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Naturgarten allgemein
Forum: Naturgarten allgemein
Alles zum naturgemäßen Anbau

Mispeln

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Mispeln
Hallo

Tini hat geschrieben, daß sie einen Mispelbaum hat und siche auf die Früchte freut.
Hat noch jemand Einen und kann mir sagen, wie er die Früchte isst und wie sie schmecken?
Man soll sie erst nach Frost geniessen, aber, bei mir mögen sie nicht mal die Vögel

gg

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Hallo geli,

ich habe mir, als ich in mein jetziges Domizil übergesiedelt bin, 2 Mispelbäume mit gebracht. Die sind jetzt 15 Jahre alt und hängen voll Früchte.
Essen mag ich die nicht, vor dem Frost sind sie hart und holzig, nach dem Frost Matsche.
Dann gehen allerings die Vögel dran wie wild und machen alles ratzeputz sauber.
...in diesem Sinne...

Michael
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Kann Tini uns vielleicht sagen, was man mit den Früchten alles machen kann? Vielleicht schmecken sie eingekocht als Marmelade oder so?
Ich lebe nicht um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.
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@ Saarschleifenimker #
Saarschleifenimker schrieb:

Hallo geli,

ich habe mir, als ich in mein jetziges Domizil übergesiedelt bin, 2 Mispelbäume mit gebracht. Die sind jetzt 15 Jahre alt und hängen voll Früchte.
Essen mag ich die nicht, vor dem Frost sind sie hart und holzig, nach dem Frost Matsche.
Dann gehen allerings die Vögel dran wie wild und machen alles ratzeputz sauber.


Na, da geht es Dir, wie mir... habe echt öfter gekostete, aber, nein Danke!
Vielleicht muss man sie ja irgendwie zubereiten?
Leider fressen die hiesigen Vögel noch nicht, vielleicht dauert das ein paar Jährchen, wie bei der Maulbeere. Die haben sie anfangs nicht angerührt und jetzt fallen sie darüber her.

gg
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Ich weiss, dass man die Mispeln nach den ersten Frösten, dann fallen sie nämlich vom Baum, aufgesammelt hat und in die Maische zum Obstbrennen mit hineingetan hat.
Soll angeblich ein ganz besonderes Aroma ergeben.
...in diesem Sinne...

Michael
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Beitrag bearbeitet von wovo am 16.10.07 um 20:25 Uhr.
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Verwendung als Lebensmittel : Allgemein wird empfohlen, die Früchte im Oktober oder November nach einem Frost zu pflücken und sie mit dem „Auge“ nach unten einschichtig an einem kühlen Ort zu lagern. Nach zwei bis drei Wochen Lagerung sind sie dann genießbar.

Früher war die Mispel wohl auch Zusatz für Wein und Saft, heute kommt die Pflanze nur noch selten vor und wird vorwiegend zur Herstellung von Schnaps oder zu Gelee abgeerntet. Im Saargau, einem Landstrich an der unteren saarländischen Saar mit seinen charakteristischen Streuobstwiesen, ist die ausgewilderte Form der Mispel weit verbreitet. Sie wird überwiegend zu einer regionalen Schnapsspezialität, dem "Hundsärsch", gebrannt. Diesen Namen erhielt sie im Volksmund nach der Form des Fruchtknotens, der dem Anus eines Hundes gleicht. In hessischen Apfelweingaststätten werden in Apfelbrand eingelegte Mispeln als Spirituose angeboten ("Calvados mit Mispelche").

Quelle: Wikipedia


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Beitrag bearbeitet von geli59 am 16.10.07 um 20:30 Uhr.
@ Saarschleifenimker #
Saarschleifenimker schrieb:

Ich weiss, dass man die Mispeln nach den ersten Frösten, dann fallen sie nämlich vom Baum, aufgesammelt hat und in die Maische zum Obstbrennen mit hineingetan hat.
Soll angeblich ein ganz besonderes Aroma ergeben.


