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Kräuter
Forum: Kräuter
Die faszinierende Welt der Kräuter

Stellt Eure Kräuter vor!

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Lavendel
Stellt Eure Kräuter vor!
Lasst uns die bekannten und (was noch wichtiger ist) in Vergessenheit geratenen Käuter sammeln. Und wenn ich schon dabei bin, mache ich den Auftakt:

Lavendel


Lavendel ist mein Lieblingstrauch. Ich habe mal nachgeblättert: Sein Name leitet sich vom lateinischen „lavare“ (waschen) ab: schon die Römer fügten ihrem Badewasser Lavendelessenzen zu.

Heute denkt man bei Lavendel an Südfrankreich und vor allem die Provence ist für den gewerbsmäßigen Anbau bekannt.

Er wirkt beruhigend und krampflösend, soll unter anderem bei Schlaflosigkeit, Spannungskopfschmerzen und entzündeten Wunden helfen. Besonders beliebt ist der Lavendel auch für seine ausgleichende Wirkung. Bewährt hat er sich bei unruhigen Babys meiner Freundinnen. Hier kann ein Lavendelkissen Wunder wirken.
Die volkstümlichen Namen des Lavendels lauten: Nervenkräutel (passt ganz gut finde ich), Narden, Lavander, Speick, Schwindelkraut, Spikatblüten, Spiklavendel, Tabaksblüten

Neben den Wellness-Effekten hat der Lavendel noch andere nützliche Eigenschaften: Neben Rosen gepflanzt, hält er Läuse fern; getrocknet in einem Säckchen aufbewahrt, vertreibt er Motten im Kleiderschrank und die Kleidung duftet.

Er blüht von Juni bis August, wächst bis zu einer Höhe von etwa 70 cm heran.
(Gut) leben & (gut) leben lassen!

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Lippenblüher Verschieden Sorten weißblühend
Lavendel gehört auch zu meinen Favoriten.

Ich kann mit verschiedenen Salbeisorten dienen.
Nun, ich müsste jetzt erst in einem meiner vielen Kräuterbücher nachschlagen, wozu er so alles gut ist. Auf Anhieb fällt mir ein, dass er bei Entzündungen im Mundraum besonders bei Halsschmerzen eine adstringierende/zusammenziehende und entzündungshemmende Wirkung ausübt.
Früher hat man junge Salbeiblätter gekaut, mangels vorhandensein von Zahnpasta.
Hummel und andere Insekten schätzen ihn als Nahrungsquelle. Von Schnecken wird er verschmäht, wenn er nicht sogar Schnecken vertreibt. Als Gewürz ist er ebenfalls einsetzbar.



Unkraut vergeht nicht
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Wilder Majoran zieht auch andere an
Als Liebhaber der Mittelmeer-Küche hat bei mir der Oregano, auch bekannt als wilder Majoran ins Kräuterbeet Einzug gehalten. Sein herbes Aroma lässt mich immer ein wenig an den Süden denken - zumindest an den europäischen
Ich lasse ihn auch immer ein bißchen blühen (s. Foto), weil das die Ansicht so schön belebt. Ist auch nicht umzubringen, im Gegenteil, ich muß ihn immer recht gut zurechtschneiden, da sonst meine anderen Kräuter nicht mehr zu finden wären. Nächstes Jahr soll er einen eigenen Standplatz bekommen, denn er möchte wohl doch lieber ein Busch werden
Gesundheitlich ist er bei Verdauungsbeschwerden eine Hilfe, stark antiseptisch und als Tee zubereitet wirkt er entwässernd und schleimlösend.
Langeweile ist etwas, was die Natur nicht kennt,
sie ist eine Erfindung der Städter. H.Hesse
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Salbei Salbei Salbei
Salbei (Salvia) ist eine Gattung der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Der Name (lat. salvare = heilen) bezieht sich aber auch auf den für Küche und Medizin wichtigen Küchen- oder Heilsalbei (Salvia officinalis). Die Gattung ist weltweit verbreitet und umfasst mehr als 920 Arten.

Ich mag ihn sehr gern an Gerichten mit Hühnchen und Zucchini-Gemüse....

Wobei ich dafür eine hellgrün-gelb panaschierte Sorte nehme, die noch nie geblüht hat.... und gerade dadurch wohl durchgehend schöne frische Triebe zum Ernten hat.



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Vor der Haustür
Zitronenmelisse,
ist auch ein schönes Kraut, welches sich leider sehr stark ausbreitet.

In einem meiner Bücher bin ich auf das Rezept für ein erfrischendes Gesichtswasser gestossen, welches auch bei Akne helfen soll.

Man lässt einige Stengel Zitronenmelisse 12 Stunden in Wasser ziehen und füllt dann diesen Kaltauszug in Flaschen.
Sehr erfrischend. Soll auch bei Schweißfüßen helfen.

Ob ich jetzt auf Anhieb ein Foto finde, mal schauen, nein, nicht von den Schweißfüßen.
Also im Vordergrund Zitronenmelisse.

Tee kann man daraus kochen, hat einen etwas seifigen Geschmack. Auch als Dekoblätter zum Dessert kann man die Minzeähnlichen Blätter nehmen.

Wobei ich auch schon bei meiner nächsten Lieblingspflanze bin:

Minze, Pfefferminze...Mittlerweile gibt es ja so viel verschieden Sorten und unterschiedliche Geschmacksrichtungen.

Pfefferminze ist bei mir auch deshalb so beliebt, weil ich sie schon als ganz kleines Kind 5/6 Jahre gefunden und mit nach hause gebracht habe. Und so stolz darauf war, dass meine Mutter sie trocknete und später Tee daraus kochte.

