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Wolfram Franke - Mein Gartenbl...

Herausgeber der Zeitschrift kraut&rüben (87 Einträge)

Permanent Gardenculture Permanent Gardenculture Permanent Gardenculture
656 mal angesehen
15.03.2015, 14.02 Uhr

Permanent Garden Culture – rundum biologisch gärtnern

Was macht eigentlich biologisches Gärtnern aus. Gewiss, man kann es kurz und knapp mit Gärtnern nach den Regeln der Natur umschreiben. Aber eine allumfassende Definition ist das nicht. Zudem gibt es verschiedene Methoden und Richtungen, die letztendlich das gleiche Ziel haben, nämlich Pflanzen heranzuziehen, zu pflegen, einen Garten zu gestalten und dabei die Natur mit all ihren Lebewesen einzubeziehen.

Ein Weg dazu ist die Permakultur. Der Grundgedanke stammt von Masanobu Fukuoka, einem japanischen Biologen, der in den Wald zog, wo er die „Nichtstun-Landwirtschaft“ entwickelte. Er nutzte natürliche Gegebenheiten, um mit geringem Aufwand Nahrungsmittel heranzuziehen. Auf diese Methode baute der auf der Insel Tasmanien lebende Australier Bill Mollison auf und schuf die Permakultur, ein Wort, das sich aus Permanent agriculture zusammensetzt und soviel wie fortdauernde Landwirtschaft bedeutet. Diese Permakultur hat sich im Lauf von vier Jahrzehnten rund um den Globus verbreitet. Sie kann überall an die örtlichen Gegebenheiten und das regionale Klima angepasst und variiert werden.

Auf den Garten bezogen nenne ich diese Methode einmal Permanent Garden Culture, also „fortdauernde Gartenkultur“. Man muss nicht einen perfekten Permakulturgarten anlegen, doch es gibt es schon viele Regeln der Permakultur, die wir in unseren Gärten berücksichtigen ohne uns immer dessen bewusst zu sein. Zum Beispiel sorgen wir für ein günstiges Kleinklima, indem wir eine Hecke pflanzen, einen Erdwall aufschütten, den Garten nach Norden und Westen vor Wind schützen und nach Süden zu einer Sonnenfalle öffnen. Oder das Prinzip der Mehrfachfunktion: Gehölze schützen vor Wind, tragen aber auch Früchte und liefern Nutzholz, zum Beispiel Haselnussruten als Bohnenstangen. Oder: Ein Teich sorgt für eine hohe Luftfeuchtigkeit, ausgeglichenes Klima, reflektiert Sonnenlicht (zu den Pflanzen), dient als Biotop für Wasserinsekten und Amphibien und, bei entsprechender Größe und Gestaltung, als Bade- oder Fischteich.

Natürlich gehören alle Regeln des biologischen Gärtnerns dazu: möglichst weit gestreckte Fruchtfolgen, vielfältig aufeinander abgestimmte Mischkulturen, Nistgelegenheiten für Insekten und Vögel schaffen ... Elemente eines Gartens, die Abwehrmaßnahmen gegen Krankheiten und Schädlinge fast überflüssig machen. Und wenn sie nötig sind, führen wir sie mit schonungsvollen, sanften Methoden durch. – Zudem erreichen wir im Hinblick auf eine natürliche Gartenkultur sehr viel mit geringem Aufwand.

Dieses Thema Permanent Garden Culture ist unerschöpflich. Ich versuche es am kommenden Wochenende in meinen Vorträgen auf der Messe Blühendes Österreich in Wels zeitlich begrenzt aber dennoch umfassend anhand beispielhafter Bilder zu erläutern.

Meine genauen Vortragstermine finden Sie auch auf meiner homepage Permanent Garden Culture – rundum biologisch Gärtnern

[www.gartenschreiber.de]

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WolframFranke

WolframFranke

Alter: 69 Jahre,
aus Vaterstetten

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Kommentare

15.03.2015 22:04 gingko77
man kann es einfach nicht oft genug sagen ...
15.03.2015 23:21 Krauthexlein
gingko77 schrieb:
man kann es einfach nicht oft genug sagen ...

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