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Holz und Naturstein im Garten

eigene Holz-, Metall- und Steinarbeiten (215 Einträge)

Patina Patina Patina
105 mal angesehen
30.09.2014, 04.08 Uhr

Ein Platz zum Feiern (Teil 6)


Den Bau dieses Ensembles habe ich ja in den Teilen
1 bis 5 ausführlich beschrieben..........

Gerade bei Holzkonstruktionen, die im Freien errichtet
werden, schaue ich immer wieder gern vorbei.
Mir gefällt die Patina, die durch die Sonneneinstrahlung
und durch die Bewitterung entsteht.
Der Hauptgrund, warum ich diese Anlagen immer wieder
aufsuche, ist aber ein anderer.
Mich interessiert dabei, wie sich Holzkonstruktionen nach
vielen Jahreszeiten verhalten.
Führen Trocknungen und Schwund zu Lockerungen von
Verbindungen, die für die Statik wichtig sind?
Gibt es Fugen, die nach dem Trocknen viel zu weit
aufklaffen?
Mit jedem weiteren Bauwerk lerne ich dazu.
Wenn ich mir hier zum Beispiel die Tischplatte genau
anschaue, dann bemerke ich, dass die bem Bau ziemlich
genauen parallelen Fugen jetzt nach drei Jahren am
äusseren Rand etwas weiter aufklaffen, als dort, wo sie
im Zentrum entspringen.
Logisch eigentlich, wenn das Holz in der Breite beim
Trocknen um 3 % schrumpft, dann sind das bei einer
Breite von 10 cm nur 3mm, doch bei einer Breite von
20 cm dann auch 6 mm.
Das macht die Verbreiterung nach aussen hier aus.
In diesem Falle ist das nicht unbedingt ein Mangel, folgen
doch auch die Fugen jetzt der strahlenförmigen
Ausdehnung genauso, wie die Holzelemente selbst.
Wichtig war, diese Schrumpfung durch Trocknung bei
der Befestigung der Holzelemente auf dem geschmiedeten
Untergestell zu berücksichtigen.
So ist jedes Holzteil von unten an das geschmiedete
Gestell geschraubt. Die Schraubenlöcher müssen so
gross sein, die Schrauben selbst einen so grossen flachen
Kopf haben, dass diese Hin- und Herbewegungen
ermöglicht werden.
Einen Nachteil hätte diese Befestigung allerdings.
So gerieten die Elemente langsam in Unordnung, weil sie
das Spiel der Schraubenlöcher nutzend, immer an
unterschiedlichen Stellen verharren würden.
Verhindert hat das, die drei Löcher in unterschiedlichen
Größen zu bohren.
Ein Element wird von drei Schrauben gehalten, einer
an der Schmalseite in Zentrumnähe, den beiden anderen
an den äusseren Ecken.
Das Schraubenloch am Zentrum entspricht der Dicke der
Schraube und hält das Element dort immer in der gleichen
Position.
Ein Schraubenloch an einer Ecke ist nur etwas grösser,
um die Längenausdehnung und Schrumpfung von ca. 1%
aufzufangen.
Und das dritte Schraubenloch an der anderen Ecke ist dann
so gross, um die Breitenbewegung von 3% aufzufangen.
So bleiben die Elemente weitgehend in ihren ordentlichen
Positionen liegen.

PS. Oft werde ich gefragt, wo denn die anderen Teile meiner
Blogeinträge zu dem jeweiligen Thema zu finden sind.
Nicht jeder weiss, dass dazu das Feld "Erweiterte Suche"
rechts oben auf der Seite gut geeignet ist.
So erscheinen beispielsweise bei der Eingabe dort
"Ein Platz zum Feiern" alle meine Blogeinträge unter dieser
Überschrift.






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Kommentare

30.09.2014 07:12 merlincurry
Diesen Tisch, die runde Sitzbank und die so passende Pflasterung hab ich schon bei Deiner ersten Vorstellung bewundert ! Es wird immer schöner !
01.10.2014 04:54 maulwurf
merlincurry schrieb:
Diesen Tisch, die runde Sitzbank und die so passende Pflasterung hab ich schon bei Deiner ersten Vorstellung bewundert ! Es wird immer schöner !


Mir geht es auch so, je mehr der Zahn der
Zeit an diesen Dingen nagt, um so schöner
sehen sie aus......................................
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