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Elisabeth Melzers Blog (89 Einträge)

Erdbeer-Kokos-Tiramisu Erdbeer-Aprikosen-Crumble Erdbeereis mit Joghurt
122 mal angesehen
21.06.2018, 15.38 Uhr

Erdbeerfelder für immer!

Strawberry fields for ever, heißt ein Beatles Song, an den ich öfters denken muss, wenn ich das Erdbeerfeld um die Ecke aufsuche. Auch wenn sich das Lied von John Lennon nicht wirklich auf Erdbeerfelder bezieht, sondern auf ein Londoner Waisenhaus mit diesem Namen. Wie im Lied von Lennon beschrieben, sind aber auch Erdbeerfelder ein versonnener Ort, wo man seinen Tagträumen nachhängen kann. Am Ende kommt noch eine köstliche Ernte dabei heraus, mit gesunden Früchten, wie das in den (Plastik-)Körbchen im Supermarkt nicht immer der Fall ist.

Man kann aber auch mit anderen Pflücker/innen ins Gespräch kommen. In einer Welt, in der alles per Handy, Skype, mail und SMS abläuft, sind Erdbeerfelder Oasen der persönlichen Kommunikation. Ich liebe mein Erdbeerfeld jedenfalls. Dort komme ich mit den Seniorinnen aus meinem Viertel in Kontakt, die stets als erste vor Ort sind, um Erdbeermarmelade für ihre Kinder und Enkelkinder einzukochen. Dort erfahre ich, was sie sonst noch aus den Früchten zaubern, oder ich halte Smalltalk mit den türkischen Frauen und den Flüchtlingen, die ebenfalls zum Pflücken auf die Plantage kommen.

Ein Feld mit Bio-Erdbeeren wäre mir zwar lieber, das nächstgelegene ist aber eine kleine Weltreise von meinem Wohnort entfernt. Ich habe in dieser Saison jedoch festgestellt, dass die Erdbeerpflanzen stark verunkrautet sind/waren und mit Acker- und Zaunwinden durchwachsen. Das hat mich gefreut! Das Pflücken war somit etwas mühsamer, aber es hat mir die Gewissheit beschert, dass auf der Plantage keine oder nur noch wenig chemische Untkrautbekämpfung betrieben wird.

Auf dem Erdbeerfeld teste und vergleiche ich auch den Geschmack verschiedener Erdbeersorten und lerne Nuancen zu unterscheiden. Und falls Sie gegen Ende der Saison überzeugt sind, dass sie im nächsten Jahr die Früchte im eigenen Garten oder auf der Terrasse ernten wollen, können Sie dazu die Tipps meiner Kolleginnen in der August-Ausgabe von kraut&rüben lesen. Das Heft erscheint Mitte Juli und haargenau dann ist Pflanzzeit. Im Beitrag steht auch, dass es nicht die einzig wahre Erdbeersorte gibt, sondern ganz viele für unterschiedliche Gartensituationen und Erdbeerlieben: einmaltragend und immertragend, großfrüchtig und kleinfrüchtig, auf Sonne oder auf Halbschatten geeicht, mit und ohne Waldbeeren-Aroma, frühe und späte Sorten ....

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit Erdbeeren – jetzt und für immer!

Erdbeer-Kokos-Schoko-Tiramisu

Zutaten für 6 Portionen:
50 g Kokosraspel, 500–600 g Erdbeeren, 1 Zitrone (Saft und Schale),
2 Schnapsgläschen Kokoslikör (ersatzweise Fruchtlikör wie etwa Casssis oder Fruchtsaft), 1 Vanilleschote, 500 g Mascarpone, 50 g Zucker, nach Belieben 50 g Schokolade (weiß, Vollmilch oder zartbitter), 150 ml Sahne, 150–200 g Löffelbiskuits


