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Schädlinge und Krankheiten
Forum: Schädlinge und Krankheiten
Tipps gegen die Schneckenplage oder andere Schädlinge

Ratten Neues Fallensystem

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Keine Zugriffsrechte NOOSKI-Sicherheit NOSSKI-Ratte
Ratten Neues Fallensystem
Was haltet Ihr davon? Mich würde eure Meinung dazu interessieren:

Ratten stellen in Europa ein sehr großes Problem dar, da die Populationen immer schneller wachsen. Alleine in Deutschland wird der Bestand auf rund 300 Millionen Tiere geschätzt - Tendenz stark steigend. Ratten sind die am weitest verbreiteten Schädlinge der Welt, die neben Fraßschäden zahlreiche auch für den Menschen tödliche Krankheiten übertragen können.

Um die intelligenten Ratten erfolgreich zu fangen, wurde in Neuseeland in Zusammenarbeit mit dem Landcare Research die innovative NOOSKI Systemrattenfalle entwickelt. Es ist weltweit erstmals gelungen, ein System zu entwickeln, das bei sachgemäßem Gebrauch sowohl jegliche Verletzungsgefahr für den Fallensteller als auch für Kinder und Haustiere ausschließt. Daher muss nicht jedes Mal die Falle gesichert werden, wenn sich ein Kind, ein Hund oder eine Katze in der Nähe der Falle aufhält. Die Falle arbeitet völlig giftfrei und entlastet somit einerseits die Umwelt und vergiftet andererseits keine anderen Lebewesen.
Die Innovation ist die Verwendung eines Latexringes, der die Ratte garantiert schnell und human tötet. Die Falle ist kinderleicht fängig zu stellen und hat sich in der Praxis schon vielfach bewährt. Mit Hilfe eines Ladezylinders wird der Latexring über ein Auslösergehäuse gerollt. Anschließend wird dieses Plexiglasgehäuse im wetterbeständigen Sicherheitstunnel arretiert. Einzig Ratten können jetzt durch den Sicherheitstunnel zum Auslösergehäuse gelangen und werden dort getötet. Von der NOOSKI-Systemrattenfalle geht somit im Gegensatz zu herkömmlichen Schlagfallen auch keine Gefahr für andere Wildtiere wie z.B. Igel oder Singvögel aus, die leider in diesen Schlagfallen oftmals als „Beifang“ getötet werden.

Ist das eurer Meinung nach eine bessere Lösung als die üblichen Schlag- Schnappfallen oder Gift?
(Sicherlich ist in grossem Maßstab - viele Ratten- Gift nicht zu ersetzen)

Grüsse

Christian

Schlagwörter dieses Themas: nooski, ratten, rattenfallen, schädlinge, systemfalle, hinzufügen »

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Beitrag bearbeitet von wovo am 01.02.08 um 13:48 Uhr.
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Ich denke, mit Ratten haben die wenigsten Probleme.

In Foren lese ich oft, dass Probleme mit Maulwürfen (was ich nicht so ganz nachvollziehen kann ) und mit Wühlmäusen gibt ... aber Ratten

Was machen die eigentlich . Kürzlich fand ich eine Ratte - wohl von einer Katze getötet - auf meinem Grundstück. Aber Schäden duchr Ratten - die konnte ich noch nicht feststellen
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Beitrag bearbeitet von MohnBlume am 04.02.08 um 14:18 Uhr.
@ Geniesser #
Geniesser schrieb:

Ratten stellen in Europa ein sehr großes Problem dar, da die Populationen immer schneller wachsen. Alleine in Deutschland wird der Bestand auf rund 300 Millionen Tiere geschätzt - Tendenz stark steigend. Ratten sind die am weitest verbreiteten Schädlinge der Welt, die neben Fraßschäden zahlreiche auch für den Menschen tödliche Krankheiten übertragen können.


Ratten verursachen in der Landwirtschaft einen enormen Schaden, und in Gartenanlagen nagen sie meistens Wurzeln und Knollen an. Auch Wasser- und Abwasserleitungen können sie beschädigen..
Aber sie überträgt nicht zahlreiche für den Menschen tödliche Krankheiten (in der Hinsicht gibt es gefährlicherer Tiere).. eigentlich ist die einzige richtig gefährliche Krankheit die sie ggf. übertragen
könnte die Pest - und es ist sehr unwahrscheinlich, dass du dich damit in Deutschland ansteckst..
(letzte Meldungen von "Pest-Toten" im Kongo 2006)

Die Innovation ist die Verwendung eines Latexringes, der die Ratte garantiert schnell und human tötet.


-> Ich bezweifle, dass es einen humanen Weg zu töten gibt..

Ist das eurer Meinung nach eine bessere Lösung als die üblichen Schlag- Schnappfallen oder Gift?
(Sicherlich ist in grossem Maßstab - viele Ratten- Gift nicht zu ersetzen).


