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Naturgarten allgemein
Forum: Naturgarten allgemein
Alles zum naturgemäßen Anbau

Kahle Beete

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Kahle Beete
Ich bin erst seit Kurzem stolze Besitzerin eines eigenen Gartens und noch ziemlich unsicher, was die Gestaltung der Beete angeht. Auf jeden Fall bin ich ein Staudenfan und träume von einem Blütenmeer von April bis Oktober...ist das zu viel verlangt??? Wer kann mir Tipps geben, welche Stauden besonders schön und pflegeleicht - sozusagen für Anfänger - sind? Wir haben leider ziemlich sandigen Boden, der im Sommer knüppeltrocken wird. Gar nicht so einfach, fürchte ich...
Ich liebe das Leben

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Hallo Nela,

mit Sandboden - und trocken - da kann ich nicht wirklich mitreden.

Hilfreich wäre allerdings, wenn Du auch das Umfeld beschreibst, in das die Pflanzen eingebracht werden sollen (Lage Haus, gibt es Sträucher, Bäume die zu beachten sind. Wird das Grundstück von Hecken, Mauern etc abgeschlossen.....

Kannst Du vielleicht ein Bild der "Situation" hochladen ? Wäre sicher auch hilfreich
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Hallo wovo,

mache mich gleich nach Feierabend mit der Kamera auf und knipse das Chaos. Sträucher wachsen da jede Menge, Korkenzieherhasel, Forsithie, Flieder, Hartriegel, dann ein Pflaumenbaum und eine Zierkirsche. Das Haus ist in einiger Entfernung, Schatten wirft es nicht. Dafür grenzt der Garten direkt an einen Eichenwald, der viel Wasser zieht und am nachmittag Schatten bringt. Die Stauden müssen auf jeden Fall pflegeleicht sein!
Was für einen Garten hast du denn?? Spreche ich hier etwa mit einem Profi??

Gruß Nela
Ich liebe das Leben
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Hast Du platz für eine Blumenwiese ? Magerwiesen - das könnte bei Dir in Betracht kommen - sind pflegeleicht und blühen..... bis auf die paar Wochen nach der 1. Mahd bis die ersten Blumen wieder blühen..... recht dauerhaft und bunt.

Gewürzpflanzen blühen auch recht schön und sehen durchgehend schön aus:
Lavendel, Oregano- der einheimische tut's , Thymian, Ysop, - der einheimische tut's, Salbei (viele Sorten)

Gräser kommen mit trockenem Standort gut klar und bringen Abwechslung in den Garten. Die gibt es in allen Höhenund unterschiedlichsten Arten (Pampasgras und Blauschwengel und und und) von Samenständen

Dann alle Sedum (Fetthennen) Arten, die gibt es in kriechend bis zu 50 cm hohe Stauden...,

Königskerze (zweijährig - vermehrt sich aber an passendem Standort sehr sehr gut)

Yucca


HIER
kannst Du auch über die Suchfunktion "Lebensbereiche" Aussuchen und dann werden Dir passende Stauden für diese Lebensbreiche genannt.... ("Freifläche", "Steppenheide", "Steinanlagen", "Felssteppe" wären so Bereiche, aus denen Pflanzen für Deinen Bereich geeignent sind)



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Hallo Nela,

so schlimm ist das mit dem sandigen Boden nicht. Allerdings glaube ich, dass hier eher niedrige Stauden gedeihen und weiß ich nicht, ob Du lieber hohe Stauden willst? Heidekraut z.B. wird bis 50 cm hoch, ist unverwüstlich (es sei denn Du schickst Schafe drüber ) ist aber natürlich nur mit kleinsten Blüten versehen. In einem früheren Garten hatte ich mal Zwerglöwenmaul, blühte schön blau von Juni bis Herbst - das wäre doch schon mal was? Ist auch nicht gar so niedrig. Oder der Storchschnabel (Geranium), der lässt sich gut an sonnigen Gehölzrändern halten und hält Trockenheit aus.
Schau mal unter: [www.bio-gaertner.de] in der Pflanzendatenbank unter "Storchschnabel". Da findest Du vielleicht auch noch andere hilfreiche Vorschläge.

