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Plauderecke
Forum: Plauderecke
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So entstand mein Garten

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Lageplan
So entstand mein Garten
Ich wurde kürzlich mal per persönlicher Mail gefragt, wie denn mein Garten entstanden sei.
Ob geplant,,,, oder nach und nach gestaltet.

Mit Planen im Garten habe ich es nicht so soll

Dazu kam, der die Grundstücke, die heute den Garten ausmachen, im Abstand von mehreren Jahren zusammen kamen.
Ich habe oben mal mit PowerPoint dargestellt, aus welchen Grundstücken der Garten entstand.

Das Grundstück mit dem Haus drauf war logischerweise der Beginn. Das Haus bauten meine Eltern in dem Jahr, als ich auf die Welt kam.
Als jugendlicher war ich dann für den „Ziergarten“ zuständig…. Aber noch ohne große Ideen und Ansprüche. Da hatte ich sogar noch Rasenflächen.
Nach 10 Jahren beruflicher Tätigkeit in Köln kam ich zurück nach Rhens und zog nach 2/3 Jahren Miete in der freigewordenen oberen Wohnung in das Haus der Eltern ein…. und ging von da an verstärkt dem Hobby Garten nach …. dabei kam es immer wieder zu Streit mit meiner Mutter, die den Garten sehr konservativ benutzte. Unkraut (für mich Wilde Kräuter, die natürlich auch ich nicht ALLE dulde) war für meine Mutter ein rotes Tuch.
Relativ früh wurde das Grundstück links neben dem Haus gekauft und lange Zeit als Nutzgarten genutzt. Das Grundstück rechts vom Haus wurde gekauft um zu verhindern, dass dort jemand bauen kann. Da entstand sofort eine Blumenwiese mit Rhodos rechts am Bachrand und Sträuchern zur Straße.
Dann konnten wir das Grundstück hinter dem Haus – links – erwerben. Im vorderen Bereich wurde zunächst Rasen angelegt mit Narzissen / Krokussen drin und Sträuchern zum Nachbarn links. Im hinteren Bereich wurde der schon vorhandene Nutzgarten übernommen und als Nutzgarten weiter genutzt. Das lange Grundstück rechts daneben habe ich dann als Pachtgarten vor ca. 15 Jahren übernommen. (Es war bis dahin als Nutzgarten verwendet worden). In der hinteren hälfte habe ich durch „Nichtstun“ eine Blumenwiese entstehen lassen (Margeriten hatte sich schnell alleine eingefunden, Gräser ebenso und dann habe ich halt mal Heu der anderen Blumenwiese dort verteilt und einige Blumenwiesenpflanzen bei einer „Unkrautgärtnerei“ bestellt
Im vorderen Teil wurde auch einfach Gras wachsen lassen und regelmäßig gemäht.
Und dann ging’s eigentlich erst richtig los. In diesem rechten Teil entstand mein heutiger Farn/Fuchsiengarten. Anfangs hatte im „Rasen“ einfach Beete ausgestochen und den Rasen als Wege gelassen…. So nach 3 bis 4 Jahren war alles voller „Beete“, die „Rasenwege“ habe ich dann aber mit Zeitungspapier abgedeckt und darauf Rindenmulch aufgebracht , so dass diese Weg heute „nackt“ sind – teil noch Rindenmulch oder Häckselbelag, einfach „Waldwegartig“
Das gleiche habe ich dann mit dem gegenüberliegenden Stück getan, da bin ich aber noch im Gange. Einige der Pflanzen dort müssen noch Farnen, Fuchsien etc. weichen. So das der gesamte Bereich „waldartig“ wird..
Inzwischen ist der Nutzgarten weit verringert – links gar keiner Mehr, das ist heute mein Problemstück – ich weiß nicht so recht, wie ich das – pflegeleicht – anlegen soll. Dort herrscht momentan ein Chaos von Margeriten, Rosen, Irissen, Kräutern, vom Nachbarn sind Himbeeren reingewachsen…. eben ein richtiges – aber buntes – Chaos. Mal schauen.
Irgendwas fällt mir irgendwo dann immer noch ein……
Der Garten verändert sich von Jahr zu Jahr weiter….

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So ähnlich hatte ich mir das vorgestellt und wollte auch so vorgehen - aus dem "Rasen" Beete ausstechen und den restlichen Rasen als Wege lassen. Aber das Abdecken mir Zeitungspapier und dann mit Rindenmulch ist eine gute Idee. Das werde ich sicher übernehmen. Wenn du nicht so weit weg wohnen würdest, ich würde dich glatt zu einer persönlichen Gartenberatung vor Ort einladen. Denn so, wie sich dein Garten auf den Fotos präsentiert, so stelle ich mir meinen eigenen Garten vor und werde Stück für Stück darauf hinarbeiten. Selbstverständlich angepasst an örtliche Gegebenheiten.
"Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste."
Theodor Heuss
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