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Rosen
Forum: Rosen
Rosenliebhaber treffen sich hier!

Rosenblüte, du schöne...

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Rosenblüte, du schöne...
Welche vorbeugende Pflegemaßnahmen könnt ihr empfehlen?

Was kannich i.M. tun, um die Roen vor den bekannten Schadbildern zu bewahren?

Mit sonnigen Grüßen

Fietje

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Hallo Fietje,

meine Rosen haben einen sonnigen, luftigen Platz, können sich frei entfalten und stehen nicht zu eng. Das verhindert schon mal, dass zu viel Wasser auf den Blättern "hängen bleibt". Damit der Mehltau nicht ganz so viel Angriffsfläche erhält. Die Füße sollten feucht gehalten werden, nie austrocknen aber auch nicht überschwemmt werden.
Um den Läusen ein wenig Einhalt zu gebieten habe ich Lavendel dazwischen gepflanzt.
Wichtig ist auch das Düngen. Das stärkt sie schon mal gegen evtl. Angriffe. Ich dünge sie mit der Haselnussblüte (auch Korkenzieherblüte), also ca. März und dann noch mal im Mai und im Herbst. Auf Kaliumreichtum achten.

Welche Art(en) von Rosen hast Du denn (oder willst Du die noch setzen?) dann könnte man vielleicht noch näher auf diese eingehen?

Langeweile ist etwas, was die Natur nicht kennt,
sie ist eine Erfindung der Städter. H.Hesse
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@ himbeerbaer #
[quote]himbeerbaer schrieb:

Ahoi himbeerbaer,


es sind Rambler, Strauchrosen, Kletterrosen, historische Rosen und Heckenrosen in sehr großflächiger Aufteilung gepflanzt. Natürlich auch mit Lavendel als Unter-Und Beipflanzung.

Meine Sorge ist, die typ. Rosenschadbilder wie Sternruß, Mehltau echt oder falsch gut in den Griff zubekommen

Glück auf

fietje
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Ich hab da auch viele Informationen gesucht und letztendlich bleibt einem wohl nicht viel, wenn ein Schadbild erstmal auftaucht. Ich versuche daher ebenfalls, schon vorab die günstigsten Bedingungen zu schaffen.
Hatte mir folgendes aus dem Web abgelegt, vielleicht kannst Du Dir da auch ein paar Infos abzweigen:

Sternrußtau (Diplocarpon rosae) ist eine der bedeutendsten Pilzerkrankungen an Rosen und unterscheidet sich von den anderen Pilzen dadurch, dass die Sporen nicht flugfähig sind. Während Echter und Falscher Mehltau sowie Rosenrost durch den Wind verbreitet werden, sind Sternrußtausporen an den Boden gefesselt und können nur durch Wassertropfen hoch und auf die Blätter geschleudert werden. Daher beginnt der Befall meist von unten und macht sich nur allmählich in höheren Regionen breit; und in regenreichen Sommern ist der Befall ganz besonders stark. Leider haben die meisten Rosensorten dem wenig entgegen zu setzen, sogar etliche Wildrosen sind davor nicht gefeit. Grundsätzlich empfiehlt es sich, bei der Auswahl auf geprüfte Sorten zurückzugreifen. Bei so genannten ADR-Rosen (eine Neuheitenprüfung) kann man davon ausgehen, dass sie überdurchschnittlich gesund sind, wenn sie aus der Zeit nach 1988 stammen (bis dahin wurde noch gespritzt). Von Resistenz reden die Züchter aber gewöhnlich nicht.

Natürlich muss der Standort stimmen, möglichst luftig und mit einem Minimum an sechs Stunden voller Sonne. Der Boden sollte am besten lehmig-humos, durchlässig und ohne Staunässe sein. Regelmäßige Düngung fördert die Vitalität ungemein, am besten gleich im Frühjahr damit beginnen. Von den Mineraldüngern ist Blaukorn ausreichend, denn er enthält Stickstoff und Kalium in etwa gleichem Verhältnis. Sie können aber auch Langzeitdünger nehmen oder einen organischen Volldünger. Eine 5 bis 10 Zentimeter dicke Schicht groben Kompost, wie man ihn von Kompostierwerken bekommt, hält den Boden feucht und Unkräuter fern. Außerdem deckt man damit Pilzsporen ab, die auf dem Boden lauern.

