Zur mobilen Version wechseln »
kraut&rübenlandlive.deGartentippsArbeitskalenderGut einkaufenCommunityShopNewsletterworlds of food
Erweiterte Suche »
UploadChatForenFotosFotoalbenVideosBlogsTermineMitgliederGruppenPartnersuche
Plauderecke
Forum: Plauderecke
Besprecht hier mit Euren Mitusern, was Euch so beschäftigt.

Herbstzeit, Erntezeit!

#
Julemaus beim Pilzeputzen Pilze
Herbstzeit, Erntezeit!
Wir waren gestern, bei dem herrlichen Wetter im Wald. Haben dort ein paar schöne Steinpilze und Maronen gefunden. Für uns zwei eine reichliche Mahlzeit. Da blieb sogar noch etwas zum Einfrieren übrig.
"Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste."
Theodor Heuss

Schlagwörter dieses Themas: hinzufügen »

0
 
#
Das sind ja tolle Teile. Ich habe von Pilzen zwar keine Ahnung, aber die schauen echt lecker aus. Wie hast Du sie zubereitet (Pilzpfanne?)?
Langeweile ist etwas, was die Natur nicht kennt,
sie ist eine Erfindung der Städter. H.Hesse
0
 
#
Pilze bei uns genannt "Schwammal" san echt super....dann viel Glück beim Sammeln.....
0
 
#
Das sind ja wirklich regelrechte Bilderbuch-Pilze. Habt ihr ein paar Tricks für eine unerfahrene Pilzsammlerin? Wo muss ich kucken, worauf muss ich achten, um keine giftigen zu sammeln.
"Last night I dreamed I ate a ten-pound marshmallow, and when I woke up the pillow was gone." - Tommy Cooper
0
 
#
kruemel schrieb:

Das sind ja wirklich regelrechte Bilderbuch-Pilze. Habt ihr ein paar Tricks für eine unerfahrene Pilzsammlerin? Wo muss ich kucken, worauf muss ich achten, um keine giftigen zu sammeln.


Also viele Pilzarten kennen wir auch nicht. Deshalb oberstes Gebot, nur in den Korb, was wir kennen. Alle anderen bleiben stehen, auch wenn sie noch so gut aussehen. Zweite Regel - jedenfalls für uns - wir gehen immer in den selben Wald. Da lernt man dann genau alle Winkel kennen. Bei uns hier ist es ein Mischwald mit überwiegend Buchen, einigen Eichen und Birken. Dort finden wir seit Jahren unsere Steinpilze und Maronen. Im angrenzenden Nadelwald haben wir nicht so viel Glück. Der Boden ist dort grasbewachsen und voller Brombeergestrüb. Im Laubwald dagegen ist eine geschlossene Decke von abgefallenen Blättern. Also schön "übersichtlich" Da wir immer beide Hunde mitnehmen, ist ein Ausflug auch ohne Pilzfunde für alle schön. Die Hunde finden so viele herrliche Stöcke (nur suchen sie leider keine Pilze ) das es für sie ein wunderbarer Spiel- und Tobeausflug ist. Und wir gehen auch mit dem Gedanken, *wenn wir nichts finden, waren wir wenigstens mal draußen*.
Feucht und warm sollte es sein. Ich glaube, das sind günstige Wachstumsbedingungen. Manche schwören auf zunehmenden Mond. Ich weiß nicht, ob der Mond eine Rolle spielt. Ich weiß zu wenig darüber und bin da eher skeptisch. Aber ich möchte mir da auch kein Urteil erlauben. Wer daran glaubt, bitte schön, warum nicht. Wir haben sogar Patienten, die Ihre Zahnarzttermine nach dem Mondkalender vereinbaren. Wenns hilft, schon der Glaube daran kann ja manches bewirken.
Mehr Tipps kann ich auch nicht geben. Ein gutes Pilzbuch (mit wirklich guten Bildern und Sammelhinweisen) gibt es sicher in jeder Bibliothek.
Also viel Glück und viel Spaß beim sammeln, wünscht Julemaus.
Ach so, wir wohnen in der Dübener Heide. Also die Region spielt sicher auch noch eine entscheidende Rolle für das Pilzvorkommen.
"Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste."
Theodor Heuss
0
 
#
Steinpilz
Julemaus schrieb:

Wir waren gestern, bei dem herrlichen Wetter im Wald. Haben dort ein paar schöne Steinpilze und Maronen gefunden. Für uns zwei eine reichliche Mahlzeit. Da blieb sogar noch etwas zum Einfrieren übrig.


