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Naturfotografie
Forum: Naturfotografie
Womit und wie fotografiert man am besten im Garten ...

Blauer Schnee

Beitrag vom Autor bearbeitet am 05.02.15 um 18:40 Uhr.
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Mangfall I
Überraschend war er schon, der gewaltige Blaustich. Aber strenggenommen ist das Ergebnis, das da aus der Kamera kam, genau das, was auch in der Realität passiert. Die einzige Lichtquelle nach Sonnenuntergang ist halt nun mal das Himmelsblau (wenn man Abendröte und Gegenröte mal ausklammert). Das menschliche Auge aber ist fähig, diesen Blaustich weitgehend zu ignorieren bzw. zu adaptieren.

Näheres dazu siehe in meinem Blogbeitrag Blauer Schnee
"Ich muss wohl zwei oder drei Raupen aushalten, wenn ich die Schmetterlinge kennenlernen will" sagte die Blume zum kleinen Prinzen (Exupery)
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@ heini #
Blauzapf Blaubienenbeute
Du meinst die Einstellung was für ein Lichtquelle für das Foto genommen werden soll, z B. die elt. Glühlampe
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@ wovo #
Es sind ja nicht unsere Augen, die den Schnee weiß zeichnen; es ist unser Gehirn.

Ich habe die Eindrücke nicht fotografiert, aber wer im Sommer jemals auf 4000 m Schifahren war, kennt den Schnee eben nicht in weiß. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, Schnee in violett, grün, rosa, blau etc. zu sehen.

Da macht sich das Gehirn auch keine Gedanken mehr darüber, ob Schnee weiß ist - es ist einfach faszinierend.
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@ Tam #
Bäume im Winter Der Schattenwerfer Blaue Schatten
Tam schrieb:
Du meinst die Einstellung was für ein Lichtquelle für das Foto genommen werden soll, z B. die elt. Glühlampe


Nein ich meine dass man bei richtiger Belichtung (z.B. mit automatischem Weißabgleich) bei wolkenlosem Himmel in beschatteten Stellen durchaus blauen Schnee finden kann, so wie bei meinen Bildern hier.
"Ich muss wohl zwei oder drei Raupen aushalten, wenn ich die Schmetterlinge kennenlernen will" sagte die Blume zum kleinen Prinzen (Exupery)
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@ heini #
vielleicht noch eine kleine Anmerkung zum Weißabgleich .... BLAU hin, BLAU her.

Der Manuelle Weißabgleich bringt die ORIGINALFARBEN wieder..... wenn sie denn in Natura BLAU waren, werden sie natürlich auch BLAU wiedergegeben .... waren sie aber NICHT blau, werden sie auch nicht BLAU wiedergegeben.

Den Weißableich macht man ja auch nicht auf ein rein weißes Feld im Foto - den macht man auf ein Feld im Foto, von dem man WEIß, der ist in in Natura weiß.
Und, man will ja den Bereich jetzt nicht REIN WEIß haben .... man will ihn ledigleich NATÜRLICH haben
Wenn man also in einen grauen Bereich klickt ....z.B. weiß im Schatten ..... bleibt der Bereich natürlich GRAU ..... aber die Farben werden ggf. angepasst .... das grau wird anders grau, ALLE Farben (es sei denn, es gibt im Foto schattige UND sonnenbeleuchtende Stellen, da funktioniert das nur für den bearbeiteten Bereich) werden jetzt NATURGETREU wiedergegeben.
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Gestern in der Abendsonne Gestern in der Abendsonne (Weißabgleich) Gestern in der Abendsonne (Grauabgleich)


Obwohl dies hier kein Strang für den richtigen Weißabgleich ist (dafür gibt’s ein eigenes Forenthema), auch von mir ein paar Überlegungen:

Das, was du im ersten Absatz sagst, ist mir klar. Was aber „ . . . man will ja den Bereich jetzt nicht REIN WEIß haben .... man will ihn ledigleich NATÜRLICH haben“ und „ . . das grau wird anders grau . .“ bedeuten soll, verstehe ich nicht.

Wenn man einen Weißabgleich auf eine Stelle macht, die man bei der Aufnahme auch weiß sah, dann bekommt man an dieser Stelle auch immer Reinweiß (R,G,B = 255,255,255) und entsprechend beim Grauabgleich immer Neutralgrau (z.B. R,G,B = 120,120,120).

Oft aber will man ja, dass die Lichtstimmung der Originalsituation wiedergegeben wird. Bei meinem obigen Bild stand die Sonne schon sehr tief und hüllte alles in ein warmes Licht mit hohem Rot- und Gelbanteil. Das Original (links) hatte für mich zu wenig von dem warmen Licht. Der Einfluss des wolkenlosen blauen Himmels „versaut“ mir diese Wärme. Ein Weißabgleich auf einen sonnenbeschienenen Bereich im Schnee liefert natürlich genau das Gegenteil (mitte). Erst ein Grauabgleich auf eine Stelle, die im Schatten des Gebüsches lag und die eigentlich schon leicht blaustichig war, liefert mir das gewünschte Ergebnis (rechts). Der Schatten der kleinen Schneehügel bleibt dabei aber immer noch blau. . . und das akzeptiert das Auge auch.
"Ich muss wohl zwei oder drei Raupen aushalten, wenn ich die Schmetterlinge kennenlernen will" sagte die Blume zum kleinen Prinzen (Exupery)
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@ heini #
wenn ich mit Lightroom auf eine REIN WEIßE stelle den Weißabgleich durchführen will - streikt Lightroom - das lässt Lightroom gar nicht zu.

Ich muss in einen Bereich klicken, von dem ich WEIß, der ist rein weiß : Ein weißes Blatt Papier oder Schnee ist im Schatten GRAU ... nicht weiß ....und wir sehen auch, dass es grau ist, wissen aber, dass es tatsächlich weiß ist.

Und die Kamera weiß das ..... wenn ich auf diesen "grauen" Bereich den Weißabgleich fahre .... und die Farben sind tatsächlich nicht in Ordnung , korrigiert sie das Programm .... wobei das Blatt Papier natürlich nach wie vor grau bleibt - weil eben im Schatten .... wenn aber eine Korrektur durchgeführt wurde, ändert sich der Grauton und alle anderen Farben - bei denen verschwindet nun der zuvor falsche Farbstich. Das funktioniert nicht, wenn man in der Natur sehr schattige UND sehr sonnige Stellen hat, dann wird nur der schattige oder der sonnige Bereich - je nachdem in welchem man den Abgleich durchführen lässt, korrigiert.
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@ wovo #
Der alte Weg zum Hof Der Weg zum Hof
Den letzte Abschnitt verstehe ich immer noch nicht, aber das diskutieren wir mal wirklich im anderen Forenthema

Hier zwei Aufnahmen vom gleichen Motiv, die eine ist von heuer, die zweite von 2012. Die von heuer wurde zwar bei Sonnenschein aber mit leichten Schleierwolken, die andere bei stahlblauem Himmel gemacht.
"Ich muss wohl zwei oder drei Raupen aushalten, wenn ich die Schmetterlinge kennenlernen will" sagte die Blume zum kleinen Prinzen (Exupery)
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Schnee Schnee Schnee
Schnee
LG
Krauthexlein ohne Buckel und schwarzer Katze
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Beitrag vom Autor bearbeitet am 16.01.17 um 13:49 Uhr.
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die blaue Stunde Schnee blaue STunde
die blaue Stunde
lange Schatten
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