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Naturgarten allgemein
Forum: Naturgarten allgemein
Alles zum naturgemäßen Anbau

Moos

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Moos
Hi,
im Rasen ist Moos. Ich habe letztes Jahr Eisendünger gestreut und danach Vertikultiert. Danach habe ich noch ein bisschen nachgesät. Aber nun ist wieder viel Moos da. Ich überlege nun, im Frühling das ganze nochmal zu machen, jedoch überall, auch wenn keine kahlenStellen da sind, nachzusäen. Danach wieder alles anwalzen und evtl Bewässern. Wie macht ihr das ?

Gruß Klaas

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Beitrag bearbeitet von wovo am 05.01.08 um 21:08 Uhr.
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Ganz generell : an Flächen, wo Moosgefahr besteht: Teil- oder ganz beschattete - feuchte - Rasenstellen : VERGISS den Rasen - das geht dort einfach nicht !
Der Standort hört sich viel passender für FARNE an

Rasen braucht (überwiegend) sonnigen Standort , bei sehr guter Drainage (heißt: auf keinen Fall Staunässe)
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Wenn du lehmigen Boden hast, dann streu mal ordentlich gewaschenen Sand über deinen Rasen. Er sorgt im Bereich der Rasenwurzeln für eine bessere Drainage.
Gruß Peter
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Hallo,

Bekannte von mir haben auch Probleme mit Moos im Garten...ich habe den Rasen am Wochenende gesehen...da hat eindeutig das Moos die Überhand... also der Anteil liegt bei grobgeschätzt 75%...was muss man bei Vertikultieren beachten? Oder in der Zeit danach?

Hannover ist Indianerland!
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@ wovo #
[quote]wovo schrieb:

Ganz generell : an Flächen, wo Moosgefahr besteht: Teil- oder ganz beschattete - feuchte - Rasenstellen : VERGISS den Rasen - das geht dort einfach nicht !
Der Standort hört sich viel passender für FARNE an ...quote]

Ja, aber, wir haben im Sommer den Sitzplatz unter den Kiefern, am Schattenreich.
Farne mögen es bestimmt nicht, wenn man auf ihnen herumläuft...
Wir haben das Moos in der gemähten Wiese ( Rasen würde ich das nicht nennen ), lassen es drin und genießen es, darauf barfuß zu laufen.
Herrlich weich und angenehm.

grüsse geli
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Die Erfahrung haben wir auch gemacht. Jahrelang haben wir versucht mit allen möglichen Sachen (Sand, Moosvernichter, 2x jährlich vertikutieren) dem Moosteppich doch ein paar Gräser abzutrotzen.

Wir haben es aufgegeben und empfinden es inzwischen ähnlich wie Geli: herrlich weich und Rasenmähen fällt weg !!! Grün ist es ja trotzdem
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Gesunder Rasen wächst nur auf gesundem Boden und richtigem Standort.......

Um unerwünschte Symptome wie braune Rasengräser, abgestorbene Stellen, Moosflecken, Wurzelfilz, Pilzerkrankungen und auch Wachstumsstörungen dauerhaft zu vermeiden, ist es notwendig, die Ursachen zu beheben.

Und diese liegen fast immer am Standort, an einer unzureichenden Ernährung oder an falscher Pflege.
Hierzu zählen vor allem Bodenverdichtung, Bodenübersäuerung, Staunässe, Nährstoffmangel,Schatten
Wuzeldruck, schlechte Wasserspeicherfähigkeit, geringes Bodenleben und fehlendes biologisches Gleichgewicht.

Schnitthöhe 3 bis 5 cm. Feinblättrige Rasen könnten noch etwas niedriger geschnitten werden (Zierrasen), grobe Gebrauchsrasen etwas höher
Aufwuchshöhe 5 bis 8 cm. Es sollte möglichst nur 1/3 der Blattlänge abgeschnitten werden, d.h. wenn die Schnitthöhe z.B. 4 cm betragen soll, muß bei 6 cm Aufwuchshöhe geschnitten werden. Das bedeutet, daß während der Hauptwachstumszeit im Mai mehr als einmal pro Woche gemäht wird.
Spindelmäher ergeben einen sauberen scharfen Schnitt. Sichelmäher sind robuster, nicht so störanfällig und es kann auch höheres Gras geschnitten werden. das Schnittbild ist allerdings durch faserige Schnittstellen unsauberer.
Schnittgut bei trockenem Gras und Verteilung liegenlassen, bei Klumpenbildung aufnehmen.
Düngung mit Hauptnährstoffen nach Bodenanalysen. Folgende Nährstoffgehalte sollten mindestens in der Bodenschicht von 0 bis 20 cm vorhanden sein.
Phosphat(P205) 10 mg/ 100 gBoden
Kalium (K20) 10 mg/100 g Boden
Magnesium (MgO) 5 mg/100 g Boden
PH-Wert messen ist das mindeste.........5,5-7,0

