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Plauderecke
Forum: Plauderecke
Besprecht hier mit Euren Mitusern, was Euch so beschäftigt.

Fauler Gärtner

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Blumenwiese Farngarten "Ost" Meine Sünde
Fauler Gärtner
Garten ist Arbeit ! ???
Falsch !

Rasen, ja, Rasen ist ARBEIT, viel Arbeit sogar:
i.d.R. jede Woche ein Mal mähen (Rasenmäher raus, Sprit besorgen oder an Strom anschließen, Rasenmäher pflegen, Rasen düngen, ggf. wässern, Unkräuter entfernen - oder sogar - ganz schlimm - mit GIFT - Unkrautvernichter- arbeiten) .... nein, das macht keinen Spaß.
Und der Lebensraum für Insekten und und und bleibt dabei noch auf der Strecke - und schön ist das doch wohl auch nicht - langweiliges grün....

Was ist mit einer Blumenwiese:
Mähen - ja, 2* im Jahr. Aber bitte nicht mir Rasenmäher (Lärm, Gestank, Kosten....) - nein, mit der Sense (Preiswert, Lärmfrei, beruhigend, - o.k.: muss mal gedengelt werden - was auch mir keinen Spaß macht).
Eine Blumenwiese benötigt allerdings - bis sie wirklich schön und eingewachsen ist vie Geduld - mit 10 Jahren muss man rechnen.
Aber, sie wird von Jahr zu Jahr auch schöner .
Und - natürlich weder düngen noch gießen noch Unkraut vernichten: je nährstoffärmer der Boden - und je sonniger - desto schöner und artenreicher die Pflanzen.

Nur Blumenwiese wäre aber etwas langweilig.
Einen großen Teil nimmt mein "Farngarten" ein.
Im Frühjahr blühen Zwiebelblüher : Narzissen, Schneeglöckchen, Scilla - später Akeleien - und dann beginnt die Zeit der Farne -viele Sorten habe ich inzwischen, aufgelockert durch Freilandfuchsien, Hosta, Geranium und Gräsern ergibt sich auch hier ein pflegeleichter Garten.

Da man doch häufig durchspaziert - werden die selten keimenden ungeliebten Wildkräuter so nebenbei ausgerissen. Bei den vielen Pflanzen, die sich von alleine durch Selbstaussaat einstellen muss man entscheiden : stehen lassen oder versetzten.
So keimen bei mir ständig : Primeln, Geranium, Farne, Digitalis, Glockenblumen, Schneeglöckchen, Scilla und und und.

Und: was glaubt ihr, was ihr so an Besuch erhaltet:
Schmetterlinge aller Art , Käfer, Bienen, Hummeln, Igel, Blindschleichen, Eidechsen, Ringelnattern und und und.....

Ganz wichtig; KEIN Gift - NIE !!!!!

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Die Akelei sind einzeln und als Gruppen wunderschön.
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Beneidenswert! Irgendwie will das bei uns nicht so recht gelingen mit dem Wildwuchs, entweder es wächst nichts oder das Gras und die Brennesseln nehmen so überhand, dass man am liebsten mit der Fräse durchgehen würde. Machen wir natürlich nicht, sondern rupfen und rupfen. Einmal haben wir eine wunderschöne Distel stehen gelassen, weil sie von Schmetterlingen so gut besucht war, jetzt können wir uns vor kleinen Disteln nicht mehr retten.
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Wunderschön, aber wie fängt man an? Wir haben jetzt noch eine Wiese hinter der Scheune. Keinen Kulturrasen, aber auch keine artenreiche Blumenwiese. Schafgarbe und Kamille und jede Menge Löenzahn würden es schon schaffen, wenn wir nicht von Zeit zu Zeit mähen würden. Aber Magariten, Glockenblumen usw.???Es gibt ja Saatmischungen für Blumenwiesen. Aber muß ich da vor der ersten Aussaat nicht doch einmal umgraben? Mache ich sonst nie. Nur mit dem Grubber lockern und mulchen.Mein Boden hat eine wunderbare Struktur und Zusatzdünger brauche ich auch nicht. Nur selbstangesetzte Pflanzenjauchen. Aber ich kann die Saat doch auch nicht auf die vorhandene Grasnabe streuen. Alles andere leuchtet mir ein. Nur mit der Sense mähen, damit der Samen ausfallen kann,möglichst wenig betreten usw... Aber die Neuanlage. Hilf mir da bitte mal etwas auf die Sprünge, jetzt, nachdem ich meinen Mann endlich von den Vorteilen einer Blumenwiese überzeugen konnte möchte ich das natürlich auch umsetzen.
LG, Julemaus
"Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste."
Theodor Heuss
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@ Julemaus #
oh, ja, bitte!
Finde ich bestimmt auch noch einen guten Ratschlag.

gg, bei der es langsam artenreicher wird.
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Zu den Blumenwiesen:
eine habe ich gesäht (war/ist nicht so doll): im 1. Jahr sehr bunt (Kornrade, Mohn, Kornblumen) - im Jahr darauf : Kuckuckslichtnelken und Mageriten.