Ich gehe auch leidenschaftlich gerne zum 'Schwammerl-suacha'. Am besten schmecken sie an der Sonne getrocknet. Leider muss da das Wetter mitspielen. Stimmt es das Maronen in manchen Regionen radioaktiv sein können? Geschmacklich passen sie ja hervorragend in die 'Schwammerlsuppe'
0
 
#
Ich weiß gar nicht, wo man hier nen Mischwald haben... muss mal suchen gehen . Aber danke für deine ausführlichen Tipps!

Pilze können noch radioaktiv belastet sein, vor allem im süddeutschen Raum: Bayerischer Wald, Münchner Umland, Alpen und Pfälzer Wald. Da ging nämlich nach Tschernobyl besonders viel Regen runter. Insbesondere Maronen, Birkenröhrlinge und Semmelstoppelpilze sollen noch hohe Werte haben. Allerdings stand in den beiden Berichten auch, dass gesunde Menschen auch solche Pilze in normalen Mengen ohne Schäden zu sich nehmen können. Risikogruppen wie Kinder oder Schwanger sollten sich aber eher zurückhalten.

Außerdem stand da noch, dass bei einem Kilo hochbelasteten Maronen man die gleiche Menge an Strahlung aufnimmt, wie bei einem Interkontinentalflug...

Nachzulesen hier [www.test.de] und hier [www.br-online.de]
"Last night I dreamed I ate a ten-pound marshmallow, and when I woke up the pillow was gone." - Tommy Cooper
0
 
#
Sicher hast du recht, und die raiodaktive Belastung stellt ein Problem dar. Wenn man da Bedenken hat, sollte man vorsichtig sein. Ich habe aber für mich persönlich (und für meine Familie) entschieden, ich lasse mich da nicht allzusehr verrückt machen. Schau mal, wenn du so willst, könnte man gar nichts mit Appetit essen. Hinsichtlich Fleischskandal, Geflügelpest, verunreinigter Meere u.a. würde unser Speiseplan schon ziemlich zusammenschrumpfen. Selbst als reiner Selbstversorger hättest du nicht die 100%ige Sicherheit. Saatgut könnte verunreinigt sein, Jungtiere die man zukauft könnten geimpft sein,
der Wind könnte dir etwas in den Garten tragen, das du dort nicht willst usw. Ich will das auch gar nicht vertiefen. Dazu habe ich zu wenig Hintergrundwissen.
Jedenfalls sind wir klassische "Allesfresser" wenn ich das mal so formulieren darf. Also wir essen mit Lust und Appetit Fleisch, Gemüse, Obst, Fisch usw. Ich achte nur auf Qualität und Frische und ein wenig auf den Fettgehalt. Aber wenn uns danach ist, dann gibts auch mal Schlagsahne oder Schokolade. Also alles zu seiner Zeit. Wenn ich ständig einen Kalorienzähler im Kopf habe, dann vergeht mir der Spaß am kochen. Und Fett ist nunmal ein wichtiger Geschmacksträger. Aber ich schweife ab.
Was ich eigendlich sagen wollte, wir ernähren uns überwiegend gesund und ausgewogen. Über belastete Lebensmittel ärgern wir uns zwar auch sehr, aber wir verzichten deshalb auch nicht bewußt auf bestimmte Dinge. Wir versuchen die alltäglichen Momente zu genießen und sind glücklich und gesund dabei. Wir können beide die Jahre bis zu unserem 50.Geburtstag mit den Fingern einer Hand abzählen, haben aber noch keine Krankheiten und hoffen, das dies noch lange so bleibt. Ich glaube, man soll sich bei der Ernährung an bestimmte Grundregeln halten, aber keine übertriebene Angst vor bestimmten Sachen haben. Ich weiß nicht, ob die Menschen gesünder sind, die bei vielen Lebensmitteln Angst haben ihrer Gesundheit zu schaden. Aber das sie glücklicher sind, das wage ich zu bezweifeln.
Aber das ist nur meine Meinung, ich weiß das viele anders denken. Das sollen sie ja auch, das steht ja jedem frei.
Liebe (vieleicht manchmal zu sorglose) Grüße, Julemaus
"Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste."
Theodor Heuss
0
 
#
Ich seh das ähnlich. Gänzlich alle Risiken kann man im Leben ja eh nie ausschließen...
"Last night I dreamed I ate a ten-pound marshmallow, and when I woke up the pillow was gone." - Tommy Cooper
0
 
Werde Mitglied der Community Garten, um an dieser Diskussion teilzunehmen!
Zum Seitenanfang