Moos läßt sich durch entsprechende Moosvernichter bekämpfen. Damit können aber nicht die Ursachen behoben werden. Moos ist fast immer ein Zeichen für Nährstoffarmut, manchmal in Verbindung mit Schattenwirkung oder Trockenheit. Eine wirkungsvollere Bekämpfung ist mit Schwefelsaurem Ammoniak oder Ammonsulfatsalpeter möglich. Morgens auf taufeuchtes Gras etwa 20 g Dünger gestreut, bei Bedarf ein- bis zweimal wiederholt, ist nicht nur das Moos verätzt sondern zusätzlich die Nährstoffversorgung der Rasengräser gesichert.


Eine schöne Rasnfläche benötigt sehr viel Pflege und Geld............
Die Frage ist nur braucht man Rasen ????? Die Hauptfunktion einer Rasenfläche ist immer
die Begebarkeit.(Sport Spiel)
Die meisten Rasenflächen werden als Wildgrünflächen gehalten. Moos und Kräuteranteil über
60% das ist Standart.
Rasenflächen (Gräser anteil >70%) halten in der Regel --Je nach Pflege 5 - 10 Jahre,
danach kann man sie neu anlegen.........

Ich denke je nach Verwendung der Fläche -- Hauptsache Grün

lg holger
und Sonst --------- bloß kein Stress, Danke Gott für den Tag und immer der Sonne entgegen.
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@ Drohn #
Danke Dir für Deinen Eintrag!

Dieses Wissen, diesen Ansatz, das Bedenken, finde ich gut.

grüsse geli
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Beitrag bearbeitet von Myosotis am 07.05.08 um 00:40 Uhr.
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Vor ein paar Jahren habe ich mal anlässlich einer Diskussion über Moos im Rasen diese Glosse geschrieben (und - der Ehrlichkeit halber, schon in zwei Foren veröffentlicht):

Moos im Rasen.

Stellen wir uns einmal vor, Moos wäre schwierig zu kultivieren und dazu noch hochpreisig. Nun stellen wir uns weiter vor, der Chefredakteur der angesehenen Gartenzeitschrift: "Mein teurer Garten" hätte diese Moos als die einzig wahre Möglichkeit für die Gestaltung freier Gartenflächen erkannt. Die bemooste Selbstverwirklichung schlechthin.

Eine Kampagne wird angekurbelt, Rollmoos in die Gärten einiger Prominenter und Prominenterinnen gekarrt, ein Fotografenteam schießt hochglanzbildfähige Mosslandschaften, die Zeitschrift wird den Händlern aus den Händen gerissen: wir haben einen neuen Trend. Moos für alle, Moos für alle Lebenslagen.

Zu dem Zeitpunkt, als sich der Bundestag dem allgemeinen Trend nicht länger widersetzen kann und endlich, wenn auch zaghaft anfängt Moos anzusetzen, zu diesem Zeitpunkt kommt folgendes Gespräch zwischen zwei Gartennachbarn zustande:
"Unglaublich edel ihre Bemoosung!" "Hat mich auch 'ne Stange Geld gekostet, so was gibt's nicht umsonst. Nur sehen sie mal hier, schon wieder Gras im Moos. Man wird das Teufelszeug einfach nicht los!" "Ach, ja, Amtrat Sternmoos zwei Straßen weiter, soll ja einen Moosgärtner beschäftigen, der hält auch die Kinder von den Bemoosungen fern. Hunde kann man ja in einem solchen Garten nicht mehr halten, erstens, weil......". " Oh, werden sie nicht ordinär," dreht sich um und zupft mit Sorgfalt die letzten Gräslein.

Derweil im Schuppen, still und unbemerkt, bar jeder Aufgabe, rosten Rasenmäher und Vertikutierer ihrer Unbrauchbarkeit entgegen.
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Danke, Myosotis, für diesen originellen und nachdenklich stimmenden Beitrag, der mich darin bestärkt, bei meinem Rasen dem Darwinschen Prinzip "Survival of the fittest" (Überleben des am besten Geeigneten) zu folgen. Ich finde die Moose wesentlich interessanter und akzeptiere sie an den meisten Stellen.
Quidquid agis, prudenter agas et respice finem. Was du auch tust, handle umsichtig und bedenke die Konsequenzen.
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