrern findet und am Kegel
noch zwei linksgewindige Schneiden,
so würden die Holzfasern rund um den Kopf im letzten Moment
des Festziehens rundum durchtrennt werden und das
überschüssige Material würde nach unten gepreßt werden und nicht
an den Seiten herausquellen.



Schlagwörter

Bitte gib die Schlagwörter mit Komma getrennt ein.

Kommentare

Zum Seitenanfang