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Plauderecke
Forum: Plauderecke
Besprecht hier mit Euren Mitusern, was Euch so beschäftigt.

vor was habt Ihr Angst in der Natur

Beitrag bearbeitet von wovo am 01.12.07 um 12:28 Uhr.
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vor was habt Ihr Angst in der Natur
Julemaus schrieb:

2 kleinere (ca. 70cm lange) Kornnatttern. Ganz ungefährliche Kletterschlangen. Ich finde Schlangen sehr faszinierend. Sie sind so an die Umwelt angepasst, dass sie auf jedem Kontinent der Erde zu finden sind. Es ist spannend, sie zu beobachten. Ich weiß natürlich, das viele Menschen eine Abneigung vor Schlangen empfinden, aber ich persönlich kann es nicht nachvollziehen. Sie sind seidenglatt, trocken und fühlen sich warm an. Ihr Körper fühlt sich wie ein einziger fester, gespannter Muskel an, da ist nichts weich und wappelig und es ist ein (für mich ) unglaublich schönes Gefühl, wenn sie so durch die Hand oder über den Arm gleiten. Sie müssen natürlich an das Handling gewöhnt sein. Ich würde niemals versuchen, jemand von meiner Meinung zu überzeugen, das muß jeder für sich entscheiden. Ich könnte jetzt nicht sagen, gegen welches Tier ich eine Abneigung habe. (gegen manche Menschen schon eher) Ich rede jetzt selbstverständlich nicht von Ungeziefer im Haus, aber ich glaube das du das auch nicht annimmst. Mäuse, Spinnen und was sonst noch im Allgemeinen Abscheu hervorruft, stören mich überhaupt nicht. Nager sind natürlich in erster Linie Futtertiere. (ich kann schon den empörten Aufschrei einiger Leute hören, aber so ist nun mal das Leben. Fressen und gefressen werden) Aber als die Kinder noch zu hause waren, hatten wir auch eine zahme Ratte. Sie sind sehr lernfähige und reinliche Tiere.
So genug von meine Macken. Wenn du mehr wissen möchtest, dann per PN.
Sonstige Mitbewohner: 2Schäferhunde (feste Familienmitglieder), Nachbarskatzen die von mir mit gefüttert werden, Fische (im Aquarium) - nur Vögel im Käfig lehne ich ab. Vögel müssen fliegen und nicht im Käfig leben.

LG, Julemaus.
Die das Thema Teezeit jetzt etwas verfremdet hat.


ich nehme das mal raus aus dem Teestrang .... wird dort sonst noch etwas unappetitlich

Hallo Jule, ich denke, Schlangen sind das einzige (neben Viren etc., die man ja aber nicht sieht und keine unmittelbaren Schreckerfahrungen machen kann) vor dem ich tatsächlich Angst habe. Zumindest im Moment, wo ich sie wahrnehme.
Wenn der 1. Schreck vorbei ist, ist da Problem auch bei mir vorbei - denn wenn die Schlange bis dahin nicht zugebissen hat, bin ich in der besseren Situation,
Ich hatte 2 richtige Schreckerfahrungen mit Schlangen - die eine im Garten: ich wollte etwas von meinem Komposthaufen wegräumen, greife zu, hebe es an ... uns sehe eine Schlange - ein paar cm von meiner Hand entfernt. Was meinst Du, wie schnell die hand wieder bei mir war . Dann erst habe ich erkannt, dass es eine Ringelnatter ist . Was ich bis heute nicht weiß, könnte die beißen, ich denke so ein Schlangenbiss -selbst wenn ungiftig, wäre nicht gerade angenehm

Die 2. hatte ich in Equador im Urwald gemacht. Abends noch mal unser Lager verlassen und einen Urwaldpfad entlang gegangen in der Hoffnung, noch was zum fotografieren zu finden. Und dann liegt da so 2 Meter vor mir eine Schlange. Auch wieder so ein Riesenschreck. Erst mal gar nicht mehr bewegt. Dann kam bei mir aber auch schon wieder der Fotograf durch... vorsichtig die Kamera angehoben.... aber einen richtigen "Schuss" konnte ich nicht mehr abgeben. Auch die Schlange hatte sich vom Schreck erholt und kroch ins Unterholz. Die war potentiell giftig Dunkelgrauer Körper, Unterseite gelb.... keine Ahnung, was es war

