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Plauderecke
Forum: Plauderecke
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Mondkalender

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Mondkalender
Hab von einigen Leuten gehört, dass sie nach dem Mondkalender gärtnern. Deshalb bin auch grad am überlegen, ob ich's auch mal ausprobieren soll. Wie sind denn eure Erfahrungen? Oder haltet ihr das alles für Hokuspokus?

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Mir hat das noch keiner logisch erklären können

Meine Logik: wenn ich jetzt was sähe - und die Mondanziehungskraft nach oben wirkt (wirkt die nicht eigentlich bei allen Mondphasen identisch stark ???) - wirkt diese Kraft ein paar Stunden später genau entgegengesetzt - dreht sich der Mond doch um die Erde.
Und - ist tatsächlich der Aussaat-Termin von Bedeutung - sollte nicht der Termin der Keimung bedeutsam sein ????


Was feststeht - wer so genau vorgeht - also die Saat genau plant - tut sicher auch ALLES, damit diese Planung gelingt - die Aussaat wird sicher BESSER vorbereitet und exakter (Tiefe - Abstand - Bodenvorbereitung - angießen) durchgeführt als ich es mache - der den Samen mal schnell in/auf den Boden wirft
Das dürfte der gleiche Effekt sein, wie Leute, die wohl mit Ihren Zimmerpflanzen sprechen - die nehmen sich dann einfach mehr Zeit - kümmern sich mehr um Ihre Pflanzen - achten auf genauere Wasser- und Düngergaben, sehen schneller, ob den Pflanzen was fehlt ...... das sprechen dürfte den Pflanzen egal sein - aber der damit verbundene Mehr"aufwand" wird sich positiv auswirken
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Das kann ich mir gut vorstellen, dass der "Mehr-Aufwand" einen großer Einfluss auf das Wachstum der Pflanze hat. Aber was ich mir immer denke: Viele Menschen "spüren" den Mond, vor allem was den Schlaf betrifft. Da könnte es doch leicht sein, dass der Mond auch Einfluss auf die Pflanzen hat. Außerdem gibt es Studien, die das belegen sollen (aber wahrscheinlich gibt es genauso viele, die das Gegenteil sagen). Deshalb bin echt gespannt, ob es hier einen gibt, der sagt: Meine Pflanzen wachsen viel besser, weil ich mich nach dem Mondkalender richte.
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Wir haben hier Nachbarn, die auf den Mondkalender schwören und behaupten, sie hätten Erfolg damit.
Nachprüfen kann man es nicht, denn sie nehmen ja keine Parallelussaaten zu anderen Zeitpunkten vor. Und dann spielt ja das Wetter noch eine große Rolle - und die eventuellen Schädlinge, die so eine Aussaat trotz Mond ganz schnell zunichte machen können.
Tatsache ist, das Bohnen, zu unterschiedlichen Zeiten (in 3-Tages-Abstand) gelegt, unterschiedlich schnell keimen, das haben wir schon festgestellt - welche Faktoren da aber eine Rolle spielen, Wärme, Sonne, Mond, Nässe - das kann ich nicht wirklich sagen.
Die von wovo beschriebene Logik spielt sicher eine sehr große Rolle.

Also einfach mal ausprobieren?
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Ich beim Anlegen meines Gartens sehr auf die Mondlehre geachtet und muss sagen ich hab den Erfolg gesehen. Ein Blumenbeet das ich bei zunehmendem Mond angelegt und auch bepflanzt habe war schon nach wenigen Wochen superschön. Bei einem zweiten war Neumond und dieses Beet brauchte wirklich ewig bis alles richtig angewachsen war.
Ein netter älterer Herr aus der Nachbarschaft der sehr auf den Mond schwört, hat mir erzählt das er den Tag vor Neumond, an Neumond und den Tag nach Neumond überhaupt nix im Garten macht.
Ich versuche seit diesem Jahr auch mich etwas daran zu halten und hab mir auch einen Mondkalender besorgt um mich besser danach zu richten.
Ich hab aber definitv festgestellt das das Unkraut wenn es bei abnehmendem Mond gejätet wird nicht so schnell nachkommt und auch besser verrottet.
Die Mondmethode ist für mich als junge Gärtnerin die noch ihre eigenen Erfahrungen machen muss aber auch ein guter Wegweiser. Allerdings erfordert das einlesen und immer wieder nachlesen viel Zeit und man sollte auch ein kleines Tagebuch anlegen und seine Erfahrungen aufschreiben damit man auch Erfolge sieht und geniessen kann .