Bei Beet- und Strauchrosen hält der Schnitt im zeitigen Frühjahr (Ende Februar/Anfang März) die Triebe gesund. Wenn Sie sicher gehen wollen, entfernen Sie noch jetzt im Winter alle grünen Blätter, damit diese nicht gleich den Neuaustrieb infizieren können. Bei Hochstamm– und Kletterrosen sollte das in jedem Fall gemacht werden. Auch möglichst alles Laub vom Boden entfernen und vernichten. Schließlich gibt es Stärkungsmittel, die – regelmäßig angewendet – nachgewiesenermaßen den Befall mindern können, wenn man beim Neuaustrieb schon damit beginnt. ...
(aus: www.wdr.de/tv/ardheim...)

Du kannst es mit Stärkungsmitteln auf pflanzlicher Basis versuchen (kann man kaufen oder selbst herstellen). Eine Mischung aus Brennessel, Acker-Schachtelhalm, Knoblauch, Rainfarn, Beinwell z.B. stärken die Rosen schon von vornherein recht gut.


Langeweile ist etwas, was die Natur nicht kennt,
sie ist eine Erfindung der Städter. H.Hesse
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@ Fietje #



Ahoi himbeerbaer,

Vielen herzlichen Dank für deine sehr erschöpfenden Tipps, habe mir heute noch Rezepturen für verschiedene Kräuterjauchen besorgt.

Glück auf und ein wundervolles Wochenende

fietje[/quote]
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Beitrag bearbeitet von wovo am 15.03.08 um 20:30 Uhr.
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Könikin von Dänemark
Ich kann allem, was Himbeerbaer sagt, zustimmen.

Aber die Angabe "historisch" "englische", "Rambeler! alleine hilft bei weiten nicht.... innerhalb dieser Gruppen gibt es GRAVIERENDE Unterschiede in der Krankheitsresitenz von Rosen.

David Austin - DER Züchter Englischer Rosen - hat in einem Buch seine eigenen Züchtungen mal auf alle wesentlichen Vorzüge erörtert : Schönheit, Duft und Krankheitsresitenz ..... d.h., auch er warnt davor ..... bestimmte Rosen nur für OPTIMALE Standorte zu wählen.

Im Zweifel, kaufe nicht nur nach optischen Geischtpunkten (was wir Anfänger doch i.d.R. machen)..... mache dich schlau, welche Rosen krankheitsresitent sind.

Das ist eine Wissenschaft für sich - hängt nämlich davon ab, welche "Gene" vererbt wurden... wo kamen die Eltern her, was hielten die aus........

Eine Art kann oft als krankheitsresitent einstufen: EINMAHLBÜHENDE Sorten !!!!!!!!
Das sind die Sorten, deren Ahnen auch in nördlichen , ungemütlicheren Gegenden ihren Ursprung haben, und auf unsere Verhältnisse eingestellt sind.
Meine "Königin von Dänemark" - Bild - hat - seit vielen Jahren - die sie - an nicht mal optimalen Standort - in meinem Garten stehen, nie den Hauch einer Krankheit angezeigt
Und - ich spritze NICHT...., mache NIX vorbeugend .... was nicht von alleine klar kommt - fliegt wieder raus

Jemand, der sich auf krankheitsresitente Rosen spezialisiert hat, ist der Autor meiners Lieblings-Rosenbuches "Gärtnern mit Alten Rosen", John Scarman, der hier in Deutschland, am Bodenseee, aktiv ist: John Scarman auf Haus Ettenbühl
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@ wovo #
[Alles fliegt raaus,

so radikal geht es bei mir nicht zu.

Abseits im Garten befindet sich ein Lazarett, und siehe da manchmal geschieht ein kleines Wunder...[icon=eek]

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