..ja meiner Meinung nach ist es auf jeden Fall besser, da es Umweltfreundlicher ist.

lg
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@ MohnBlume #
Hallo Mohnblume,
danke für Dein Feedback.
Es gibt auch sehr viele Ratten in allen deutschen Großstädten und viele Gastronomien haben Probleme mit Fraßschäden, v.a. aber mit dem Kot der Tiere. Hier ist es wie bei den Tauben - im Kot sind viele Keime & Krankheitserreger, die bei Menschen Krankheiten/Allergien auslösen können - aber nicht müssen. Die Pest - da hast Du recht - ist Gott sei Dank kein Thema mehr.

Das Töten gehört zur Natur und der Mensch will alles "human" machen - also kurzer Todeskampf!
Nach wie vor ist leider der Mensch der grösste "Lebensvernichter"

Grüsse




MohnBlume schrieb:

Ratten verursachen in der Landwirtschaft einen enormen Schaden, und in Gartenanlagen nagen sie meistens Wurzeln und Knollen an. Auch Wasser- und Abwasserleitungen können sie beschädigen..
Aber sie überträgt nicht zahlreiche für den Menschen tödliche Krankheiten (in der Hinsicht gibt es gefährlicherer Tiere).. eigentlich ist die einzige richtig gefährliche Krankheit die sie ggf. übertragen
könnte die Pest - und es ist sehr unwahrscheinlich, dass du dich damit in Deutschland ansteckst..
(letzte Meldungen von "Pest-Toten" im Kongo 2006)



-> Ich bezweifle, dass es einen humanen Weg zu töten gibt..



..ja meiner Meinung nach ist es auf jeden Fall besser, da es Umweltfreundlicher ist.

lg

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@ wovo #
Hi wovo,
gerade in Städten gibt es Ratten ohnen Ende, die Fraßschäden bei Rohrleitungen/Kabel und Mauerwerk anrichten. Auch in der Gastronomie gibt es die unliebsamen Besucher immer öfter, denn die Nahrungsmittel - Abfälle ziehen Ratten an. Bei uns gibt es in vielen Gärten einen Komposthaufen, auf dem nicht immer nur die richtigen Dinge landen, so dass Nahrungsreste auch die Ratten in die Vorgärten locken. Ratten und Mäuse sind immer ein Thema und ich finde, dass Gift nicht immer das sinnvollste Mittel ist und wir "Alternativen" brauchen.

Grüsse

CP

wovo schrieb:

Ich denke, mit Ratten haben die wenigsten Probleme.

In Foren lese ich oft, dass Probleme mit Maulwürfen (was ich nicht so ganz nachvollziehen kann ) und mit Wühlmäusen gibt ... aber Ratten

Was machen die eigentlich . Kürzlich fand ich eine Ratte - wohl von einer Katze getötet - auf meinem Grundstück. Aber Schäden duchr Ratten - die konnte ich noch nicht feststellen

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Heinrich Heine: 1797 - 1856

Die Wanderratten

Es gibt zwei Sorten Ratten:
Die hungrigen und satten.
Die satten bleiben vergnügt zu Haus,
Die hungrigen aber wandern aus.

Sie wandern viel tausend Meilen,
Ganz ohne Rasten und Weilen,
Gradaus in ihrem grimmigen Lauf,
Nicht Wind noch Wetter hält sie auf.

Sie klimmen wohl über die Höhen,
Sie schwimmen wohl durch die Seen;
Gar manche ersäuft oder bricht das Genick,
Die lebenden lassen die toten zurück.

Es haben diese Käuze
Gar fürchterliche Schnäuze;
Sie tragen die Köpfe geschoren egal,
Ganz radikal, ganz rattenkahl.

Die radikale Rotte
Weiß nichts von einem Gotte.
Sie lassen nicht taufen ihre Brut,
Die Weiber sind Gemeindegut.

Der sinnliche Rattenhaufen,
Er will nur fressen und saufen,
Er denkt nicht, während er säuft und frißt,
Daß unsre Seele unsterblich ist.

So eine wilde Ratze,
Die fürchtet nicht Hölle, nicht Katze;
Sie hat kein Gut, sie hat kein Geld
Und wünscht aufs neue zu teilen die Welt.

Die Wanderratten, o wehe!
Sie sind schon in der Nähe.
Sie rücken heran, ich höre schon
Ihr Pfeifen - die Zahl ist Legion.

O wehe! wir sind verloren,
Sie sind schon vor den Toren!
Der Bürgermeister und Senat,
Sie schütteln die Köpfe, und keiner weiß Rat.

Die Bürgerschaft greift zu den Waffen,
Die Glocken läuten die Pfaffen.
Gefährdet ist das Palladium
Des sittlichen Staats, das Eigentum.

Nicht Glockengeläute, nicht Pfaffengebete,
Nicht hochwohlweise Senatsdekrete,
Auch nicht Kanonen, viel Hundertpfünder,
Sie helfen Euch heute, Ihr lieben Kinder!

Heut helfen Euch nicht die Wortgespinste
Der abgelebten Redekünste.
Man fängt nicht Ratten mit Syllogismen,
Sie springen über die feinsten Sophismen.

Im hungrigen Magen Eingang finden
Nur Suppenlogik mit Knödelgründen,
Nur Argumente von Rinderbraten,
Begleitet mit Göttinger Wurst-Zitaten.