• Kokosraspel ohne Fett in der Pfanne anrösten. Erdbeeren putzen.
• 200 g Erdbeeren mit der Hälfte des Zitronensaftes und dem Likör pürieren.
• Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark herausschaben. In einer Schüssel Vanillemark mit Mascarpone, Zucker, restlichen Zitronensaft und der abgeriebenen Zitronenschale glattrühren.
• Schokolade grob hacken. Sahne steif schlagen.
• Sahne, Schokolade sowie Kokosraspel bis auf 1–2 EL unter die Mascarponecreme rühren.
• 250–300 g Erdbeeren klein würfeln und unter die Creme heben. Einige Erdbeeren zum Garnieren beiseite legen.
• Den Boden der Form mit Löffelbiskuits auslegen und die Hälfte vom Erdbeerpüree darüber geben.
• Die Hälfte der Mascarponecreme darüber verstreichen. Restliche Biskuits darauf verteilen, mit der zweiten Hälfte des Pürees bestreichen.
• Die restliche Mascarponecreme darüber geben und glattstreichen. Mit Folie bedeckt mehrere Stunden kaltstellen (Kühlschrank).
• Vor dem Servieren die restlichen Erdbeeren in Scheiben schneiden, mit dem Rest an Kokosraspeln mischen und das Dessert damit garnieren.
Tipp: Statt der Erdbeeren eignen sich auch Himbeeren, aromatische Aprikosen und saftige Pfirsiche sowie Mango für dieses Dessert.

Erdbeer-Aprikosen-Crumble

Zutaten für 6 Portionen:
400 g Aprikosen, 400 g Erdbeeren, 1 kleines Stück frischer Ingwer, 1 Bio-Zitrone (Saft) 1–2 Vanillezucker
Streusel: 150 g Weizen geschrotet (oder halb Weizenmehl und halb Haferflocken oder gemahlene Nüsse), 40 g Kokosraspel, 70 g Zucker, 150 g Butter, 1 Bio-Zitrone (Schale)


• Aprikosen entsteinen, putzen und achteln. Erdbeeren putzen und halbieren. Frischen Ingwer schälen und fein hacken. Zitone abreiben, Saft auspressen.
• Aprikosen und Erdbeeren mit Ingwer, Zitronensaft und Vanillezucker mischen,
10 Minuten kurz marinieren.
• Mehl, Haferflocken, Nüsse, Kokosraspel und 65 g Zucker vermengen. Mit der flüssigen Butter zu einem krümeligen Teig verkneten.
• Ofen auf 200 °C vorheizen. Aprikosen und Erdbeeren in gefettete Backförmchen füllen und Streusel darüber verteilen.
• Auf der mittleren Schiene 30 Minuten backen.


Erdbeer-Joghurt-Eis

Zutaten für 4–6 Portionen:
500 g Erdbeeren, 1 Zitrone (Saft und Schale), 1 Vanillezucker, 200 ml Sahne,
150 mg Joghurt, 100 g Zucker, evtl. 1 Eigelb


• Erdbeeren waschen, putzen, mit dem Zucker, Zitronensaft und Zesten pürieren.
• Minzeblättchen hacken, Zitrone abreiben, Saft auspressen.
• Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. Joghurt und Minzeblättchen unterrühren.
• Erdbeerpüree und Sahnemischung vermengen, in eine passende Schale oder mehrere Dessertschälchen füllen und für 4 Stunden in das Gefrierfach geben.
• Wer keine Eismaschine hat, kann das Eis aus dem Gefrierfach nehmen, sobald es zu stocken beginnt und durchrühren. Das noch zwei-/dreimal wiederholen, bis das Eis beginnt, richtig fest zu werden. Verbindend (emulgierend) wirkt auch das Eigelb oder ein Stück Banane im Püree. Cremiges Eis ganz ohne Eiskristalle erzielt man aber nur mit einer Eismaschine.

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ElisabethMelzer

ElisabethMelzer

Alter: 62 Jahre,
aus München
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