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Naturgarten allgemein
Forum: Naturgarten allgemein
Alles zum naturgemäßen Anbau

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September 2006 Juli 2007 Oktober 2007
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Hallo,
ich lese schon seit einiger Zeit ganz begeistert eure Beiträge und nun dachte ich mir ich frag euch mal um hilfe was meinen " Garten" betrifft.
Ich bin absoluter Neuling auf dem Gebiet. Hab bis auf ein paar Kräuter früher mal auf dem Balkon ziehen null erfahrung. Nun bin ich seit 1 1/2 Jahren stolzer Besitzer eines Häuschens mitten im Wald und 4000 qm Grund dazu. Es gab schon einige eingefasste Beete,aber diese sind alle völlig verwildert, voll mit Moos und Gras und Lupinen.
Ich habe nun im Herbst 2006 ein ca 100qm großeses Stück Wildfläche (Wildkräuter,Hecken,kleinere Bäume, Gras und Moos) abgesteckt und mehrfach umgegraben, Wurzeln der Lupinen und aller unerwünschten Gewächse weitestgehend entfernt. Im letzten Jahr hab ich dann auf Anraten eines Freundes Kartoffeln und Kürbisse gepflanzt. Sinn und Zweck war es gewesen das das Kartoffel,- und Kürbisskraut die Unkräuter möglichst unterdrücken soll. Der Plan ist jedoch auf Grund des kalten und nassen Sommers hier fehlgeschlagen. Die Kartoffelernte war mehr als Mau und Kürbisse hab ich gleich gar keine gesehen und auch der eigentliche Zweck die unterdrückung des Unkrautes durch das übig wuchernde Kartoffelkraut ist ins Wasser gefallen.Nun hab ich mir schwarze Folie geholt um damit die Unkräuter zu unterdrücken. Ich möchte das Stück Land gerne zu einem Gemüsegarten entwickeln, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht wo ich anfangen soll. Im moment sprisst es überall grün und wild, Grad und Moos überwuchert wieder alles und ich bin bald am verzweifeln.
Wo fang ich an und wie fang ich an? Alles mit einer Fräse umgraben, Kuhmist ausbringen und dann die schwarze Folie wieder drauf um die vielen Unkräuter zu unterdrücken. Das ist mein Plan, Aber....hilft das auch? Nutzt das was? Kann / soll ich in dem Jahr überhaupt schon was sähen? Ich hab so viel gelesen und so viel gehört, das ich völlig verwirrt bin. Einer sagt "bloß keine Bodenfrüchte in den ersten Jahren. Das wird nix wegen der Nemathoden die noch im Boden sind." Dann heißt es wieder "gut das du Jahrelang Lupinen hattest dadurch ist der Boden nun schön locker und die Nemathoden sind alle weg" Mhm. Ich denke mir es gibt bestimmt einen Weg um ein bisher völlig verwildertes Stück Land zu einem brauchbaren Garten zu verwandeln. Nur wie? Wo anfangen und mit was?
Ich hoffe ihr könnte mir ein paar gute Tipps geben
Danke schön

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Hallo Daylina,
wir haben in einem ähnlichen, sehr hoffnungslos aussehenden Fall in unsrem Vorgarten alles umgegraben und so weit es ging, auch Unkräuter, wie Quecken, entfernt. Dann haben wir eine ungefähr 20 cm starke Schicht Pferdemist aufgetragen, angefeuchtet und mit einer schwarzen Mulchfolie zugedeckt mindestens zwei Monate lang liegen gelassen und danach den Boden mit einer Grabegabel durchgearbeitet, um noch Restbestände von Wurzelunkräutern zu entfernen. Wir hatten einen herrlich , krümlichen Boden, der aber sehr nährstoffreich ist, also z.B.zunächst nicht für Möhren geeignet, sondern für Starkzehrer.

Ein so großer Garten im Wald ist ja ein Traum, in dem Du Dich nach und nach zurecht finden wirst. Wenn Du nicht in Arbeit ersticken willst, mache alles so naturnah, wie möglich.
Sehr gute Erfahrungen bei Gemüsebeeten haben wir übrigens mit der Anlage von Hochbeeten gemacht. Das war einmal viel Arbeit und zahlt sich jetzt durch gute Erträge und einfache Handhabung aus.

Wie sieht es eigentlich mit dem Schattenwurf in diesem Gartenteil aus?
Es grüßt Myo
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Beitrag bearbeitet von wovo am 01.03.08 um 17:30 Uhr.
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Deine Erde sieht sehr humusreich und locker aus.

Ich würde SOFORT anfangen mit dem, was ich anbauen will.

Einzig die Beete, wo Du was säen willst, ist es wichtig, das möglichst wenig Wildkräuter gleichzeitig mit z.B. den Möhren keimen, dann bekommt man Probleme.
Aber ALLE Pflänzchen (Salate, Kohlarten, Zucchini, Tomaten, vorgezogene Gurken etc. kannst Du gleich in einen von groben Wurzeln befreiten Boden setzen. Später aufkommene Wildkräuter werden - sofern sie stören, dann wenn sie stören, rausgerissen.
Kartoffeln würde ich halt noch mal auf einem Problemeck versuchen. Wenn die gut gedeihen, kannst Du dort als Nachzucht z.B. Feldsalat säen

Ich hoffe, Du hast in Deinem aber auch ein Plätzchen, wo mehrere Stunden die Sonne hinscheinen kann
Je weniger Licht, desto problematischer wird es für viele Kulturpflanzen

Ach so, was auch sicher nicht verkehrt ist : lass Deinen Boden mal untersuchen. Dann bekommt man eine Analyse des Bodens - mit Düngeempfehlung.
Gewisse Indizien geben oft die vorhandenen Wildkräuter: z.B- Brennessel: sticktstoffreicher Boden, aber genauer ist eben doch eine Bodenanalyse (die man gezielt für bestimmte Gartenbereich machen lassen solle : in Deinem Fall eben für einen Nutzgarten - weil bei der Düngeempfehlung die Nutzung des Gartens berücksichtigt wird.)
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