Ein schweigender Stockfisch, in Butter gesotten,
Behaget den radikalen Rotten
Viel besser als ein Mirabeau
Und alle Redner seit Cicero.


Soll sich jeder seine Gedanken machen.................
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Ich habe die Feststellung gemacht - Ratten meiden jegliche Form von Fallen. Ratten zu bekämpfen ist ein wirklich schwieriges Unterfangen, selbst wenn sie noch so invasiv und massig auftreten. Ratten erfassen sofort Veränderungen auf ihren Wegen und Futterplätzen und meiden diese u.U. länge Zeit. Köderboxen werden oft erst nach Wochen angenommen. Eine Ratte in einer Schlagfalle ist ein Glückstreffer. Schlagfallen halte ich persönlich für nutzlos, das einzige was drin sitzt sind andere Tiere. Und das muss nicht sein.
Ratten bekämpft man nur wirklich mit Gift. Fraßgifte sind nicht schlecht, Kontaktgifte aber besser. Vorher sollte man sich aber mit den " Lieblingen " arrangieren um einen höchstmöglichen Effekt zu erzielen, d.h man Füttert sie über einen längeren Zeitraum - ca. 3 Wochen erstmal schön. Parallel dazu hält man das Umfeld sauber von Essenresten, Futterabfällen oder Tierfutter überhaupt. Der Tag wo das Gift gefressen oder wo sie in Massen durchrennen, kommt.
Aber VORSICHT. Wer noch nie Ratten wirklich bekämpft hat, der rufe bitte einen Kammerjäger an. Denn auch andere Tiere gehen an Rattengift elend zugrunde!!! Außerdem sollten die Kadaver, sofern sie gefunden werden, fachgerecht beseitigt werden.

Solche Fallen sind gut, für den, der diese auf den Markt bringt und verkauft.
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@ Weizenkeim #
Hi Weizenkeim,

Gift würde ich nicht über alles stellen, denn bei grossen Populationen ist es zwar das einzige Mittel, aber der Mensch vergiftet genug Dinge in der Welt. Im Gegensatz zu Schlagfallen können hier nur Ratten in den Tunnel und es werden weder Igel, Katzen und Vögel gefangen, die normalerweise in den Schalgfallen enden. Bei massive Rattenvorkommen ist der Schädlingbekämpfer nicht schlecht, aber bei kleinen Populationen schießt Du ja mit Kanonen auf Spatzen!

Weizenkeim schrieb:

Ich habe die Feststellung gemacht - Ratten meiden jegliche Form von Fallen. Ratten zu bekämpfen ist ein wirklich schwieriges Unterfangen, selbst wenn sie noch so invasiv und massig auftreten. Ratten erfassen sofort Veränderungen auf ihren Wegen und Futterplätzen und meiden diese u.U. länge Zeit. Köderboxen werden oft erst nach Wochen angenommen. Eine Ratte in einer Schlagfalle ist ein Glückstreffer. Schlagfallen halte ich persönlich für nutzlos, das einzige was drin sitzt sind andere Tiere. Und das muss nicht sein.
Ratten bekämpft man nur wirklich mit Gift. Fraßgifte sind nicht schlecht, Kontaktgifte aber besser. Vorher sollte man sich aber mit den " Lieblingen " arrangieren um einen höchstmöglichen Effekt zu erzielen, d.h man Füttert sie über einen längeren Zeitraum - ca. 3 Wochen erstmal schön. Parallel dazu hält man das Umfeld sauber von Essenresten, Futterabfällen oder Tierfutter überhaupt. Der Tag wo das Gift gefressen oder wo sie in Massen durchrennen, kommt.
Aber VORSICHT. Wer noch nie Ratten wirklich bekämpft hat, der rufe bitte einen Kammerjäger an. Denn auch andere Tiere gehen an Rattengift elend zugrunde!!! Außerdem sollten die Kadaver, sofern sie gefunden werden, fachgerecht beseitigt werden.

Solche Fallen sind gut, für den, der diese auf den Markt bringt und verkauft.

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@ Geniesser #
Bei einer Bekannten haben sich Ratten eingefunden, als sie Igel und Vogelfutter ausgebracht hat.
Kaum hatte sie die Fütterung eingestellt, waren die Ratten wieder weg.
Nix zu fressen, dann hauen sie doch von alleine wieder ab, oder täusche ich mich da?

grüsse geli
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@ geli59 #
geli59 schrieb:

Bei einer Bekannten haben sich Ratten eingefunden, als sie Igel und Vogelfutter ausgebracht hat.
Kaum hatte sie die Fütterung eingestellt, waren die Ratten wieder weg.
Nix zu fressen, dann hauen sie doch von alleine wieder ab, oder täusche ich mich da?

grüsse geli


vermutlich ja, nur auf einem Bauernhof finden sie immer was zu fressen. .

Ich kenn genau die Wege von denen sie herkommen. Die kommen zum Fressen und verschwinden dann wieder in der Kanalisation.

Melkt die Bäuerin alle Kühe - hat der Bauer keine Mühe
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