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Naturfotografie
Forum: Naturfotografie
Womit und wie fotografiert man am besten im Garten ...

Fragen zur Fototechnik

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Fragen zur Fototechnik
wovo schrieb:

Hallo Matthias - gerade dafür sind sie NICHT geeignet.

Von Makro spreche ich, wenn ein Objektiv einen Abbildungsmaßstab 1:1 erreicht. D.h., wenn ein Objekt, das identisch groß ist wie der Sensor in der Kamera, formatfüllend aufgenommen werden kann.
Selbstverständich nehme ich mit meinen Makro Objektiven (ich verwende 2: 60 und 200mm) auch anderes auf - auch für Portrait ist ein 60mm Makro geeignet .
Die Makro-Funktion der Kompaktkameras hat zwei große Nachteile.
Einen Nachteil versuchen die einem sogar als Vorteil zu verkaufen:

1
Man muss ZU NAHE ran an das Objekt, um im Makro-Modus zu arbeiten.
Ich will doch aber weit weit weg vom Objekt - und es trotzdem 1:1 aufnehmen - WEIL: ich dann z.B. eine Fliege aufnehmen kann, der ich doch nicht auf 3 cm auf den Leib rücken kann ohne das die vondannen fliegt.
Und - wenn ich so nahe ans Objekt gehe - beschatte ich es ggf. selbst, oder kann schlecht blitzen, falls es mal notwendig sein sollte....

2
Man kann deutlich schlecher mit der Tiefenschärfe spielen wie mit richtigen Makro-Objektiven. Ich lege Wert darauf, bei Makros, damit sie ruhiger wirken, den Hintergrund verschwimmen zu lassen ... so weit, dass nur noch der vorwiegene Hintergrundfarbton zu sehen ist, aber nichts konkretes mehr.
Das ist mit Kompakten kaum möglich.

Aber zur SLR- Fotografie : bleibe bei Deinem System. Allzuviele kaufen sich eine SLR ... (genaugenommen wird ja zunächst NUR der Kamerakörper - und Objektive extra - verkauft) mit einem "Kit-Objektiv". Damit ist man - was Otto-Normalfotografierer angeht - eher schlechter dran als mit eine guten Kompakten.
Es macht nur Sinn, eine SLR zu kaufen, wenn man MEHRERE Zusatzobjektive dazu kuaft (wie z.B. eben ein Makro ... oder ein Superweitwinkel ... oder ein Supertele und und und.... denn in 1. Linie ist die Vielseitigkeit der zu verwendenden Objektive (an die man wiederum Spezial-Filter / Zwischenringe etc. setzen kann) . Kaufe bitte niemals eine SLR, wenn Du nicht vorher weißt, dass Du Objektive dazukaufen willst, die Dir ein Spektrum bieten, dass Dir Deine Kompakte nicht bietet - und , das geht dann wirklich in Geld :-

Matthias schrieb:

Hallo, Wolfgang,

hier lernt man ja mehr als in 1 Jahr Flickr . Genau aus den Gründen hab ich mich auch für meine Panasonic DMC FZ30 entschieden. Da eine SLR (EOS 350D) mit vergleichbaren Objektiv mindestens 700 € mehr gekostet hätte bei vielleicht etwas besserer Bildqualität aber nicht viel mehr Möglichkeiten.

Deine Erklärung zum Makro war sehr aufschlussreich, also kann man bei den Kompakten nur vom Makromodus sprechen. Aber selbst mit dem kann man als Otto-Normalfotografierer Fotos schießen die vorher nur mit sehr teurer Ausrüstung möglich waren. Nur eben keine Fliegen


(



Um nicht zu weit vom Thema abzuschweifen hab ich mal ein neues Thema eröffnet .

Noch mal zum Thema Makro.

Bei meiner Kamera hab ich das 12 fach Leica-zoom objektiv dran. Im Makromodus verändert sich innen irgendwie die Linsenstellung.
Ist das dann eher mit einem Makroobjektiv vergleichbar? Denn ich kann auch auf weitere Entfernungen noch scharf fotografieren.

Bei normalen Kompaktkameras kann man ja im Makromodus meist nur in einem engem Bereich von 5-20 cm zum Objekt fotografieren.

Andere Positionen hab ich bisher bewusst noch nicht ausprobiert denn, Makro hieß für mich bis heute nah ran gehen

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Fliege
Matthias schrieb:

engem Bereich von 5-20 cm zum Objekt fotografieren.