In Marokko lernte ich dann eine andere Art von Pfefferminztee kennen, der mich dahn schmelzen ließ. Einfach köstlich.

LG Ginger
Unkraut vergeht nicht
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Petersilie

Guten Morgen an Alle, der Kaffee ist fertig...

Dieses Foto ist nicht neu. Ich hatte es schon mal an anderer Stelle veröffentlicht. So sah in diesem Frühjahr meine überwinterte Petersilie aus. (Jetzt leider nicht mehr, *schnief*) Aber der "Nachwuchs" folgt schon. Daneben, sozusagen zum Größenvergleich, mein Hundemädchen "Raja". (kein Zwerghund). Daneben habe ich noch verschiedene Thymianarten, Lavandel und Salbei. Majoran, Borretsch -(im ganzen Garten, obwohl ich den nur noch in Bauernblumensträußen verwende), Schnittlauch, Basilikum, Bohnenkraut, Dill und... Bestimmt habe ich noch einiges vergessen aufzuzählen. Ich bin so ein bisschen Kräuterhexe. Kennt ihr die Bücher von Eva Aschenbrenner? Ich verwende auch wild wachsende, wie Kamille, Schafgarbe usw.

Soviel erst mal dazu, muß dann zur Arbeit,
Tschüß bis bald
Julemaus
"Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste."
Theodor Heuss
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Ginger schrieb:

Lavendel gehört auch zu meinen Favoriten.

Ich kann mit verschiedenen Salbeisorten dienen.
Nun, ich müsste jetzt erst in einem meiner vielen Kräuterbücher nachschlagen, wozu er so alles gut ist. Auf Anhieb fällt mir ein, dass er bei Entzündungen im Mundraum besonders bei Halsschmerzen eine adstringierende/zusammenziehende und entzündungshemmende Wirkung ausübt.
Früher hat man junge Salbeiblätter gekaut, mangels vorhandensein von Zahnpasta.
Hummel und andere Insekten schätzen ihn als Nahrungsquelle. Von Schnecken wird er verschmäht, wenn er nicht sogar Schnecken vertreibt. Als Gewürz ist er ebenfalls einsetzbar.

Hallo Ginger, Salbei wird leider nicht von Schnecken verschmäht. Ganz im Gegenteil. Sie haben meinen normalen angefressen, den Ananassalbei ganz vernichtet. Den Zitronensalbei konnte ich gerade noch aus ihren gefrässigen Mäulern retten. Dazu muss ich sagen, dass sich die Schnecken des Dorfes alle in meinem Garten versammelt haben. Bei den Nachbarn ist es längst nicht so schlimm.
Gruß von Marvenna
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Marvenna schrieb:

Hallo Ginger, Salbei wird leider nicht von Schnecken verschmäht. Ganz im Gegenteil. Sie haben meinen normalen angefressen, den Ananassalbei ganz vernichtet. Den Zitronensalbei konnte ich gerade noch aus ihren gefrässigen Mäulern retten. Dazu muss ich sagen, dass sich die Schnecken des Dorfes alle in meinem Garten versammelt haben. Bei den Nachbarn ist es längst nicht so schlimm.
Gruß von Marvenna


Hallo Marvenna,

den Ananassalbei habe ich auch so stehen, dass keine Schnecke dran kommt. Er hat auch viel feinere Blätter als normaler Salbei.
Aber alle anderen Salbeiarten (Muskateller, Salbei offincialis, panaschierter) sind den gleichen Bedingungen ausgesetzt wie alles im Garten, und bis auf den Salbei wird alles gefressen. Die Blätter des Salbei offincialis sind ja auch nicht wirklich schmackhaft und zart, im Gegensatz zum Ananassalbei.
Aber vielleicht gibt es da regionale Unterschiede in den Vorlieben der Schnecken.

LG Ginger

Unkraut vergeht nicht
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Ginger schrieb:

Aber vielleicht gibt es da regionale Unterschiede in den Vorlieben der Schnecken.

LG Ginger


mag sein.... denn meine Schnecken mögen Salbei - und sie sind dafür verantworltich, dass in meiner Blumenwiese nur
ein einziger Wiesensalbei überlebt hat - heul -
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Estragon, französisch Estragon, russisch
Hallo!

Ich wollte nun mal meinen ganz unumstrittenen Kräuter-Favoriten vorstellen:
den Estragon (lat. Artemisia dracunculus).
Estragon zählt zu den Mehrjährigen. Es gibt den robusten, herb schmeckenden Russischen Estragon, der sich durch Samen vermehren lässt und den Französischen Estragon, der mit seinem zarten, feinen Aroma besticht. Er lässt sich nur per Wurzelausläufer oder durch Stecklinge vermehren.
Estragon wird 60 - 150 cm hoch, kommt ursprünglich aus Russland, Sibirien und China und bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Er mag feuchten, humosen Boden und ein Rückschnitt im Frühjahr ist anzuraten.
Zur Verwendung: Das aromatische Kraut wird zum Würzen von Kaninchen-, Geflügel- und Kalbsfleisch in kleinen Mengen mitgekocht. Es gibt Weinmarinaden und -soßen eine besondere Note, verfeinert Essig, Öl und Salat. Kann auch für Kräuterbutter verwendet werden.
Er enthält ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe und wirkt appetitanregend, fördert die Verdauung und ist ein Geheintipp bei Schluckauf und Blähungen.
Rezept für Tee: 15 g getrocknetes Kraut mit 1/2 l kochendem Wasser aufgießen, zugedeckt ziehen lassen, abseihen und 3mal täglich nach dem Essen eine Tasse trinken. Hilft bei Verdauungsbeschwerden Wunder.

Liebe Grüße
Smilegirl!

Gärtnern schärft die Sinne!
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