Spinnen etc. , die mag ich sogar, sind die doch richtig nützlich. Die, die ich in meiner Wohnung vorfinde, kommen auch alle wohlbehalten in der freien Natur an

Ach so, da fällt mir ein, in Bangkok habe ich mir mal eine ziemlich lange Python um den Hals legen lassen. Du hast Recht, die fühlen sich wirklich angenehm an. Aber da kommt mir meine "Logik" auch immer zugute: Wenn der hübschen kleine Thailänderin, die die da rum trug das schadlos übersteht, dann sollte ich das doch auch schadlos überstehen

Der, der nach dem ersten (manchmal heftigen Schreck) seine Angst dann doch verliert

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@ wovo #
So wie ich dich einschätze, hast du längst gegooglet und weißt, das Ringelnattern für Menschen völlig harmlos sind. Aber du hast recht, beißen können die natürlich schon und Schlangenbisse sind schmerzhaft. Die nach hinten gerichteten Zähne halten fest, was sie einmal haben. Das ist Überlebensinstinkt. In der Natur machen sie nicht immer gleich Beute und da gilt es festzuhalten was man bekommt. So ist es zumindest bei den Nichtgiftigen. Bei Giftschlangen ist es etwas anders. Aber auch deswegen wirkt Schlangengift so schnell, die Beutetiere sollen ja möglichst schnell bewegungsunfähig sein. Schlagen greifen aber in der Regel keine "Beutetiere an, die größer sind als das was sie schlucken können. Deshalb nähert man sich den Terrarienschlangen auch immer mit geschlossener Hand und nicht mit abgespreizten Fingern. So einzeln entgegen gestreckte Finger können schon mal verwechselt werden. Futtertiere werden auch nie mit der Hand gereicht und danach im Terrarium hantiert. Da kann die Witterung die Schlange schon mal zu einem Angriff verleiten.
In der Natur ziehen sich Schlangen meist zurück. (Und das viel öfter, als wir es überhaupt wahrnehmen) Nur wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen, greifen sie an. Aber, das macht wohl jedes Tier.
Das was Schlangen für viele so unheimlich macht, ist ihre Lautlosigkeit. Schlangen sind nicht gefährlicher als andere Tiere. Es ist nur so, das wir mit unserem schwach ausgebildetem Wahrnehmungsvermögen Schlangen viel zu spät oder gar nicht bemerken. Dann ist der Schreck natürlich groß. Schlangen schleichen sich nicht hinterlistig an Menschen heran, das ist nur Horrorfilmphatasie. Menschen sind nicht ihre Beute. Wenn Menschen gebissen werden, dann weil sie sich zufällig im Lebensraum der Schlange befunden haben und die Schlange sich angegriffen fühlte.
Du hast sicher auch längst gegooglet, was Kornnattern sind. Es sind ungiftige Kletterschlangen, die zu den Würgern gehören.
Die Kornnatter (Pantherophis guttatus) kommt ursprünglich aus Nordamerika.
Ihr natürlicher Lebensraum zieht sich entlang der Nordküste von Mexiko bis Washington. Am häufigsten kommt sie in der Region um Florida vor. Hier gibt es auch die farbenprächtigsten wildfarbenen Exemplare. Kornnattern werden im Normalfall ca. 1,2 m bis 1,4 m lang und erreichen einen Körperdurchmesser von ca. 3-4 cm. Wenn sie aus dem Ei schlüpfen, sind sie ca. 28 cm lang und nur einige mm dick.
Aber deine eigentliche Frage war ja, wovor ich Angst habe in der Natur. Ich muß wieder sagen, ich gehe lieber Nachts allein durch den Wald als in der Großstadt durch bestimmte Straßen. Wir gehen oft und gern angeln. Ich hoffe, ich löse jetzt keine Diskussion über Sinn und Unsinn der Angelei aus. Ich möchte mich dafür hier nicht rechtfertigen müssen. Mir würde es nichts ausmachen, nur im Schlafsack am Wasser zu übernachten. Aber nachts allein im Stadtpark? Niemals !
Tiere handeln instinktiv aber Menschen oft aus niederen, hinterhältigen Motiven. Tiere planen keine gemeinen Angriffe nur um anderen zu schaden - Menschen schon.
Aber ich rede von unserer heimischen Natur. Im Dschungel gelten sicher andere Gesetze. Wenn man sich dort hin begibt, muß man sich darauf einrichten. Hier bei uns, was soll da schon passieren? Ich habe noch nicht gehört, das hier durch Tiere ernsthafte Gefahr ausging.
Tiere greifen an, wenn sie verletzt oder krank sind, oder Jungtiere führen. Aber sonst ziehen sie sich eher zurück, wenn wir "Trampeltiere" angelärmt kommen.
"Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste."
Theodor Heuss
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@ wovo #
Vor was ich Angst habe in der Natur?