............denn, Makro hieß für mich bis heute nah ran gehen


Nicht das "nahe ran gehen" ist das Kriterium für eine Makro-Objektiv - sondern der Abbildungsmaßstab. Ein "richtiges" Makro bietet einen Abbildungsmaßstab eins zu eins. Nehmen wir mal an, der Sensor der Kamera wäre identisch groß wie eine Streichholzschachtel (er ist kleiner !!!) dann bekommt man diese Streichholzschachtel exakt auf's Bild.
Selbstverständlich hat jedes Makro-Objektiv eine bestimmte Entfernung, wo genau dies möglich ist.
Nur - bei speziellen, für die Makrofotografie entwickelten Objektiven - werden ganz verschiedene Brennweiten angeboten.
So muss ich mit einen 60mm Marko relativ nahe ran (darf/muss aber immr noch um einiges weiter vom Objekt wegbleiben als bei Makro-Modus von kompakten - nämlich 22cm ) ... es gibt aber auch längerbrennweitige Makros - das nächste ist das 105mm (Mindestabstand: 31cm und dann noch das 200mm Macro - (Mindestabstand: 50cm)
(Die Daten gelten für Nikkor-Objektive - andere Firmen haben teils was die Brennweite angeht leicht abweichende Modelle).

Wichtig hierbei:
um die geannnte Streichholzschachtel (so die denn identisch groß wäre wie der Sensor) vollvormatig aufzunehmen, muss ich mit einem 60mm Makro 22 cm ran ans Motiv und um das SELBE Ergebnis zu erzielen muss ich mit dem 200mm Makro einen ganzen halben Meter Abstand halten

Einen Nachteil der langbrennweitigen Objektive darf nicht unterschlagen werden - wie bei Tele üblich, verringert sich die Schärfentiefe ... und es ist schon ganz schön schwer, eine Insekt komplett scharf abzubilden.
I.d.R. geht das nur mit Stativ und langen Belichtungszeiten oder mit hoher ASA-Zahl.

Um bei der im anderen Strang schon mal erwähnten Fliege zu bleiben - siehe Bild - konnte ich über 50 cm entfernt bleiben (Aufnahme mit Stativ) - das ist noch nicht Abbildungsmaßstab 1:1 .

Ach so - ganz wichtig: Makro-Objektive lassen sich als ganz normale Objektive ihrer Brennweite verwenden .... !

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Danke für die reichhaltigen Auskünfte, mal sehen ob ich was umsetzen kann, oder ob die Kamera dafür doch nicht so geeignet ist
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Blaubeeren
So ich hab es ausprobiert und, muss sagen es funktioniert wirklich nur wenn man sehr nah rangeht.

Mal sehen, seit ich die Diggi-cam hab ist mein Fotoeifer wieder voll entbrannt. Leider fehlt mir die Zeit um wirklich weiterzukommen.

Was denkst du, wenn schon SLR, reicht dann eine Kamera alla EOS 400 D aus oder eher doch eine Vollformatkamera?l
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ich habe mir gerade mal die technischen Daten der Canon EOS 400 D angeschaut .

Was mir einzig fehlen würde: Spotmessung , auch mit jedem der 9 Autofokusfelder - da ich , gerade in der Makrofotografie - überwiegend mit Spotmessung arbeite.
Ich fotografiere mit der Nikon D200 und möchte die Möglichkeit nicht mehr missen, die Spotmessung auf jedes der 11 Messfelder zu legen ... früher habe die Spotmessung nie benutzt

Ansonsten wirst Du damit sicher sehr gut bedient sein

Gib das Geld dann auch erst mal für GUTE (Lichtstarke) Objektive und ein wirklich gutes Stativ aus aus...... irgendwann später kannst Du ja noch mal - wenn denn wirklich reizt - auf einen besseren Kamerabody wechseln..... die guten Objektive kannst Du aber immer verwenden !
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Hallo,

ich hab mich jetzt noch mal ein wenig mit der SLR Technik befasst, ist aber nicht so das ich die nächsten Monate unbedingt was anschaffen will, habe aber trotzdem mal noch ein paar Fragen:

Was ist von den Super-Zoom Objektiven speziell von dem Tamron 18-250 mm [www.tamron.de]


Im Prinzip gafallen mir große Zoombereiche, aber was sagt der Profi dazu.
Als Laie sehe ich das es nicht besonders Lichtstark ist, ist das in der Praxis ein großes Problem ?
Es hat den Zusatz Macro, kann man damit ein Macroobjektiv ersetzen Nahgrenze liegt bei 46 cm.

Zu meiner analogen SLR hatte ich damals zwei Objektive 28-80 mm und 80-200 mm gerade im Urlaub war es meist nervend beide Objektive mitzuschleppen. Deswegen hab ich mir dann ein gebrauchtes Tamron 18-200 mm angeschafft.

Was wären die Objektivempfehlungen für den Einstieg ?