Im Übrigen würde ich einen schönen Komposthaufen anlegen (soweit noch nicht vorhanden) und immer ordentlich unterwurschteln, das hebt die Qualität des Bodens ungemein.
Langeweile ist etwas, was die Natur nicht kennt,
sie ist eine Erfindung der Städter. H.Hesse
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Geranium
Ja, an Heidekraut dachte ich auch schon (sandiger Boden ist sicherlich recht sauer, wie Heide es mag ?) . Wie kommt der mit der Trockenheit klar ?
Bei Heidekraut - lässt sich ja auch mit Erika kombinieren (dann blüht im Herbst und im Spätwinter/Frühjahr was) und alleine die Blattfahrben bringen durchgehend immer einen warmen Ton in den Garten - Sommer wie Winter - nur, bloß nicht einzeln setzten, wenn schon, dann gliotzen

Bei Geranium: Vorsicht: die meisten mögen es feucht ! Da muss man gut aufpassen, dass man die, die Trockenheit lieben auch auswählt
Ich habe viele Geraniumarten im Garten - einem relativ feuchten Garten.... in sonnigen bereichen ist es einigen schon wieder zu trocken. Ach so, daher auch eher halbschattig denn sonnig setzten.
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Ja, aufpassen muss man beim Kauf. Daher der Link vom Bio-gaertner, dort ist wunderbar verzeichnet, was, wie, wo...
Na, wenn das jetzt nichts wird mit dem sandigen Garten
Langeweile ist etwas, was die Natur nicht kennt,
sie ist eine Erfindung der Städter. H.Hesse
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Bin auch wieder da!! Ja, wenn das jetzt nix wird mit meinem Garten, dann weiß ich auch nicht. Drucke mir jetzt erst mal eure klasse Tipps aus und fange mal an zu planen!
Heide finde ich super schön, daran hatte ich ja noch gar nicht gedacht. Dabei wohne ich doch fast in der Heide...und Schafe haben sich bis jetzt noch nicht bis zu uns durchgeschlagen
Fotos waren gestern nicht drin, es hat wie aus Eimern gegossen - gut gegen knüppeltrockenen Boden - kommen aber noch!
Ich liebe das Leben
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Nela schrieb:

Bin auch wieder da!! Ja, wenn das jetzt nix wird mit meinem Garten, dann weiß ich auch nicht. Drucke mir jetzt erst mal eure klasse Tipps aus und fange mal an zu planen!
Heide finde ich super schön, daran hatte ich ja noch gar nicht gedacht. Dabei wohne ich doch fast in der Heide...und Schafe haben sich bis jetzt noch nicht bis zu uns durchgeschlagen
Fotos waren gestern nicht drin, es hat wie aus Eimern gegossen - gut gegen knüppeltrockenen Boden - kommen aber noch!



Hallo Nela,
wir hatten auch einen Garten mit Sandboden, nach 30 cm Mutterboden kam der pure Sand. Früher war das Gelände eine Sanddüne am Rhein. Wenn auch nicvht alles gedeiht, bleibt genug für einen üppigen Garten. Im Frühling wuchsen Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen, Traubenhyazinthen, Tulpen und Hasenglöckchen. Alle vermehrten sich rapide. Schwertlilien vermehrten sich wie Unkraut. Königslilien, Tigerlilien und Türkenbund gediehen prächtig. Buschwindröschen, Schlüsselblumen, Waldgeißbart, Akelei, Katzenminze und Glockenblumen vermehrten sich. Das Schleierkraut bildete Jahr für Jahr eine riesige Wolke. Natürlich wuchsen Thymian und Lavendel. Fingerhüte säten sich immer wieder aus. Nachtkerzen und Königskerzen mögen Sandboden. Auch Günsel wächst gut. Hingegen übelebten nur wenige Rosen. Rittersporn blieb immer kümmerlich. Im Frühling und Frühsommer war der Garten eine Pracht, im August war er meist recht verbrannt, Im Herbst blühten Astern. Es ist vieles möglich, sowohl in der Sonne wie auch im Schatten.
Jetzt habe ich einen Schattengarten mit Lehmboden. Da sieht es ganz anders aus.
Viel Erfolg beim Planen und Pflanzen.
Rosalie

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