Inwzischen: Kuckuslichtnelken, (fast keine Mageriten mehr - Wiese zu schattig), Wiesenschaumkarut (kam von alleine - wächst in der Nachbarschaft wild) , Akelei , Scharfer Hahnenfuß, Akelei, Rote Lichtnelke (von mir später eingebürgert) , das war's schon fast - ach so - Wiesenstorchschnalbe (der war wohl in der Ursprungsmischung, der braucht aber ein paar Jahre , bis er erstmals blüht. Der vermehrt sich bei mir aber inzwischen wie Unkraut, habe ihn inzwischen auch im Garten und in Beeten

Die neuere Blumenwiese: War Garten, der aufgegeben wurde. Das Grundstück habe ich gepachtet.
Auf der südlichen Hälfte hatte sich inzwischen Gräser und sehr viele Margeriten angesiedelt.
Ich habe dann von meiner anderen Blumenweise mal Heu dort ausgebracht, wodurch sich dort dann Kuckucklichtnelken, Wiesenschaumkraut, Rote Lichtnelke, Akelei und Wiesenstorschschnabel aussähten.
Schlüsseblumen habe ich in der Natur geklaut, und einige durch Selbstaussaat im eigenen Garten eingesetzt. Ein paar Stauden bestellt (Wiesensalbei, Echtes Labkraut u.e.m) und eingesetzt. Davon hat aber vieles nicht dauerhaft überlebt.
Von alleie kamen dann Skabiosenflockenblume, Flockenblume, Leimkraut.
Die Wiese ist jetzt über 10 Jahre alt - und so langsam nimmt die Artenvielfalt zu. Inwzischen scheint der Boden auch an Nährsoffen zu verliegen (Ganzwichtig: je nährstoffärmer, desto schöne, bunter, artenreicher die Blumenwiesen!!!)
Ich bin immer noch dabei, in jedem Jahr größere Gräser, also horstbildende rauszureisen, da diese schwächere Wiesenblumen verdrängen.
Blumenwiesen sind ein Geduldspiel
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Auch wenn der Gärtner faul ist , der Garten ist trotzdem schön.
Melkt die Bäuerin alle Kühe - hat der Bauer keine Mühe
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wenn viel Löwenzahn wächst, ist es ein Zeichen das der Boden zu fett ist, Löwenzahn liebt
überdüngten und fetten Boden.
Mulchen bringt noch mehr Nährstoffe in den Boden.
Eine schöne Magerwiese mit Blumen entsteht mit den Jahren wenn die Wiese zwei mal im Jahr gemäht
wird, ein paar Tage liegen lassen zum trocknen und Samen ausfallen lassen und dann das Mähgut
abräumen. Nicht Mulchen oder gar Düngen.
freundliche Grüsse
Winfried
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Meine Blumenwiese gestern Meine Blumenwiese gestern II
Vor zwei Jahren eingesäte Blumenwiese im Obstbaumgarten.
Vieles hat nur im ersten Jahr geblüht und ist nicht wieder aufgetaucht. Im Moment sind es überwiegend "halbwilde" Margeritten, Bartnelken, noch etwas Mohn, Kornblumen, Fingerhut und viele kleine Blüten, deren Namen mir unbekannt sind. Das ganze untermalt von weißen Taubnesseln!!!

Aber es sieht sehr bunt und schön aus.

Ich hab' im Herbst noch nie gemäht, laß die Blumen aussaaten und über den Winter abfrieren.
Im Frühjahr ist alles so morsch, das man es nur mit 'ner Eisenharke "abschlegeln" braucht.
Ich bin da - und die Welt um mich her ist auch da - immer noch und IMMER NEU...
Waltraut Bensch: [www.fotocommunity.de]
Markus Bensch: [muenster.ms] [www.flickr.com]

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