Danke,
aber mit dem Schnapsbrennen habe ich es gar nicht, viel zu wenig Obst, bis jetzt!

gg gleich gezogen

Danke wovo, für den Hinweis, wird ausprobiert, was ich dann unter geniessbar verstehe.
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@ wovo #
wovo schrieb:

Verwendung als Lebensmittel : Allgemein wird empfohlen, die Früchte im Oktober oder November nach einem Frost zu pflücken und sie mit dem „Auge“ nach unten einschichtig an einem kühlen Ort zu lagern. Nach zwei bis drei Wochen Lagerung sind sie dann genießbar.

Früher war die Mispel wohl auch Zusatz für Wein und Saft, heute kommt die Pflanze nur noch selten vor und wird vorwiegend zur Herstellung von Schnaps oder zu Gelee abgeerntet. Im Saargau, einem Landstrich an der unteren saarländischen Saar mit seinen charakteristischen Streuobstwiesen, ist die ausgewilderte Form der Mispel weit verbreitet. Sie wird überwiegend zu einer regionalen Schnapsspezialität, dem "Hundsärsch", gebrannt. Diesen Namen erhielt sie im Volksmund nach der Form des Fruchtknotens, der dem Anus eines Hundes gleicht. In hessischen Apfelweingaststätten werden in Apfelbrand eingelegte Mispeln als Spirituose angeboten ("Calvados mit Mispelche").


Quelle: Wikipedia



Kann ich bestätigen.
Auf dem Saargau bin ich aufgewachsen, da stehen die Mispeln "wild" in den Bungerten.
Aus Tradition, und weil mein Vater ein Liebhaber der Mispeln war, habe ich mir zwei Bäume an die Saarschleife mitgenommen.
Es sind wohl die einzigen weit und breit, aber vertragen Boden und Klima hervorragend.
...in diesem Sinne...

Michael
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Guten Morgen,
habe Euren Eintrag erst jetzt gefunden. Wir haben angefangen vor ca. 10 Jahren Wildobst in unseren Garten zu holen. Erst mal sind das meißt robuste Pflanzen die allerhand vertragen, sehr schön aussehen also auch als Zierpflanze etwas hermachen und außerdem für Vögel und Insekten eine große Rolle spielen. Wir bewirtschaften unsere 2 Gärten ökologisch. Dann kommt natürlich dazu, und das ist ganz nach meinem Geschmack, dass man Wildobst auch essen kann. Deshalb wollte ich auch eine Mispel haben. Bisher habe ich sie nur roh gegessen. Also nach dem Frost abgenommen und noch ein paar Tage gelagert und dann wie Kiwi gegessen. Schmeckt aber nicht so gut wie Kiwi, eher teigig, etwas fad, aber interessant. Manche sagen auch der Geschmack erinnert an Aprikosen oder Pflaumen. Ich bin für alles offen, aber solche Vergleiche mag ich nicht. Mispel ist eben Mispel. Nur weil sie fast in Vergessenheit geraten ist und wir nur noch wenige hochgezüchtete Obstsorten kennen, werden solche vergleiche angestellt.
Ich koche sehr viel Marmelade und will, wenn das Wildobst in Ertrag kommt damit etwas "experimentieren". Dieses Jahr habe ich Aroniamarmelade gemacht, die Kornelkirsche mit Birne gemischt. Auch Holunder und Birne schmeckt prima. Zierquittengelee mit Vanille schmeckt uns ausgezeichnet, Ideen habe ich noch so viele, nur wenig Zeit
Wer noch mehr wissen will schaue mal hier hin: [www.gdrossel.de] (Kann man hier eigentlich einen Link einfügen?) Die Site will ich noch ausbauen, aber es dauert noch.
Viele Grüße Tini
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@ Tini40 #
Tini40 schrieb:

[www.gdrossel.de] (Kann man hier eigentlich einen Link einfügen?)


man kann, hab ich gerade gelernt.
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