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Plauderecke
Forum: Plauderecke
Besprecht hier mit Euren Mitusern, was Euch so beschäftigt.

Heizen mit Holz

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Heizen mit Holz
Im Januar-Heft von kraut&rüben geht es um das Thema Heizen mit Holz.

Wer von Euch hat denn bereits Erfahrungen damit?

Ist das nicht sehr zeitaufwändig und mit viel Schmutz verbunden?

Schlagwörter dieses Themas: heizen, holz, winter, hinzufügen »

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Ich habe damit keine Erfahrung.

Aber ich habe hier die gleiche Befürchtung wie bei Bio-Brennstoff:

Woher nehmen - wenn nicht die Natur plündern (Wälder roden )
Klar, in begrenztem Umfang fällt ausreichend Holzabfall an, der sinnvol verbrannt werden kann. Was aber, wenn der Bedarf den Abfall, der bei Holzverarbeitung anfällt, übersteigt, beginnen wird dann, Holz zu fällen, um es zu verbrennen in einer Zeit, wo es um AUFforstung, nicht um ABforstung geht
Ich denke, hier ist es ganz wichtig, dass das Angebot an "Abfall" verwertet werden kann, aber kein zustätzliches Angebot durch Baumfällen geschaffen wird.
Nachwachsend ist hier sehr sehr relativ - wenn man bedenkt, wieviel Zeit vergeht, bis ein Baum gewachsen ist und gefällt werden kann.
Schnellwachsende Gehölze taugen auch nichts, ist ihr Brennwert doch deutlich geringer als der von Hartholz, also Bäumen, die langsam wachsen.

M.E. also ein tolle Lösung für einen sehr sehr begrenzten Kreis von Nutzern.
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@ krautundrueben_Red #
krautundrueben_Red schrieb:

Im Januar-Heft von kraut&rüben geht es um das Thema Heizen mit Holz.

Wer von Euch hat denn bereits Erfahrungen damit?

Ist das nicht sehr zeitaufwändig und mit viel Schmutz verbunden?



Ich heize seit ein paar Jahren wieder mit Holz und bin jedes Mal froh darüber.
Es macht mich vom Öl und Gas unabhängig.
---natürlich kostet es Zeit (jedes Holzstück habe ich 11mal in der Hand bis es verbrannt ist)
----- und viel Kraft, (fitt sollte man sein)
------- aber Schmutz macht es kaum, (ist ja relativ für ein Naturmensch)
Mit dem Holz wird unser ganzes Haus (2Familien) beheizt.
Ein Kacheloffen 15 KW mit Warmluftzügen in allen Räumen.
Geheizt wird von Oktober bis April ca. 14 Raummeter Holz (1 Raummeter ist 1x1x1m gestapeltes Holz)
Es handelt sich um Abfallholz aus meinem Betrieb (Forst- u. Gartenbetrieb).
Früher mußte ich es zur Müllverbrennung fahren oder teuer über die Kompostierung entsorgen
-----Was für ein Jammer.
----Natürlich Holz im Mehrfamilien Mietshaus bringst nicht..... (allein die Schlepperei
Holz was man kaufen muss lohnt kaum, die Preise steigen stündlich:
2005 = 45 €/Raummeter
2007 = 75 €/Raummeter
Kosten : Rechnet man Ofen/Kamin/Brenner+ 2-3mal Schornsteinfeger+ gesonderter Kamin
dann ist doch ein Gasanschluss Ok

Und zum Hartholz und Weichholz lässt sich sagen.Für einen Kamin sollte man schon nur Hartholz nehmen, da Weichholz spritzt.
Im Ofen aber ist es egal , Hartholz brennt länger als Weichholz aber Weichholz (hoher Harzanteil)
brennt wie Zunder und hat eine sehr hohe Hitze.

