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Worauf ist noch Verlass

Naturkalender (9 Einträge)

Grünkohl Winterrettich Palmkohl
75 mal angesehen
03.01.2018, 17.02 Uhr

Mein Gemüse im Januar

Konventionelle Gärtner – oder sollte ich sie konservative Gärtner nennen – graben den Garten im Herbst grobschollig um. Der winterliche Frost soll in die Erde eindringen und die großen, bindigen Klumpen zerkrümeln. Außerdem soll der Frost die im Boden verborgenen Schnecken treffen und dezimieren.

Reges Bodenleben

Beides funktioniert fast nie. Im Mutterboden, also in etwa Spatenstichtiefe lebt eine Vielzahl von Mikroorganismen, von der Mikrobe bis zum Regenwurm. In gemeinschaftlicher Arbeit sorgen sie für eine stabile Krümelstruktur mit gespeicherten Nährstoffen, genügend Feuchtigkeit und guter Durchlüftung. Beim Wenden der Schollen wird dieses ganze, von den Bodenlebewesen geschaffene System auf den Kopf gestellt. So manches Bodenbakterium, mancher Bodenpilz und mancher Wurm stirbt ab.
Für Schnecken ist diese grobschollige Struktur dagegen ein herrliches Winterquartier, in das sie sich tief unten, frostsicher verkriechen.

Wo sollte ich umgraben?

Ich habe zum Umgraben keinen Platz. Meine Beete sind nahezu rund ums Jahr belegt. In diesem Monat stehen darauf Grün-, Palm- und Rosenkohl, Endivien und der Winterradicchio ‘Roter von Verona’ sowie Winterrettich, Schwarz- und Haferwurzeln und Mangold. Feldsalat bedeckt die restlichen Flächen.

Glyphosat? – Brauche ich nicht!

Der Boden ist also gänzlich bedeckt und daher unkrautfrei. Beim Umgraben würde ich den Samen der Wildkräuter nach oben befördern und damit zum Keimen zu bringen, denn die meisten Wildkräuter sind Lichtkeimer.
Ich brauche weder zu jäten noch irgendwelche Herbizide anzuwenden, schon gar kein Glyphosat ...

Lesen Sie dazu auch meinen Blog auf meiner homepage [www.gartenschreiber.de]
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WolframFranke

WolframFranke

Alter: 69 Jahre,
aus Vaterstetten

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