Mfg
Matthias
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Matthias,

wenn Du Dich für die Fotografie mit Spiegelreflex entscheidest, dann doch, dass Du NUR mit diesem System die enorme Bandbreite an Brennweiten und Zubehör (Filter z.B.) nutzen kannst.
Selbstverständlich kann, MUSS man, da Kompromisse eingehen und Zoom-Objektive nutzen. Man kann ja schlecht 20 und mehr Objektive mit sich rumschleppen.

Wenn Dir aber schon "mehr als ein Objketiv" zu viel sind : Schmeiß die SLR weg, kaufe Dir keine kompakte !!!! Sorry , klingt hart, ist aber so!

SLR sind NUR für engagierte Hobbyfotografen interessant. Engagiert heißt aber auch: 3 UND MEHR Objektive bei sich zu führen!!!
Ein Objektiv mit der von Dir genannten Bandbreite an Brennweiten hat dieverse Nachteile:
Lichtstärke - Verzerrung in äußeren Bildbereichen - falls es sich um ein Objektiv mit Antiverwacklungssystem handelt: irre hoher Engerieverbrauch.

Drei "Normalzooms" und eine "Makro" sollten zur Grundaustattung gehören:
12-24mm // 24-120mm // 80-400mm // plus ca. 90mm Makro.. und dann, je nach Situation aussuchen, was man mitnimmt.

Für meine Dienstreise nach Madrid hatte ich mich für das 12-24mm und das 24-120 mm entschieden - und noch ein 50mm / 1.4 für "Notfälle" eingpackt (wiegt nix ) - das war für eine Stadt die optimale Entscheidung. Ein Tele hat mir nie gefehlt!.

Je größer der Brennweitenbereich desto größer die Kompromisse: geringe Lichtstärke, Verzeichnung, Energieverbrauch, falls die geringe Lichtstärke mit Antiverwacklungsmodus ausgeglichen werden soll).

Kaufe lieber einige, dafür aber qualitativ hochwertige Ojektive...... oder nimm eine kompakte des gehobenen Preissegments, dann brauchst Du keine weiteren Objektive mehr

Ach so, ein SEHR wichtiges Zubehör auf meiner Madridreise war der WINKELSUCHER (Kamera z.B.a uf den Boden stellen und von oben in den Sucher blicken ... habe ich SEHR oft eingesetzt !!! --- mach den mal auf eine Kompakte. Bei den Kompakten wird da dann ausgeglichen mit Kameras, bei denen man den Monitor schwenken kann ... die teuren Coolpix von ´Nikon haben so was !!!
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Hallo Wovo,

danke für die deutlichen Worte ,

und deine Empfehlungen, ich werde sie mir zu Herzen nehmen.

Die gute Kompakte hab ich ja erst mal, denke ich jedenfalls, bin jedenfalls zufrieden.

Aber gerade deine Fotos, wecken irgentwie das Interesse sich näher mit der Materie zu beschäftigen

Mfg
Matthias
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Matthias schrieb:

Aber gerade deine Fotos, wecken irgentwie das Interesse sich näher mit der Materie zu beschäftigen



Da ist die Fotocommunity natürlich eine gute Adresse.
Da habe ich so die eine oder andere Idee bekommen, gesehen, welche Blickwinkel andere Leute nutzen (der gefällt mir z.B. ausgesprochen gut:
[www.fotocommunity.de]

Die Mehrheit zeigt zwar recht banale Fotos .... aber da findest Du auch absolute Spitzenfotos.
Vielleicht einfach mal dort die Galerie-Fotos anschauen (ist zwar umstritten - ich mache da erst gar nicht mit - , die Galerie, aber viele der Bilder, die da reinkommen, sind tatsächlich Spitze):

[www.fotocommunity.de]
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blüte geknackte Nuss
Hallo,

ich hab jetzt noch mal in einem Fotobuch geblättert was schon eine Weile im Regal liegt, (man sollte halt auch mal reinschauen, nicht nur kaufen).

Da war zum Thema Macrofotografie die Rede von Nahlinsen und das die gerade gut zu Kompaktkameras passen. Also hab ich mir einen Satz bei e..y bestellt (erst mal die billigen zum probieren).

Heute haben wir einen ausführlichen Waldspaziergang gemacht und ich muss sagen, es funktioniert ganz gut. Ob nun der Abbildungsmaßstab stimmt weiß ich nicht, aber ich habe mit der 4+ Dioptrinlinse aus ca 25 cm mit 90 mm äquivalent Fotos geschossen die sonst nur aus 5 cm möglich bzw unmöglich gewesen wären.

Und ich denke auch das mit der Tiefenschärfe funktioniert besser.

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