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Naturgarten allgemein
Forum: Naturgarten allgemein
Alles zum naturgemäßen Anbau

Mischkultur

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Mischkultur Mischkultur Garten
Mischkultur
Hallo an Alle,
wie haltet ihr es mit der Mischkultur? Ich würde gern Erfahrungsberichte dazu sammeln. Literatur und Internet gibt viel her, macht aber auch manchmal den Eindruck als ob einer vom anderen abschreibt. Ich möchte wissen ob das wirklich funktioniert. In meinem Garten wächst alles "wild" durcheinander, fast ohne Plan. Einiges Grundwissen ist natürlich notwendig. ZB. Das man nicht die gleich Pflanzenfamilie nacheinander auf einer Stelle anbaut, die Kulturdauer miteinplant usw.
Aber was ist wirklich dran?

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Na, wild durcheinander sieht es bei Dir nicht aus. Du müßtest mal bei mir gucken!

Es ist aber schon sehr schwierig, gleiche Pflanzfamilien zu vermeiden. Da fehlt mir entweder die nötige Grundfläche oder wir haben zu einseitige Vorlieben.
Besonders die Kohlgruppe macht mir zu schaffen: Radischen, Kohlrabi, Kraut, Brokkoli, Rauke, Chinakohl und noch allerhand, gehören zu einer einzigen Gruppe. Wie soll man da einen Fruchtwechsel schaffen und gleichzeitig noch die Nachbarschaft berücksichtigen?
Ich versuche es anfangs immer, aber mit vorlaufendem Gartenjahr wirds mir wurscht!

Wenn ich meine Beete im Frühjahr bearbeite und reche, dann kommt sowieso alles Erdreich durcheinander, siehst Du das anders?

L.G. Eva

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Mischkultur Anbau Ansicht
Im Kleingarten ist es schon ganz schön wild Das siehst du an den Bildern.
Ich finde es auch schwierig Mischkultur richtig zu betreiben. Einerseits aus Platzmangel, andererseits spielt das Wetter oder andere Unwägbarkeiten oft nicht mit. Dieses Jahr beispielsweise haben die Schnecken alle Bohnen abgefressen, sobald sie nur etwas grün von sich sehen lassen haben. Was mache ich jetzt auf dieser Stelle? Auf dem 3. Beet gut zu sehen.Die Tomaten daneben kann ich am Wochenende rausreisen, Pfytophtera! Da ist ein ganzer Fleck leer. Nun uns wird schon was einfallen. Dafür haben wir dieses Jahr richtig viele Gurken.
Viele Grüße Tini
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Wenn ich meine Beete im Frühjahr bearbeite und reche, dann kommt sowieso alles Erdreich durcheinander, siehst Du das anders? (Zitat von Zittergras)

Ja, ist bei mir genauso!
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Ich mische auch wild. Nicht - sehr -- bewusst.
Bezüglich Kohl geht's mir wie Eva, aber da ich dann immer Ringeblumen, Borretsch, Kappuzienerkresse [die sähen sich halt alle jährlich selber aus und kommen im kommenden Jahr wieder] ect. dazwischen habe, hatte ich nie Probleme (nie Kohlhernie gehabt ). Wenn mal eine der "Begleitpflanzen" störend wird, wird sie ausgerissen und bleibt als Mulch gleich an Ort und Stelle liegen.
Und , ganz wichtig, die Methode kommt dem faulen Gärtner sehr entgegen
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wovo schrieb:
Und , ganz wichtig, die Methode kommt dem faulen Gärtner sehr entgegen

Genau! Aber sag das mal eingefleischten Kleingärtnern. Links das Obst, rechts die Beete, alles hübsch und fein säuberlich getrennt. Und in der Mitte der Weg. Alles was rausgerissen wird, kommt in einen blauen Plastesack und wird zu Hause in die Mülltonne gehauen. O-Ton: Den Dreck kann man doch nicht auf den Komposthaufen werfen.
Ja was denn dann? Lieber kriecht man auf allen vieren im Garten rum um die Beete "sauberzulecken" und sich hinterher zu beschweren wie furchtbar schlimm die Arbeit ist. Unser Garten wird beäugt von allen Seiten. Dann kommen schon mal Kommentare wie: Das viele Unkraut und alles Durcheinander.
Das musste ich mal loswerden.
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Im Moment habe ich das Problem, dass durch die Phytophtera infestans sämtliche Tomaten raus mussten. Bohnen würde ich gern noch anbauen, aber die fressen sofort die Schnecken weg, sobald sich etwas Grün sehen lässt. Ich werde wohl Phacelia einsäen. Mag sich der Boden erholen und bedeckt ist er damit auch.
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Hallo,

ich mache seit mehreren Jahren sehr gute Erfahrungen mit den Mischkultur-Empfehlungen aus dem Gartenjahrbuch von k&r und kann eigentlich alles nur weiterempfehlen. Es ist auf alle Fälle was dran, dass man Kreuzblütler wie Kohl, Radieschen usw. nicht hintereinander auf dem selben Beet anbauen soll, dass sehe ich in diesem Jahr an meinem Rucola, der ein bißchen mickert, während alle anderen Pflanzen wie z. B. meine Tomate einfach prachtvoll aussehen.
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Solche dämlichen Nachbarn gibt's leider überall, sogar im Kleingartenverein, der angeblich sogar einen Gartenfachberater hat.
Lieber kaufen die Leute massenweise Kunstdünger und Gift und kriechen auf allen Vieren rum, damit ja kein Gänseblümchen übersehen wird.
Dabei macht es die Natur vor, wie einfach alles ist, da räumt auch keiner auf und trotzdem gedeiht alles prächtig.
Einen schönen Gartentag noch!
Elke
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Mischkultur... Oh je! Habe bisher ein paar schüchterne Versuche damit gemacht, bin aber keineswegs zufrieden mit den Ergebnissen.

Es gibt da 2 Bücher, die ich im Grunde genommen für sehr gut halte, allerdings scheinen sie mir in dem einen oder anderen Punkt etwas "widersprüchlich" - wie übrigens das gesamte Spektrum auffindbarer Tabellen über "Gute Nachbarn/Schlechte Nachbarn" in der Mischkultur. Die einen sagen "verträgt sich", ein ander schreit "Um Gottes Willen!", wieder einer sagt "Musste ausprobieren...". Nu mach einer was draus! Fazit: probieren! Okay, die Bücher: Margarete Langerhorst, Meine Mischkulturenpraxis, OLV und Sr. Christa Weinrich, Mischkultur.

Vieles hängt auch von der Bodenqualität ab, der Bodenbearbeitung (NICHT breitflächig rechen, Lockerung, Mulchen, Gründüngung etc.) und der verwendeten Sorten. Je nach Lage sollte man robuste Samensorten nehmen, keinesfalls Hybride, und immer wieder in 1,2 m-Abstand einen ca. 30 cm-breiten Streifen unbepflanzt lassen (d.h. Gründüngung darf drauf).

Wir sind hier in Weinbauklima am Fusse des Scharzwaldes, doch selbst das gibt keine Gewähr für´s Wetter! Dieses Jahr ersaufen wir in dem berühmt-berüchtigten Schwarzwaldregen, die Schneckenplage wächst minütlich, vielen Pflanzen ist es auf Dauer zu nass und der hier vorherrschende Lehmboden tendiert zu Staunässe. Bei anderen mag es dieses Jahr zu trocken gewesen sein über längere Zeit....

Kyosan
"Der große Mann ist ein Unglück für das Volk." - Konfuzius
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