Viele liebe Grüsse

Lisi
Wer klug ist kann sich immer noch dumm stellen, das Gegenteil ist schon etwas schwieriger!
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Hi,
es gibt da ja durchaus auch Unterschiede. So beachtet der Aussaatkalender nach Maria Thun nicht nur den Stand des Mondes, sondern z.B.auch der anderen Planeten. Dies alleine macht aber den Erfolg sicher nicht aus - mindestens genauso wichtig ist der verantwortungsvolle Umgang mit der Erde z.B. auch in Bezug auf Düngung (z.B. Pflanzenpräparate), Fruchtfolge usw.
Dies unterscheidet u.a. die biologisch-dynamische Anbauweise von anderen biologischen Anbauweisen. Manchmal ist es mir gelungen, diese Dinge eine ganze Saison lang zu beachten - dann waren die Resultate in der Tat recht beeindruckend.

Liebe Grüße
framabra
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Ich kann mich dem was hier geschrieben wurde nur anschliessen. Es ist sicher was dran, wenn auch nicht erklärbar. Aber seien wir mal ehrlich: wenn ich Unkrautjäten oder Fensterputzen sollte und überhaupt keine Lust habe und ich sehe im Mondkalender dass der Mond nicht im richtigen Zeichen steht, dann hab ich doch ein viel weniger schlechtes Gewissen es nicht zu tun. Das ist doch die beste Entschuldigung, oder?
Ich lebe nicht um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.
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Beitrag bearbeitet von wovo am 27.10.07 um 17:21 Uhr.
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Hatte letzte Woche eine Bericht über die Auswirkung des Mondes in "Welt der Wunder" gesehen.

Dort wurden die Ergebnisser vieler vieler Untersuchungen zum Mond gebracht: Ergebnis: Wissenschaflich lässt sich KEINE Auswirkung des Mondes auf Pflanzenwuchs, Haarwuchs etc. bringen.

So ist man dann z. B. an Hebammen herangetreten, die meinten, dass bei Vollmond besonders viele Geburten zu verzeichenen sind... und hat die doch mal gebten, ihre Unterlagen GENAU durchzugehen und auszuwerten.... nach der Auswertung waren die doch selbst leicht verdutzt ..... es gab gar KEINE Unterschiede bei den unterschiedlcihen Mondständen.. man hat halt nur gedacht (geglaubt) .....

Wie von mir auch vermutet, das mit der Anziehungskraft ist Nonsens - die ist vollkommen identsich bei Vollmond und bei Neumond - heißt jeden Tag vollkommen gleich !!!. Einzig, das das LICHT ist halt unterschiedlich , ist es bei Vollmond recht hell (wenn der Himmel Wolkenfrei ist) ...
Also mit mehr Anziehungskraft und hochziehen von Wasser an Vollmond ist absoluter Blödsinn !

Auch die Anziehungskraft und die Einwirkung auf Ebbe und Flut durch den Mond sei minimal. Die Hauptwirkung sei überwiegend durch die Erdbewegung selbst gegeben.
Dazu käme, das ein gewisser Einfluss tatsächlich auf rießiege Flächen gegeben ist, wie eben die Ozeane - aber das es schon Null Auwirkung auf z.B. Seen gäbe. Je kleiner die Fläche, desto minimaler ein Einfluss durch den Mond.

Der Mensch ist - leider - nur allzu gläubig - Er will ganz einfach an etwas glauben , und dann tut er es auch - Das mögliche positive/negative Ergebnisse auch mit/ohne Mond zustandegekommen wären - und an ganz anderen Bedingungen gelegen haben (unterschiedliche Temperaturen, unterschiedlicher Samen, unterschiedliche Bodenqualität, unterschiedliche Bodenfeuchtigkeit und und und.... das wir irgnoriert - spielt ja auch keine Rolle - der Mond alleine machts


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Man hat geglaubt, aber die "Wissenschaft" (Wessen? Welche?) hat nichts herausgefunden.....

Tja, Wissenschaft ist kein Glaube, oder etwa doch?
"Der große Mann ist ein Unglück für das Volk." - Konfuzius
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Glaube ist WUNSCHDENKEN..... Wissenschaft weiß viel , wird immer mehr wissen , aber die Zeit für den Menschen wird nicht ausreichen , alles mögliche Wissen anzusammeln.....

aber Wissen durch Glauben zu ersetzten - und das geschieht hier - , das macht keinen Sinn, nein, das ist GEFÄHRLICH (na ja, weniger im Gartenbau, mehr in Glauben an einen Gott - in dessen Auftrag dann nämlich Menschen getötet, gefoltert, misshanndelt , bescnitten, gesteinigt, unterjocht und und und werden).

Ich habe Angst vor "Glauben"
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