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Naturgarten allgemein
Forum: Naturgarten allgemein
Alles zum naturgemäßen Anbau

Winterbegrünung im Kleingarten

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Winterbegrünung im Kleingarten
Da die Zeit der Ernte gekommen ist und die ersten Beete sich leeren, ergibt sich die Frage, was danach ansäen?
Ich möchte wenn möglich keine brach liegenden Beete über den Winter haben und daher Spinat und Pflücksalat für die Winterernte anbauen. Was habt ihr noch für Ideen? Was baut ihr jetzt noch im Garten an?
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Ganz schnell noch: Chinakohl / Grünkohl

so langsam dran denken: Feldsalaat.

Phacelia als Gründüngung (friert im Winter zwar ab, hält den Boden aber bedeckt .... uns blüht vorher noch wunderbar)
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Feldsalat liegt schon als Saatgut bereit
Hatte noch an Spinat gedacht und will vielleicht Weizen probieren, den ich dann im Frühjahr umbreche. Bei Grünkohl mangelts an der Verwendungsfreudigkeit, anders gesagt, ich weiß nich, was ich damit anfangen soll
Über Phacelia denke ich mal nach...
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Ich bin kein Freund von Phacelia und würde Dir eher nen Ölrettich empfehlen. Der ist wesentlich robuster,sehr blattreich, wächst stark und durchwurzelt sehr gut den Boden.
Ölrettich ist zwar nicht ganz so frostempfindlich wie die Phacelia, stirbt idR aber auch gut über Winter ab, so dass man ihn im Frühjahr gut mit der Gartenfräse bei der Bodenbearbeitung klein kriegt und miteinarbeiten kann.
Du kannst auch zuvor noch den Boden im Frühjahr mit etwas Roundup von Unkraut befreien. Auf jeden Fall hast Du dann nen schönen humusreichen Boden.
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@ Desperado #
Desperado schrieb:

Ich bin kein Freund von Phacelia und würde Dir eher nen Ölrettich empfehlen. Der ist wesentlich robuster,sehr blattreich, wächst stark und durchwurzelt sehr gut den Boden.
Ölrettich ist zwar nicht ganz so frostempfindlich wie die Phacelia, stirbt idR aber auch gut über Winter ab, so dass man ihn im Frühjahr gut mit der Gartenfräse bei der Bodenbearbeitung klein kriegt und miteinarbeiten kann.
Du kannst auch zuvor noch den Boden im Frühjahr mit etwas Roundup von Unkraut befreien. Auf jeden Fall hast Du dann nen schönen humusreichen Boden.


Na du bist lustig, ich hab doch keine Fräse
Ich hab nen Spaten, und ein paar Geräte um den Boden mit der Hand zu lockern.
Die Wirkung von roundup kenn ich zwar, aber ich glaub da macht meine bessere Hälfte nich mit und ausserdem müsst ichs erst kaufen. Zur not rupf ich die Pflanzen dann raus, oder grab sie halt um. Aber ansonsten klingt das mit dem Rettich interessant, danke, werd ich auch mal in die Beratung mit einbeziehen. Allerdings klingt Rettich sehr nach Brassicaceae oder? Mal sehen, wie das in meine Fruchtfolge passt...
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Beitrag bearbeitet von wovo am 10.07.08 um 18:25 Uhr.
@ Helianthus #
Helianthus schrieb:
Allerdings klingt Rettich sehr nach Brassicaceae oder? Mal sehen, wie das in meine Fruchtfolge passt...


ja, m.W. beißt sich Rettich mit Kohlpflanzen .... und wenn man bedenkt, wieviel Platz man für Kohlpflanzen so braucht, kann ich es mir nicht leisten, Gründünger zu nehmen, der eine Fruchtfolge mit Kohl bedenklich erscheinen lässt.
Daher mein Vorschlag mit der Phacelia .... da kann man alles als Nachfrucht nehmen

Gefräßt wird bei mir auch nicht: dafür habe ich Grabgabel und Sauzahn

und RoundUp.... nö, bitte kein Gift im Garten

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Roundup ist völlig unproblematisch, weil es rein blattaktiv ist und sytemisch wirkt, also keine Bodenwirkung hat. Insofern musst Du auch nicht warten, dass sich der Wirkstoff im Boden abgebaut hat, sondern kannst alles danach anbauen.

Ölrettich ist wie Raps, Senf und Kohlpflanzen auch ein Kreuzblütler - völlig richtig. Und es ist auch recht unsinnig nach Kohl Ölrettich anzubauen. Auf die Kohlflächen kannst Du aber sehr gut Deinen Wintersalat (Feldsalat, Endivien, Spinat usw.) anbauen.
Ölrettich ist aber eine sehr gute Vorfrucht vor Nachtschattengewächse (Tomaten, Kartoffeln, Paprika, Auberginen usw.) oder auch Salat

Ich würde übrigens gar nicht spaten, sondern in das Pflanzenmulch meine Setzlinge reinsetzen.
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ich denke, ich bin da auch eher wovos meinung. es ist so schon nicht einfach eine gewisse fruchtfolge mit dem kohl einzuhalten, bei beengten platzverhältnissen, da passt das als gründüngungspflanze einfach nicht so recht. wie lange sollte man denn keinen kohl auf einer fläche anbauen, auf der kohl war? hab mal was von 6 jahren gehört, das wir echt schwierig.
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Hallo beisammen,

ich verwende gerne die Phacelia, aber auch versch. Kleesorten, wie Alexandrinerklee und Perserklee. Letzterer hat einen wunderbaren Erdbeerduft wenn er blüht. Auch Erbsen, Wicken und Ackerbohnen eignen sich gut. Nebenbei freuen sich die Bienen und Insekten. Bei einem kleinen Gemüsengarten so große zeitliche Abstände einzuhalten, bis die gleiche Frucht wieder kommt ist halt schwierig. Ich hatte bisher noch nie Probleme. Eine gute Kompostwirtschaft und immer ein Teil Gründüngung, dann bleibt der Boden gesund. Übrigens, eine ideale Bodengesundungspflanze wären Tagetes, da gehts sogar manchen Nematoden an den Kragen.
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@ Helianthus #
Helianthus schrieb:

ich denke, ich bin da auch eher wovos meinung. es ist so schon nicht einfach eine gewisse fruchtfolge mit dem kohl einzuhalten, bei beengten platzverhältnissen, da passt das als gründüngungspflanze einfach nicht so recht. wie lange sollte man denn keinen kohl auf einer fläche anbauen, auf der kohl war? hab mal was von 6 jahren gehört, das wir echt schwierig.



Hallo
bei mir sind nur zwei Jahre dazwischen, anders bekomme ich das nicht hin.
Wenn der Kohlweißling nicht wäre, hätte ich gute Ernten
Säe als Gründüngung Phacelia und Gelbsenf an die Stellen, wo kein Kohl hinkommt.

grüsse geli
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