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Wolfram Franke - Mein Gartenbl...

Herausgeber der Zeitschrift kraut&rüben (88 Einträge)

Naturgarten Pfaffenhütchen Naturgarten
135 mal angesehen
05.03.2018, 14.10 Uhr

Rundum naturgemäß gärtnern 2

Naturgarten ist so ein Begriff, mit dem so manch Einer nichts anfangen will. Der sei doch ein Widerspruch in sich. Denn Natur ist etwas von Menschen unbeeinflusstes und Gärten werden ausschließlich von Menschen gestaltet.

Behutsame Eingriffe

Letzteres ist nicht von der Hand zu weisen. Dennoch kann man Gärten so gestalten, dass sie sich natürlich weiterentwickeln. Man kann gewisse Bedingungen dafür schaffen, eine Initialzündung geben und dann ...? Nein, auch danach geht es ganz ohne Menschen nicht, denn sonst würde sich die Natur aus zweiter Hand aus dem Garten hinaus entwickeln. Beim Naturgarten geht es uns darum, das Entwicklungsstadium der größten Artenvielfalt auf kleinem Raum zu erhalten. Dazu gehören gelegentliche Eingriffe wie das Mähen und Abräumen einer Blumenwiese oder das Jäten von einigen stark wachsenden Wildpflanzen, um die schwächeren zu Gunsten der Vielfalt zu schützen. Überhaupt sollten Wildpflanzen im Naturgarten eine herausragende Rolle spielen. Denn mit ihnen holen wir eine breite Palette von Insekten und Vögeln in den Garten. Dabei sind Blattläuse keine Schädlinge mehr, sondern Nahrungstiere für Marienkäfer und verschiedene Singvögel.

Nahrung und Nisthilfen

Durch Schnitt erzeugte Astquirle, Reisighaufen, Wallhecken und natürlich verschiedene Nistkästen bieten Vögeln Nistgelegenheit. Viel wichtiger sind aber auch Samen und Früchte tragende Pflanzen, wie beispielsweise das Pfaffenhütchen oder verschiedene Wildrosenarten.

Tümpel und Trockenmauer

Fröschen, Kröten und Molchen genügt ein Teich, ein Tümpel, der weder groß noch tief zu sein braucht. Wichtiger sind Unterschlupfmöglichkeiten wie eine Höhle in der Trockenmauer, ein Steinhaufen, ein Reisighaufen ein Holzstapel ...
Erzwingen können wir die Vielfalt der Lebewesen natürlich nicht. Sie hängt immer auch von der Umgebung des Gartens ab. Welche Tiere gibt es dort, welche Arten können zuwandern, welche werden durch Umweltbedingungen daran gehindert.

Dennoch: Ein Versuch ist es wert. Und irgendetwas kommt immer dabei heraus.


In meinem Vortrag „Rundum naturgemäß gärtnern“ , den ich am 23. und 24. März auf der Messe „Garten“ in Salzburg halte, gehe ich auf alle diese Fragen ein. Besuchen Sie dazu auch meine Homepage [www.gartenschreiber.de]
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WolframFranke

WolframFranke

Alter: 69 Jahre,
aus Vaterstetten

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