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Schädlinge und Krankheiten
Forum: Schädlinge und Krankheiten
Tipps gegen die Schneckenplage oder andere Schädlinge

Erdbeerkrankheit?

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letztes Jahr gepflanzt 2 jährige Edbeere
Erdbeerkrankheit?
Unsere Erdbeeren sind seit Jahren nicht sonderlich gut, dieses Jahr wieder sehr schlecht. Sie sind einigermaßen über den Winter gekommen, aber statt zu wachsen und zu gedeien, bleiben sie klein nund schwächlich. Sie werden gelb, sterben teilweise ab, obwohl sie auch in den letzten Wochen gegossen wurde. Wirklich kräftige Pflanzen sind ganz selten.
Letztes Jahr haben wir versucht mit neuen, gekauften Pflanzen zu arbeiten: die meisten sind aber eingegangen. Zuerst waren sie schön, auch kräftig, aber dann ging es mit ihnen abwärts: verdorrte, verwelkte Blätter, schliesslich sind die meisten abgestorben.

Anscheinend haben wir eine Erdbeerkrankheit im Bestand, was könnte es sein bzw. was kann man dagegen machen?

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Moin,

könnte die Rotfleckenkrankheit sein.
Von Neudorff gibt es für´s Smartphone eine App, die sich "Pflanzendoktor" nennt. Da ist eigentlich immer alles ganz gut beschrieben. Natürlich hilft gegen die Krankheiten immer ein Mittelchen vom Anbieter, aber das sehe ich mal als sekundär an
Ich habe gelernt, dass Erdbeeren Luft brauchen. Zu viel Laub ist schlecht, ebenso Schattenlage oder windgeschützte Ecken. Ich schneide das Erdbeerlaub mittlerweile (bis auf das Herz) sehr stark zurück. Altes, abgestorbenes Erdbeerlaub wird auch entfernt und im Müll entsorgt.
Ich hatte anfangs auch immer Probleme mit Schimmel und solchen Sachen. Jetzt stehen sie so, dass Luft dran kommt. Morgens und abends bekommen sie Sonne, im Mittag stehen die Erdbeeren etwas schattig.

Ach ja, tausch dann mal die Erde aus und entsorg die alte Erde. Vielleicht liegt hier ein Problem. Erdbeeren mögen übrigens auch etwas Dünger.

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@ nuhata #
Ach ja, tausch dann mal die Erde aus und entsorg die alte Erde. Vielleicht liegt hier ein Problem. Erdbeeren mögen übrigens auch etwas Dünger.

Die Erde dürfte es nicht sein, wir planzen die Erdbeeren jedes Jahr an einen neuen Flec, sie wanderen also über den ganzen Garten. Auch Dünger dürfte nicht fehlen: etwas Kompost, etwas Blaukorn.
Aber werde mal weiter recherchieren.
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Sehe ich da größere Mengen Holzasche im Beet? Das würde zu der ausgeprägten Intercostalchlorose passen. Dann geht das Problem so: Holzasche hebt den pH-Wert des Bodens, dadurch wird Eisen schlechter verfügbar für die Pflanzen. Bei Eisenmangel ist die Synthese des Blattgrüns gestört. Bis auf die Blattrippen vergilben die Blätter.
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@ Clusia #
Sehe ich da größere Mengen Holzasche im Beet? Das würde zu der ausgeprägten Intercostalchlorose passen. Dann geht das Problem so: Holzasche hebt den pH-Wert des Bodens, dadurch wird Eisen schlechter verfügbar für die Pflanzen. Bei Eisenmangel ist die Synthese des Blattgrüns gestört. Bis auf die Blattrippen vergilben die Blätter.

Nein, das sind Reste vom Kompost, der letztes Jahr nach dem Anpflanzen auf die Erdbeeren gestreut wurde. Normal kommt bei uns keine Holzasche in den Garten, höchstens als Beimischung zum Kompost, aber auch nur geringe Mengen
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Kann es sein, dass der Boden für die Erdbeeren zu feucht ist? Ich habe hier bei der Wohnung auf der Terrasse Erdbeeren und im Vergleich zu den anderen Pflanzen brauchen die meinem Gefühl nach recht wenig Wasser. Bei mir gedeihen die Pflanzen wie Unkraut, aber frag mich nicht warum.
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Die Erde sieht richtig schlecht aus..... glaub auch, dass Holzasche und vielleicht noch Kalk ? über den Winter ? die Erde für Erdbeeren unverträglich machen......außer noch die Bekämpfung des Unkrauts in der Nähe mit Round up , da werden die Erdbeeren auch so.....
Hab auch in diesem Jahr keine besonders schönen Pfanzen, denke das kommt bei mir aber von meinem Versuch mit schwarzer Mulchfolie zu arbeiten.....sie scheinen im zweiten Jahr, wo sie doch massig tragen sollten, regelrecht zu hungern und dursten.....mache ich nicht mehr!
Aus einer Gartenzeitung hab ich gelernt, dass Erdbeeren starkzehrer sind...hatte sie bisher immer nach den Kartoffeln angebaut. Will sie auch wieder Ende Juli anpflanzen, dann haben sie noch gut Zeit sich zu entwickeln. Das war früher so meine Regel....bis Ende Juli, gleich nach den Frühkartoffeln rein, die waren im nächsten Jahr so groß wie zweijährige....
Liebe Grüße


Einen Großteil unserer Probleme schaffen wir uns selbst.
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Für mich sieht dies nach einem sog. abiotischen Problem aus (keine Schädlinge beteiligt). Rein aus Neugierde würde ich ein paar Pflanzen vorsichtig entnehmen und in gute Kübelpflanzenerde setzen. Wenn die dann gut wachsen, lag es am Boden, wenn nicht, können wir uns auf die Schädlinge konzentrieren. Dann sind Nahaufnahmen von frisch abgestorbenen Blättern gefragt, denn die lebenden Blätter sind nur chlorotisch und das kann verschiedene Ursachen haben..
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