Zum Holzverbrauch siehe [www.destatis.de]


und Sonst --------- bloß kein Stress, Danke Gott für den Tag und immer der Sonne entgegen.
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Hallo,
habe meine Ölheizung in die ewigen Jagdgründe verbannt und bin auf Stückholz Zentralheizung (Holzvergaser) und Solar umgestiegen.
Arbeit: ja, sicher mehr. Man muss heizen sonst ist es nicht warm. Das geht nicht von selbst. Dazu muss die Heizung natürlich bestückt werden, untendrunter etwas Papier und Kleinholz. Striechholz dran, Gebläse an uns schon geht es los. Einfach am Knöpfchen drehen ist nicht. Aber das überlegt man sich vorher und erscheint mir erträglich.
Dreck: ja, sicher mehr. Aber alle paar Tage den Aschekasten leeren und alle paar Wochen mal den Brenner durchbürsten usw. ist auch nicht wirklich stressig.
Alles in allem also duchaus akzeptabel. Viel Arbeit wird es natürlich, wenn man sein Holz selbst aus dem Wald beischafft. Aber das ist ein anderes Thema. Preise wie von Drohn genannt zahl ich zum Glück trotzdem nicht (noch?? ). Aber auch Öl und Gas sind zur Zeit nicht wirklich günstig, wenn ich recht informiert bin. Ordentlich Lagerplatz sollte man natürlich auch haben. Mal eben schnell irgendwo anrufen geht nicht so gut.
Grüsse Stroepper

@wovo: Deine Meinnung kann ich nicht ganz teilen. Dass das Heizen mit Holz nicht für jeden machbar ist, ok. Aber ich sehe es nicht als Raubbau an der Natur. Hoffe Du siehst es mir nach, dass ich nicht nur Jäger bin, sondern auch noch Holz verheize. Aber Du hast, falls es soweit kommen sollte, ja eine gepflegte Streitkultur.
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@ Stroepper #
Optimal finde ich einen Küchenherd, der mit Holzabfall geschürt wird.

Arbeit ja, Schmutz gering, aber angenehme Wärme, auf der auch noch gekocht werden kann.

gg
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Hallo Stöpper, sofern "Holzabfall" - wie's Drohn macht - und halt auch begrenzt im Wald geschlagenes Holz nimmt - kein Problem . Hatte selbst schon mal mit dem Gedanken gespielt
Worauf ich hinaus will - damit kann nun wirklich nur ein Bruchteil der Bevölkerung heizen.... wenn's viele oder gar alle wollten..... woher nehmen
Ich hatte - zugegebermaßen - da sogar mehr an diese Pellets gedacht, die so hochgelobt werden.
An's selber schlagen dachte ich noch gar nicht.... aber , wei gesagt, das machen doch recht wenige ... und auch hier handelt es sich ja oft um Holz, das aus dem Wald weg "muss"/soll.
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@ wovo #
wovo schrieb:

Hallo Stöpper, sofern "Holzabfall" - wie's Drohn macht - und halt auch begrenzt im Wald geschlagenes Holz nimmt - kein Problem . Hatte selbst schon mal mit dem Gedanken gespielt
Worauf ich hinaus will - damit kann nun wirklich nur ein Bruchteil der Bevölkerung heizen.... wenn's viele oder gar alle wollten..... woher nehmen
Ich hatte - zugegebermaßen - da sogar mehr an diese Pellets gedacht, die so hochgelobt werden.
An's selber schlagen dachte ich noch gar nicht.... aber , wei gesagt, das machen doch recht wenige ... und auch hier handelt es sich ja oft um Holz, das aus dem Wald weg "muss"/soll.



Hallo wovo

das kann nicht jeder, will aber auch nicht jeder, wegen des Aufwands...
Die "Abfälle" aus dem Wald zu entsorgen, gefällte Bäume zu sägen und zu hacken, ist nicht Jedermanns Sache.
Wenn man es aber tut, tun kann, hat man Körperertüchtigung und eine geheizte Wohnung in Einem ( oder wird das klein geschrieben?)

gg
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Mein Vater war Waldarbeiter, mein Mann geht im Winter als Nebenverdienst als Waldarbeiter, meine beiden Schwager sind Waldarbeiter.......Nun ratet mal wie wir heizen?