Ausschließlich vor Menschen und dem, was sie damit anstellen. Angefangen bei "ordentlichen" Gärtnern, bis hin zur Abholzung der tropischen Regenwälder.

Was Schlangen betrifft: ich war 6 Jahre lang "Mitbesitzer" einer kalifornischen Königsnatter. Bin nur einmal versehentlich bei der Fütterung gebissen worden, aber das war nur ein kleiner Kratzer, deshalb braucht vor ungiftigen Schlangen niemand Angst zu haben.
Hass, als minus und vergebens, wird vom Leben abgeschrieben. (W. Busch)
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Yarrow hat recht. Ich habe auch vorwiegend davor Angst, was die Menschen mit der Natur und Mutter Erde anstellen. Da nehme ich mich selbst nicht aus. Manchmal muß einen die Dummheit erst erschlagen, bevor man etwas an seinen Gewohnheiten ändert.

Ich habe zwar keine direkte Angst davor, aber inzwischen einen großen Respekt vor Stürmen. Nachdem ich in Florida einst unter freiem Himmel stand... und mir auch hier schon Dachziegel um die Ohren flogen...


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Vulkanausbrüche, Erdbeben, Tsunamis... da fallen mir schon so ein paar Sachen ein. Habe davor zwar keine permanente Angst, aber sowas mitmachen möchte ich wahrlich auch nicht . Unsere Erde ist ein sehr beeindruckendes, wunderschönes aber manchmal auch bedrohliches Geschöpf.

Bei den "alltäglicheren" Sachen habe ich vor sehr großen Spinnen (Vogelspinnen etc.) und auch Schlangen schon Schiss, vor allem weil ich mich da nicht auskenne und nicht wüsste, welche giftig sind. Würde mir also auch niemals freiwillig ein Terrarium zulegen . Kleine Spinnen, Insekten, Mäuse und sonstiges Getier sind kein Problem...

Die einzige eher irrationale Angst habe ich vor Heuschrecken, die einem ja wirklich nix tun, aber da bekomme ich richtig heftige Ekelschauer, wenn da eine in der Wohnung ist

"Last night I dreamed I ate a ten-pound marshmallow, and when I woke up the pillow was gone." - Tommy Cooper
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Vor solchem Kleintier hab ich auch keine Angst mehr...als Kind mochte ich immer ungern bei meiner Oma allein in dem Zimmer einschlafen, weil dort manchmal Spinnen waren, aber inzwischen habe ich das überwunden
Ich würde es nicht "Angst" nennen, aber etwas unwohl fühle ich mich immer, wenn Wespen in meiner Nähe sind, da ich auf sie allergisch reagiere...
Seit ich selbst mal Mäuse als Haustiere hatte, finde ich sie einfach nur niedlich!
Hannover ist Indianerland!
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Angst in der Natur ?
Also ich habe Angst davor , daß es keinen richtigen Winter mehr gibt , eben diese Klimakatastrophe . Das heißt wieder keine 20 Tage Dauerfrost und dann in der nächsten Saison Schädlinge ohne Ende . War dieses Jahr schon nicht ganz ohne , hier im Norden , Schleswig Holstein. Puh, was da noch auf uns zu kommt ???
Ansonsten ? Hm ? Erschreckend ist natürlich ganze Wahnsinn mit der Abholzung des Regenwaldes , was keiner so richtig ahnt, was da dann auf uns zu kommt !
Was mich noch böse erschreckt , ist diese ganze Gen-Technik.... Diese Freisetzungsversuche und auch schon diser reguläre Umgang damit , ohne überhaupt auch nur eine Idee davon zu haben , was das dann mit uns und der Natur so macht. Das Kühe unfruchtbar sind , nach dem Verzehr von Gen-Food und das Bienensterben hat da 100 % auch was mit zu tun ....
Dieser alltäglich Wahnsinn halt , noch schneller, besser , mehr Profit aus der Natur , Folgen noch nicht ganz geklärt ...
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