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Worauf ist noch Verlass

Naturkalender (10 Einträge)

Samenarchiv Tomate kraut&rüben
884 mal angesehen
30.01.2017, 18.39 Uhr

Biosaatgut – garantiert samenfest!

An diesen schneereichen Tagen fand ich Zeit für meine Mischkultur-Planung für die kommende Gartensaison. Anschließend holte ich meine Saatgut-Schachtel und sah all die Tüten und Gefäße mit dem Samen durch. Ich warf jeweils einen Blick auf das Datum der Tüten. Ich verglich meinen Mischkulturplan mit dem Samenvorrat und notierte, was noch fehlte.
Tomatensamen, beispielsweise, brauche ich nicht zu kaufen, denn den gewinne ich jeweils aus meinen eigenen Tomaten. Es handelt sich dabei um alte – besser gesagt – samenfeste Sorten. Die kann ich vermehren, weil es sich dabei nicht um F1-Hybriden handelt. Ich ernte den Samen immer von den gesündesten und reichsten tragenden Tomatenpflanzen.

Einkauf bei Bio-Initiativen- und Firmen
Das Saatgut einiger anderer Gemüsearten kaufe ich immer ein, wenn ich Anfang April auf der Messe „Blühendes Österreich“ in Wels einen Garten anlege und Vorträge halte. Dort ist auch die Arche Noah, eine Initiative zur Erhaltung alter Kultursorten sowie eine Bio-Saatgutfirma, die eng mit der Arche Noah zusammen arbeitet, vertreten. Die Vielfalt samenfester Sorten ist riesig. So wird die Wahl zu einer liebenswerten Qual.

Unabhängig!
Das Schöne daran ist, dass ich auf diese Weise noch immer unabhängig von der Willkür großer Saatgutkonzerne bin. Gern nehme ich dafür auch den manchmal etwas höheren Preis der Samentüten in Kauf. Ich kann diese Sorten ja selber weiter vermehren. Bei der Aussaat dieses selbst gesammelten Samens zerfallen die Nachkommen nicht in irgendwelche mir unbekannten Ausgangssorten wie bei F1-Hybriden. Die guten Eigenschaften meiner Sorten bleiben erhalten. Ich kann sie sogar noch verbessern, indem ich sie nach und nach meinem Gartenstandort anpasse.
Ein Glück, dass ich in der Zeit, als ich noch Dia-Filme verknipst habe, so viele alte Filmdosen aufgehoben habe. Und wenn die nicht reichen, nehme ich zum Beispiel alte Tintenfässer, denn ich schreibe gern und viel mit dem Füllfederhalter – mit grüner Tinte, versteht sich. In diesen Gefäßen sind meine Gemüse- und Blumensamen sicher und gut aufgehoben.

Großes Lob für kraut&rüben!
Meine ehemalige Redaktion, die Kolleginnen von kraut&rüben haben zum Thema Saatgut etwas Wunderbares geschrieben. Es steht unter dem liebenswerten Titel „Das kommt in die Tüte“ als 16-seitiges Spezial in der aktuellen Februarausgabe. Da werden Sie nicht nur über die Machenschaften der wenigen, weltweit agierenden Saatgutkonzerne aufgeklärt. Sie erfahren auch, worauf es beim Saatgutkauf ankommt, woran Sie echtes Bio-Saatgut erkennen und wo Sie es bekommen. Alle Fragen, die Biogärtnern im Hinblick auf das Saatgut unter den Nägeln brennen, haben die engagierten Kolleginnen von kraut&rüben beantwortet und damit die Tradition des Magazins, das Wissen um die alten, samenfesten Sorten zu verbreiten, fortgesetzt.
Ich kann Ihnen nur raten: Kaufen Sie das Februarheft von kraut&rüben so lange es das noch gibt. Die Märzausgabe erscheint bereits am 8. Februar …

Auf der Messe „Blühendes Österreich" vom 7. bis 9. April in Wels halte ich Vorträge zu diesem Thema. Die genauen Vortragszeiten finden Sie auf meiner Homepage [www.gartenschreiber.de]
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WolframFranke

WolframFranke

Alter: 70 Jahre,
aus Vaterstetten

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Kommentare

08.02.2017 21:53 kraeutlein
Danke für den wunderbaren Artikel in K&R Februar. Ich habe auch mit Biosaatgut eine hohe Keimrrate gehabt. Im letzten Jahr hatte ich von Bingenheimer Saatgut bezogen & war sehr zufrieden-auch mit sehr kräftigen Pflanzen.
Noch eine andere Frage wo kann ich qualitative Bio Aussaterde beziehen?
Liebe Grüße von kraeutlein
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