Ich seh auch Brennholz nicht als Raubbau im Wald.
1. Können nicht alle Bäume ewig leben.
2. ist es sogar wichtig, dass bestimmte Bäume gefällt werden müssen, damit die anderen Platz zum Wachsen haben.
3.Gibt es tatsächlich mal einen Kahlschlag wegen Sturm oder Käferbefall, dann wird auch wieder aufgeforstet.
4. gibt es bei uns auf dem Land zum Beispiel auch Reisigschläge. Da kauft man im Prinzip im Wald ne Fläche und darf ganz grob gesagt den Boden aufräumen.

Und alles in allem. Ich denk es ist sinnlos, wenn ich mitten in Berlin wohne und mit Holz heizen will. Auf dem Land ist es sicher eine tolle Alternative. Denn es geht nichts über ein gemütlich prasselndes Feuer in Kaminofen. vor allem in der Übergangszeit.
Melkt die Bäuerin alle Kühe - hat der Bauer keine Mühe
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Es muss sich niemand sorgen, daß Brennholz Raubbau im Wald ist. Auch die Abholzung und Nutzung der Wälder ist mit dem Bundeswaldgesetzt und den Waldgesetzen der einzelnen Länder geregelt. Also, wenn abgeholzt wird, dann wir entsprechend auch wieder aufgeforstet. Und auch der Wald muss gehegt und gepflegt werden, dazu gehört auch Bäume schlagen.
Bei uns hier ist es so, wer Brennholz machen möchte bekommt vom Förster die Baumkronen oder den Windbruch zum aufarbeiten zugewiesen. Manchmal nicht ganz ungefährlich, die schlimmsten Sachen werden von den Waldarbeitern vorbereitet. Und Reste einfach nur auflesen geht auch. Bezahlt wird nach Raumeter.
Und so wärmt man sich an gutem Holz öfter. Aus dem Wald holen, abladen, spalten, sägen, stapeln und zwischendurch stapeln...... zum Schluß auch mal heizen.
Schmutz, na ja. Wir haben unsere Zentralheizung auf Holz und auch einen Kaminofen in der Wohnung. Der kleine Ofen macht schon bißchen Schmutz, ich denke es ist staubiger und man muss öfter malern. Aber hergeben würde ich den nie wieder.
Beim großen Ofen hat man eben die Asche und auf dem Grundstück das Holzlager. Ja, manches Holz z.B. Pappel stinkt auch wenn man es in den Ofen steckt. Dann tun mir die Nachbarn manchmal leid. Und ich musste auch Wäsche schon zweimal waschen.
Schon deshalb empfinde ich Holzheizungen in Städten als nicht so besonders geeignet. Ich kenne noch Zeiten als hier alle den "Leipziger Mutterboden" ( Kohle) in die Öfen steckten und sich Dunstglocken bildeten. Für Städte sehe ich in Stromheizungen eine saubere Alternative. Strom kann durch Gezeitenkraftwerke, Windparks etc. umweltfreundlich und immer wieder gewonnen werden. Das verpestet auch nicht Luft und verbraucht kostbare Rohstoffe wie Öl oder Gas, die für andere Produktionszweige,z.B. die Chemieindustrie viel wichtiger sind als das wir sie verheizen oder in unseren Autos verblasen müssen.

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Wir heizen zuhause auch mit holz. es hällte eigentlich die ganze wohnung warm (ca. 90m²) angenehme wärme schmutz gering.
Arbeit massig. Brauchen pro saison ca 4 ster holz. Dieses lagert im garten. Geliefert wird es nur bis zur garage. da das haus am hang liegt bedeutet das 4 ster müssen über 3 stockwerke transportiert werden. (2 vor dem haus in treppenform und 1 im treppenhaus) da hat ma dann mal eine woche richtig zu schleppen.
aber es lohnt sich wirklich. haben nachtspeicheröfen, diese nutzen wir fast gar nicht mehr.
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